LQC is dead

Jenseits des etablierten Standardmodells der Elementarteilchenphysik und der Allgemeinen Relativitätstheorie, d.h. Quantengravitation, Supersymmetrie und Supergravitation, Stringtheorien...
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Re: LQC is dead

Beitrag von tomS » 28. Jul 2013, 12:34

positronium hat geschrieben:Welche Schwingungen sind das? Etwas in der Form n=E/h, nur für die Energiedichte?
Deformationen, d.h. Schwingungen der Metrik bzw. eines noch elementareren Gebildes, der sogenannten Zusammenhangsform (sowie den konjugieren Größen, sowas wie lokale Referenzkoordinatenachsen). Energie tritt dabei noch nicht auf.
positronium hat geschrieben:Ah, OK, dann kann man das nicht so schreiben, wie ich es oben getan habe, also nicht ART->LQG->LQC.
Nein, es ist eher

ART => Quantisierung => LQG => Symmetriereduzierung => LQC ???
ART => Symmetriereduzierung => LQC => weitere Deformstionen hinzunehmen => LQG-ähnlich ???
positronium hat geschrieben:Also, unendlich viele "Stapel"? Das hört sich nach Viele-Welten-Interpretation an.
Mit "physikalisch äquivalent" meinst Du, dass die gleichen Gesetze gelten, aber der Zustand ist anders, oder?
Nein, das hat nichts mit vielen Welten zu tun. Stell dir in der SRT beliebig bewegte Beobachter B, B', B'', ... vor. Jeder definiert für sich einen Begriff von Gleichzeitigkeit, also eine Fläche t=const., t'=const., t''=const. Jeder definiert eine Blätterung flacher, 3-dim. Schnitte durch die Raumzeit. Die Lorentinvarianz stellt sicher, dass alle diese Betrachtungsweisen (Bezugssysteme) physikalisch äquivalent sind, d.h. dass Beobachtungen von verschiedenen Beobachtern ineinander umgerechnet werden können. In der ART dürfen die Blätter nun (fast) beliebig gekrümmt sein, d.h. es ist nicht mehr so, dass die Bedingung t=const. für einen globalen Schnitt gilt. Dieser kann lokal deformiert werden. Die SRT entspricht sozusagen dem Bild, dass du mit eine Messer parallele, flache Scheiben aus einem Stück Käse schneidest. In der ART dürfen die Scheiben lokal (fast) beliebig gekrümmt sein, sie bleiben jedoch weiterhin parallel.
Gruß
Tom

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Re: LQC is dead

Beitrag von tomS » 28. Jul 2013, 12:37

positive hat geschrieben:Ich habe dir doch erklärt wie und warum die ART nachgebessert wurde. Nun meinst du, um nachzubessern müsste ich/man Physik können.
Ja, denn dein Begriff von Nachbessern geht am Kern der Sache vorbei. Die ART wurde seit 1916 nie (nie!!) mehr nachgebessert, sie wurde nur auf immer neue Phänomene angewandt. Warum du glaubst, dies erklären zu müssen, ist mir nicht klar. Du solltest (dich) eher fragen, ob die Theorie tatsächlich nachgebessert wurde und wie du darauf kommst.
Gruß
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Re: LQC is dead

Beitrag von tomS » 28. Jul 2013, 12:40

positive hat geschrieben:Nun, für mich seid ihr auch Laien, aber ich versuche dennoch eine Diskussion zu führen.
Ich bin aber kein Laie ;-)
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Re: LQC is dead

Beitrag von tomS » 28. Jul 2013, 13:05

positive hat geschrieben:
tomS hat geschrieben:
positive hat geschrieben:Ich habe dir doch erklärt wie und warum die ART nachgebessert wurde. Nun meinst du, um nachzubessern müsste ich/man Physik können.
Ja, denn dein Begriff von Nachbessern geht am Kern der Sache vorbei. Die ART wurde seit 1916 nie (nie!!) mehr nachgebessert, sie wurde nur auf immer neue Phänomene angewandt. Warum du glaubst, dies erklären zu müssen, ist mir nicht klar. Du solltest (dich) eher fragen, ob die Theorie tatsächlich nachgebessert wurde und wie du darauf kommst.
Ich habe auch nicht gesagt, dass sie nach 1916 nachgebessert wurde... Nachbessern tut man immer dann wenn etwas Neues hinzugefügt/berücksichtigt wird. Warum geht das am Kern der Sache vorbei? Der Kern der Sache war die Annahme der Kontraktion des Universums, welche zu der Singularität führte und die Einsteinschen Gleichungen aus welchen die Singularität vorausgesagt wurde. Lies doch einfach mal die Beiträge nochmal durch...
Die liest meine Antworten nicht!

Es wurde nicht nachgebessert! Expansion, Kontraktion, Big Bang und Big Crunch, Schwarze Löcher, Singularitären in allgemeiner Form, beschleunigte Expansion und dunkle Energie - nichts davon ist eine Verbesserung oder Erweiterung, alles ist bereits in der ursprünglichen Theorie (ca. 1916) enthalten, all das sind Erkenntnisse, die man aus der ursprünglichen Theorie ableiten kann.

Und ich habe nichts davon als Erweiterung oder Nachbesserung bezeichnet.
Gruß
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Re: LQC is dead

Beitrag von tomS » 28. Jul 2013, 13:14

positive hat geschrieben:
tomS hat geschrieben:
positive hat geschrieben:Nun, für mich seid ihr auch Laien, aber ich versuche dennoch eine Diskussion zu führen.
Ich bin aber kein Laie ;-)
Na, wenn das so ist, dann sollte es für dich kein Problem sein meine Annahme der Kontraktion des Universums, die zu einer Singularität führt zu widerlegen anstatt mir erklären zu wollen, dass ich Glaubensbekenntnisse wiederholen würde, ...
Das kann man im Rahmen der ART nicht widerlegen, denn es ist ein exakt bewiesenen Theorem (habe ich so geschrieben). Man versucht es im Rahmen von Quantengravitationstheorien zu eliminieren.

Nochmal: du liest meine Beiträge nicht.
Gruß
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Re: LQC is dead

Beitrag von positronium » 28. Jul 2013, 13:23

tomS hat geschrieben:Deformationen, d.h. Schwingungen der Metrik bzw. eines noch elementareren Gebildes, der sogenannten Zusammenhangsform (sowie den konjugieren Größen, sowas wie lokale Referenzkoordinatenachsen). Energie tritt dabei noch nicht auf.
Aber die Krümmung ist doch in der ART Folge der enthaltenen Energie... sonst ist doch da nichts? Es würde demnach in LQG und LQC etwas ohne Grund schwingen. Irgend etwas fehlt mir an dem Punkt ganz offensichtlich.
tomS hat geschrieben:Die SRT entspricht sozusagen dem Bild, dass du mit eine Messer parallele, flache Scheