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Star Wars

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Re: Star Wars

Beitrag von ralfkannenberg » 28. Dez 2017, 11:47

Frank hat geschrieben:
27. Dez 2017, 20:50
Btw: Auch dein Christentum ist ohne das Böse obsolet.
Hallo Frank,

auch wenn das völlig offtopic ist möchte ich das so nicht stehen lassen, weil das meines Wissens völlig falsch ist und auch nicht dem biblischen Verständnis entspricht, das man beispielsweise aus den Büchern Hiob und Sacharia (Anfang Kapitel 3) her kennt.

Der Teufel agiert in der Rolle eines Anklägers, der dem Menschen seine Sünden vorhält und ihm vorzugaukeln versucht, wie schlecht er ist und dass jede Rettung für ihn nicht mehr möglich ist - eine Behauptung, die im Widerspruch zum Kreuzestod Jesu Christi steht. In der Wikipedia ist das eigentlich gut zusammengefasst:
Satan ist vor allem der Ankläger im göttlichen Gerichtshof, der die religiöse Integrität von Menschen testet und Sünden anklagt, wie es beispielsweise aus den biblischen Büchern Ijob und Sacharja bekannt ist.

Böse ist also nicht primär der Teufel, sondern der sündhafte Mensch selber, der aber die Vergebung Gottes in Anspruch nehmen darf.


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Re: Star Wars

Beitrag von Dgoe » 28. Dez 2017, 15:11

ralfkannenberg hat geschrieben:
28. Dez 2017, 00:44
... und sie dann viele süsse Babies bekommen. ;i
Die dann teilweise wieder der dunklen Seite der Macht verfallen :D
Genug Stoff für Episode X - 99+

Am Besten finde ich Episode IX - die Hoffnung stirbt zuletzt. ;)
Bei Nr. VIII gefiel mir vieles nicht (Schauspielerisch aber gut), insbesondere überhaupt nicht die Story/das Drehbuch, wofür Rian Johnson verantwortlich zeichnet, der die Nächste nicht gestaltet, zum Glück.

Gruß,
Dgoe

P.S.: Der "Überraschungungseffekt" vom Starter (Episode IV), von 1977 (1978 in Deutschland) wird wohl unübertreffbar bleiben in der Saga.
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Re: Star Wars

Beitrag von Frank » 28. Dez 2017, 16:43

ralfkannenberg hat geschrieben:
28. Dez 2017, 11:47
Frank hat geschrieben:
27. Dez 2017, 20:50
Btw: Auch dein Christentum ist ohne das Böse obsolet.
Hallo Frank,

auch wenn das völlig offtopic ist möchte ich das so nicht stehen lassen, weil das meines Wissens völlig falsch ist und auch nicht dem biblischen Verständnis entspricht, das man beispielsweise aus den Büchern Hiob und Sacharia (Anfang Kapitel 3) her kennt.

Der Teufel agiert in der Rolle eines Anklägers, der dem Menschen seine Sünden vorhält und ihm vorzugaukeln versucht, wie schlecht er ist und dass jede Rettung für ihn nicht mehr möglich ist - eine Behauptung, die im Widerspruch zum Kreuzestod Jesu Christi steht. In der Wikipedia ist das eigentlich gut zusammengefasst:
Satan ist vor allem der Ankläger im göttlichen Gerichtshof, der die religiöse Integrität von Menschen testet und Sünden anklagt, wie es beispielsweise aus den biblischen Büchern Ijob und Sacharja bekannt ist.

Böse ist also nicht primär der Teufel, sondern der sündhafte Mensch selber, der aber die Vergebung Gottes in Anspruch nehmen darf.


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Aua das tut ja weh. Wir kehren bitte ganz schnell zum Thema zurück.
Mit freundlichen Grüßen

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Re: Star Wars

Beitrag von ralfkannenberg » 28. Dez 2017, 16:56

Frank hat geschrieben:
28. Dez 2017, 16:43
Aua das tut ja weh. Wir kehren bitte ganz schnell zum Thema zurück.
Hallo Frank,

ich würde es eher begrüssen, wenn Du einen geeigneten Thread zu diesem Thema eröffnest. Ich kann nichts dafür, dass Du unbiblische Inhalte kommunizierst und diese in einen Zusammenhang mit dem Christentum stellst.

Wenn Du aber die Bibel nicht kennst, so wäre es besser, darauf zu verzichten.


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Re: Star Wars

Beitrag von Dgoe » 29. Dez 2017, 02:49

Es wäre auch ganz nett, wenn etwas mehr gegenseitiger Respekt waltet und mehr Toleranz. Ich habe in einigen Threads lesen können, dass Gravi das richtige Maß zu wissen wahrte.
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Re: Star Wars

Beitrag von Hansen » 7. Mär 2018, 21:09

Dgoe hat geschrieben:
29. Dez 2017, 02:49
Es wäre auch ganz nett, wenn etwas mehr gegenseitiger Respekt waltet und mehr Toleranz. Ich habe in einigen Threads lesen können, dass Gravi das richtige Maß zu wissen wahrte.
Jupp Applaus,

Glauben kommt bei Star Wars auch nicht in der Form vor wie er bei uns seit Anbeginns des Glaubens vorliegt.
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Re: Star Wars

Beitrag von belgariath » 23. Aug 2020, 14:38

Vor einer Woche habe ich die Episode 9 gesehen. Der Film war unterhaltsam, viele Flugzeuge, schöne Aufnahmen, aber mehr leider nicht. Die Story ist löchrig und inkohärent zu Episode 7 und 8. Zahlreiche Einzelheiten sind unlogisch. Dass Palpatine mal eben wiederbelebt wurde, ist für mich die größte Lachnummer des Universums. Und dass er plötzlich Nachkommen hat, die sonst nie erwähnt wurden, ist unglaubhaft..

Die Sequel-Trilogie ergibt für mich keine in sich sinnvolle Handlung, noch weniger steht sie in Zusammenhang mit den ersten beiden Trilogien. Ich denke wirklich dass jeder Film der Sequel-Trilogie im Wesentlichen für sich gedacht ersonnen wurde. Hört sich abgedroschen an, aber für Disney scheint Kommerz das einzig wichtige zu sein. Dass würde auch erklären warum das Expanded Universe kurzerhand zu "Legenden" erklärt wurde. Jetzt muss man sich noch weniger um gutes, stimmiges Storytelling und Kanon sorgen.

Hier eine ganz gute Kritik, die aber ruhig noch kritischer hätte ausfallen dürfen: https://www.tor-online.de/feature/film/ ... alles-gut/

Ich würde mir wünschen dass in Zukunft mehr Leute nicht einfach deswegen ins Kino gehen weil einmal mehr Star Wars im Filmtitel steht.
Der harmonische Oszillator ist die Drosophila der Physiker (Carsten Honerkamp)
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Re: Star Wars

Beitrag von ralfkannenberg » 25. Aug 2020, 13:03

belgariath hat geschrieben:
23. Aug 2020, 14:38
Vor einer Woche habe ich die Episode 9 gesehen. Der Film war unterhaltsam, viele Flugzeuge, schöne Aufnahmen, aber mehr leider nicht. Die Story ist löchrig und inkohärent zu Episode 7 und 8. Zahlreiche Einzelheiten sind unlogisch.
Hallo belgariath,

das ging mir genau gleich.

belgariath hat geschrieben:
23. Aug 2020, 14:38
Dass Palpatine mal eben wiederbelebt wurde, ist für mich die größte Lachnummer des Universums.
Ich fand diese Idee nicht einmal lustig, sie war einfach nur peinlich. Und langweilig.

belgariath hat geschrieben:
23. Aug 2020, 14:38
Und dass er plötzlich Nachkommen hat, die sonst nie erwähnt wurden, ist unglaubhaft.
Korrekt. Zumal diese nie erwähnt wurden. Hier ist den Autoren einfach nichts eingefallen.

belgariath hat geschrieben:
23. Aug 2020, 14:38
Hier eine ganz gute Kritik, die aber ruhig noch kritischer hätte ausfallen dürfen: https://www.tor-online.de/feature/film/ ... alles-gut/
Ich finde diese Kritik einseitig. Mag ich ihr inhaltlich betreffend Episode VII noch halbwegs zustimmen, so haben der Kritiker und ich betreffend der Episode VIII völlig unterschiedliche Positionen, das einzige Gemeinsame ist hier, dass die spezielle Beziehung zwischen Kylo Ren und Rey als gelungen dargestellt wird. Schade dass es Rey nach der Ermordung des sehr bösen Snoke (noch) nicht gelungen ist, Kylo Ren auf die gute Seite der Macht zu bringen - das wäre ein würdiger Abschluss der Star Wars Saga gewesen. Aber dann hätte man halt kein gutes Geld mit der Episode IX verdienen können. Statt dessen verfiel Kylo Ren völlig unglaubwürdig zurück in die Rolle des Bösen, obgleich ihm Rey kurz zuvor noch aus einer äusserst misslichen Situation gerettet hatte - es war sicherlich für Kylo Ren nicht angenehm, diese komische Waffe da des letzten verbliebenen Leibwächters Snoke's an seiner Kehle zu spüren. - Ok, die Beziehung war natürlich da und zeigte sich nun darin, dass Kylo Ren die Rey auf seine Seite als Partnerin ziehen wollte.

Nicht nur ich habe die Episode VIII als eine der besten Star Wars-Episoden überhaupt empfunden, auch die Rolle, die Luke in der Episode VIII spielt, ist - im Gegensatz zur Episode VII - äusserst gelungen. Sei beispielshaft nur erwähnt, wie er nach dem Bombardement seitens Kylo Ren den Staub von seiner Schulter abwischt und Kylo Ren damit natürlich auf 180 bringt. Souverän.

Und seine grossen Zweifel nach den schrecklichen Geschehnissen um Kylo Ren waren auch authentisch und zeigten Luke's grosse Schwachheit, eine Schwachheit, die von Rey übrigens in keinster Weise getadelt, sondern ausdrücklich sogar gutgeheissen wird. Auch das war sehr schön gemacht - man muss nicht immer der Superheld sein !


Die Episode IX war dann eine wirkliche Katastrophe. Zwar wie immer super Effekte, aber das war es dann auch schon. Und dass man plötzlich in Star Wars mit Hilfe der Macht heilen und am Ende sogar Tote wiedererwecken kann war neu und völlig überflüssig - 8 Episoden lang kam man ohne das aus.

Ok, für mich war nach der Episode VIII eigentlich klar, dass Kylo Ren wieder zurück zum Guten findet - das hat sogar Darth Vader geschafft, und eigentlich war mir auch klar, dass Kylo Ren und Rey heiraten und dann ein normales Leben ausserhalb dieser Streitigkeiten führen würden. Ja tatsächlich küssen sich die beiden - kurz, weil danach Kylo Ren völlig aus dem Nichts tot umfällt.

Gelungen sind in der Episode IX eigentlich nur zwei Szenen, nämlich wie Rey der Versuchung Palpatines widersteht und statt diesen mit dem hinter ihrem Rücken versteckten Laserschwert niederzustrecken es über die Macht Kylo Ren zukommen lässt und wie sie am Ende Palpatine's Kraftblitze mit zwei Laserschwertern überwindet.

Und schön war, dass Kylo Ren oder nun wieder Ben Solo spontan als er Rey findet diese ohne zu zögern wiederzuerwecken versucht und das dann auch schafft. Spätestens hier hätten die beiden aus den ohnehin überflüssigen Kampfgeschehen aussteigen und ein normales Leben als Ehepaar führen können. Statt dessen wurde Rey ihres Geliebten beraubt, wobei allerdings - hier ist durchaus eine Moral versteckt - Rey letztlich auch zu anspruchsvoll war: Liebe sollte über alles gehen und nicht an Vorbedingungen geknüpft sein. Rey aber hat es an die Vorbedingung geknüpft, dass Kylo Ren sich zum Guten konvertiert. Wie gesagt - ich persönlich kann das sehr gut verstehen, stelle mir aber dennoch die Frage, ob Liebe nicht über so etwas stehen sollte.

Schön an dieser Stelle übrigens auch, wie Kylo Ren feststellt, dass er zwar ein Lügner ist, Rey aber niemals angelogen hat. Interessanter Aspekt: Lüge ist böse, aber es ist weniger böse, wenn man jemanden konsequent nicht anlügt.


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Re: Star Wars

Beitrag von tomS » 25. Aug 2020, 15:05

Ich stelle fest, dass es Star Wars IX immer noch nicht als Blu-Ray zu mir ins Kino geschafft hat und dass ich viele Details der Handlung nicht mehr nachvollziehen kann ... muss einen Grund haben.
Gruß
Tom

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Re: Star Wars

Beitrag von Pippen » 26. Aug 2020, 00:46

Die alte!!! Trilogie ist Star Wars, der Rest sind merkantile Abklatsche, um Geld zu machen. Damals konnte Lucas filmisch noch nicht so viel machen, wie er wollte und da rückte die Geschichte in den Vordergrund - und diese Geschichte hatte fast etwas Sakrales. Heute dagegen wirkt das alles lieblos und gezwungen zusammengeschustert. Die neuen Filme sind zu den alten was die Rollen vom Toten Meer für's Christentum: Blasphemie.

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Re: Star Wars

Beitrag von ralfkannenberg » 26. Aug 2020, 09:22

Pippen hat geschrieben:
26. Aug 2020, 00:46
was die Rollen vom Toten Meer für's Christentum: Blasphemie.
Hallo Pippen,

das verstehe ich nicht. Auch wenn es hier nicht hingehört - kannst Du das bitte näher ausführen ? - Zumindest mir ist nicht bekannt, dass sich in den Rollen von Qumran irgendetwas Blasphemisches befindet.


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Re: Star Wars

Beitrag von belgariath » 26. Aug 2020, 19:48

ralfkannenberg hat geschrieben:
25. Aug 2020, 13:03
[...]
belgariath hat geschrieben:
23. Aug 2020, 14:38
Dass Palpatine mal eben wiederbelebt wurde, ist für mich die größte Lachnummer des Universums.
Ich fand diese Idee nicht einmal lustig, sie war einfach nur peinlich. Und langweilig.
[...]
Und: Wenn es so eine Technik gibt, die jemanden wiedererschaffen/klonen kann, dann könnte man Palpatine ja immer wieder beleben. Ich hoffe nicht, dass das Gegenstand einer eventuellen Episode 10 sein wird.
Ich frage mich grad auch, ob herkömmliches Klonen überhaupt die Technik sein kann, mit der man Palpatine wieder erschaffen hat? Wenn man einfach seine DNS nimmt und einen Klon wachsen lässt, dann wäre dieser ja nur genetisch gleich, aber es würde ein eigenes Individuum heranwachsen. Man müsste ihm dann wahrscheinlich auch wieder ganz neu die Macht lehren. Er dürfte dann auch zunächst nicht die schrumpelige Haut haben, denn die ist ja während dem Kampf mit Meister Windu entstanden.
Der Imperator aus Episode 9 war aber verschrumpelt und er konnte sich an alles früher erlebte erinnern und er hat sich wirklich als Palpatine gefühlt. Das heißt ein normaler Klon kann es nicht sein. Es muss eine Technologie verwendet worden sein, mit der man den Geisteszustand des alten Imperators auf den neuen Klon transferiert hat.
ralfkannenberg hat geschrieben:
25. Aug 2020, 13:03
[...]
Und dass man plötzlich in Star Wars mit Hilfe der Macht heilen und am Ende sogar Tote wiedererwecken kann war neu und völlig überflüssig - 8 Episoden lang kam man ohne das aus.
[...]
Da hast du recht, das war einfach überflüssig. (Ich meine aber mich zu erinnern dass in Episode 3 in einem Gespräch zwischen Palpatine und Anakin davon die Rede ist, dass die Sith mit Hilfe der Macht sogar den Tod besiegen konnten oder es eventuell schaffen können. [edit: siehe https://www.jedipedia.net/wiki/Jediquot ... 8Zitate.29] Bloß ist Rey halt keine Sith. :wink: )


Ich muss aber auch ehrlicherweise sagen dass ich es absolut geil fand, dass Palpatine wieder das Zitat aus Episode 3 bringt:
„Die dunkle Seite der Macht ist der Pfad zu mannigfaltigen Fähigkeiten, welche manche von uns für unnatürlich halten.“
Das hat mir Gänsehaut gemacht.


@ Pippen
Naja, die Trilogie Episode 1-3 finde ich inhaltlich auch sehr sehr gut. Dort wird das Entstehen der totalitären Machtstruktur des Imperiums sowie glaubhaft erklärt. Ebenfalls absolut schlüssig wird das Leben von Anakin erzählt und man kann nachvollziehen was ihn zu den Sith getrieben hat.
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Re: Star Wars

Beitrag von ralfkannenberg » 27. Aug 2020, 11:21

belgariath hat geschrieben:
26. Aug 2020, 19:48
Und: Wenn es so eine Technik gibt, die jemanden wiedererschaffen/klonen kann, dann könnte man Palpatine ja immer wieder beleben. Ich hoffe nicht, dass das Gegenstand einer eventuellen Episode 10 sein wird.
Ich frage mich grad auch, ob herkömmliches Klonen überhaupt die Technik sein kann, mit der man Palpatine wieder erschaffen hat? Wenn man einfach seine DNS nimmt und einen Klon wachsen lässt, dann wäre dieser ja nur genetisch gleich, aber es würde ein eigenes Individuum heranwachsen. Man müsste ihm dann wahrscheinlich auch wieder ganz neu die Macht lehren. Er dürfte dann auch zunächst nicht die schrumpelige Haut haben, denn die ist ja während dem Kampf mit Meister Windu entstanden.
Der Imperator aus Episode 9 war aber verschrumpelt und er konnte sich an alles früher erlebte erinnern und er hat sich wirklich als Palpatine gefühlt. Das heißt ein normaler Klon kann es nicht sein. Es muss eine Technologie verwendet worden sein, mit der man den Geisteszustand des alten Imperators auf den neuen Klon transferiert hat.
Hallo belgariath,

ich hatte das so verstanden, dass Palpatine den Wurf in den Atomofen überlebt hat, aber dabei so schwer verletzt wurde, dass er fortan auf Maschinenhilfe angewiesen war und anders als Darth Vader diese Maschinenhilfe nicht am Körper tragen konnte.

Wäre er geklont worden, so hätte er sich ja völlig frei bewegen können und wäre wie Du ja auch schreibst auch ein eigenständiges Individuum gewesen, ähnlich wie bei eineiigen Zwillingen. Ja womöglich wäre der Klon sogar ebenso wie Rey auf der guten Seite der Macht gestanden - es gibt keinen Grund für die Annahme, dass der Klon per se wie sein Original böse sein muss.

belgariath hat geschrieben:
26. Aug 2020, 19:48
Ich meine aber mich zu erinnern dass in Episode 3 in einem Gespräch zwischen Palpatine und Anakin davon die Rede ist, dass die Sith mit Hilfe der Macht sogar den Tod besiegen konnten oder es eventuell schaffen können.
Da hat sich Palpatimne als geschickter Lügner entlarvt: niemand konnte Anakin in seiner grossen Sorge um seine Frau helfen und die Ratschläge der Jedis waren ja allesamt nur sehr oberflächlich. Doch Palpatine bietet eine Alternative und behauptet, Amidala retten zu können.

Deswegen hat sich ja Anakin zur bösen Seite der Macht konvertiert, um seine Frau retten zu können. Doch kaum war er konvertiert macht Palpatine einen Rückzieher: vielleicht können wir Amidala retten.

Ich habe solches selber einmal erlebt, das war im Jahr 2001 die Internet-Blase, die auch unser Projekt zum Platzen gebracht hat, so dass die Mitarbeitenden entlassen werden mussten. Bis dahin wurde uns immer kommuniziert, dass wir in diesem Falle eine gleichwertige Stelle in der Firma angeboten bekommen. Durchaus neugierig und auch sehr zuversichtlich ging ich als zu HR und frug dort nach den Angeboten.

"Nein nein" war die Antwort, aber "wir helfen Dir, einen Lebenslauf zu schreiben". Mit einem Schlag war mir klar, dass es nun ernst gilt und natürlich war der Support wertlos. Wobei man fairerweise noch anfügen muss, dass es den HR-Leuten gleich ging, denen war auch gekündigt worden.

Was war passiert: der Sponsor der TSG Hoffenheim, dessen Namen hier aufschreiben zu müssen ich als Zumutung empfinden würde, hatte uns mündlich versprochen, das Projekt und die Belegschaft zu übernehmen, damit alle anderen Kaufinteressenten übertölpelt, diese als nächstes aus dem Konsortium, welches das Projekt übernehmen wollte, rausgeworfen und als die draussen waren auch uns Mitarbeitende rausgeworfen und noch die 15 Personen, die von Anfang an im Projekt waren, übernommen, Stichwort "Businessplan", d.h. mit Krokodilstränen wurde uns erklärt, dass es der Businessplan "leider" nicht zulässt, alle zu übernehmen.

Danach haben sich die Chefs noch engagiert, die Betroffenen in der Firma zu "verschieben", und am Ende gelang es, wenigstens zwei Betroffene woanders unterzubringen. Einer der beiden war ich.

Die Anderen lernten dann den bitteren Geschmack der Arbeitslosigkeit kennen, einen Geschmack, der mir erspart blieb, ja ich konnte sogar selber kündigen, weil wir beide die neue interne Stelle vor Beginn der Kündigungsfrist hatten.

belgariath hat geschrieben:
26. Aug 2020, 19:48
Naja, die Trilogie Episode 1-3 finde ich inhaltlich auch sehr sehr gut.
Vor allem die Episode I hat mir sehr gut gefallen, bei der Episode III hätte es genügt, deren beste Teile ans Ende der Episode II anzuhängen.


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: Star Wars

Beitrag von belgariath » 27. Aug 2020, 19:35

Lieber Ralf,

ja, es kann sein, dass er gar nicht ganz gestorben ist und mit Hilfe dieser Maschine am Leben gehalten wird. Die Apparatur hat ihm vermutlich die Borg Queen ausgeliehen.

Deine Erlebnisse in der Firma und mit dem TSG Mäzen werfen kein gutes Licht auf selbigen. Ich kann aber ehrlich gesagt deiner Schilderung nicht komplett folgen und möchte infolgedessen auch keine Bewertung abgeben.
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Re: Star Wars

Beitrag von FKM » 27. Aug 2020, 22:25

belgariath hat geschrieben:
23. Aug 2020, 14:38
Vor einer Woche habe ich die Episode 9 gesehen. Der Film war unterhaltsam, viele Flugzeuge, schöne Aufnahmen, aber mehr leider nicht. Die Story ist löchrig und inkohärent zu Episode 7 und 8. Zahlreiche Einzelheiten sind unlogisch. Dass Palpatine mal eben wiederbelebt wurde, ist für mich die größte Lachnummer des Universums. Und dass er plötzlich Nachkommen hat, die sonst nie erwähnt wurden, ist unglaubhaft..

Die Sequel-Trilogie ergibt für mich keine in sich sinnvolle Handlung, noch weniger steht sie in Zusammenhang mit den ersten beiden Trilogien. Ich denke wirklich dass jeder Film der Sequel-Trilogie im Wesentlichen für sich gedacht ersonnen wurde. Hört sich abgedroschen an, aber für Disney scheint Kommerz das einzig wichtige zu sein. Dass würde auch erklären warum das Expanded Universe kurzerhand zu "Legenden" erklärt wurde. Jetzt muss man sich noch weniger um gutes, stimmiges Storytelling und Kanon sorgen.

Hier eine ganz gute Kritik, die aber ruhig noch kritischer hätte ausfallen dürfen: https://www.tor-online.de/feature/film/ ... alles-gut/

Ich würde mir wünschen dass in Zukunft mehr Leute nicht einfach deswegen ins Kino gehen weil einmal mehr Star Wars im Filmtitel steht.
Die zitierte Kritik aus tor-online hat mir gut gefallen und ist auch ungefähr, was ich über Episode 9 denke. Durch den überraschenden Tod von Snoke in Episode 8 ist halt der Oberbösewicht, der die Fäden in der Hand hält entfallen, und Kylo Ren konnte die nicht glaubwürdig übernehmen. In den Legends gibt es ja auch Stories in denen Palpatine/Darth Sidious wiedergeboren wurde mit Hilfe von Klons. Deswegen fand ich seine Wiederbelebung nicht so schlecht. An Logik und Widerspruchsfreiheit der Sequel darf man ohnehin keine hohen Ansprüche stellen:

How Star Wars: The Rise of Skywalker Should Have Ended

JJ Abrams soll ja ein Harry Potter Fan sein. Die Szene, in der Palpatine die Lebenskraft von Rye und Ren zieht, hat mich sehr an die Dementoren erinnert. Mir persönlich hat die Szene, in der sich Rye die Unterstützung der Jedi-Geister holt, am besten gefallen.
Nach der Serie um den Baby-Yoda kann ich mir nicht vorstellen, dass noch was sinnvolles nachkommt. Für mich war das der letzte Star Wars Film.
Denn wer weiß, wo sich Palpatines Geist das nächste Mal versteckt hat.

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Re: Star Wars

Beitrag von ralfkannenberg » 28. Aug 2020, 00:51

belgariath hat geschrieben:
27. Aug 2020, 19:35
Deine Erlebnisse in der Firma und mit dem TSG Mäzen werfen kein gutes Licht auf selbigen. Ich kann aber ehrlich gesagt deiner Schilderung nicht komplett folgen und möchte infolgedessen auch keine Bewertung abgeben.
Hallo belgariath,

mein Arbeitgeber wollte das Projekt nicht fortführen und hat deswegen Käufer gesucht. Bald war ein Konsortium aus namhaften Firmen beisammen, welches das Projekt gemeinsam weiterführen wollte, auch mein Arbeitgeber war daran zu 25% beteiligt. Dann trat die SAP auf - einige hatten schon ein mulmiges Gefühl, doch das wurde kleingeredet, zumal die SAP zugesagt hatte (leider nur mündlich), alle Projektmitarbeitenden zu übernehmen. Dies zu einem Zeitpunkt, als der Arbeitsmarkt noch ausgezeichnet war - ich kenne Fälle, die haben am Sonntag abend eine email geschrieben und am Montag früh die neue Stelle ohne jedes weitere Interview angetreten. Jedenfalls bekam die SAP das Mandat, inzwischen war wegen der Internet-Blase der Arbeitsmarkt für IT'ler zusammengebrochen, und schmiss dann als erstes 80% der Leute raus. Zwei von denen kamen intern bei uns unter, die übrigen wurden in die Arbeitslosigkeit entlassen.

Ok, nicht ganz: ein weiterer kam nach einem Monat ebenfalls intern unter, und der Kollege gegenüber von mir bekam zwar immer wieder Angebote, doch zerschlugen die sich auch immer wieder, doch irgendwie hatte mein Arbeitgeber die Hand soweit im Spiel, dass sich eine gute Gelegenheit auftat und da das etwas länger dauerte wurde seine Kündigungsfrist um einen Monat verlängert, damit er ohne Unterbruch wechseln konnte. Wie es den zahlreichen anderen ergangen ist weiss ich nicht.


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: Star Wars

Beitrag von Frank » 6. Okt 2020, 18:51

Bibeldiskussion ist verschoben. Das zur Information(Hoffe es ist alles da...)
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Star Wars

Beitrag von ralfkannenberg » 6. Okt 2020, 22:00

Frank hat geschrieben:
6. Okt 2020, 18:51
Bibeldiskussion ist verschoben. Das zur Information(Hoffe es ist alles da...)
Danke Dir, Frank, herzlich - das war sicher viel Arbeit.


Freundliche Grüsse, Ralf

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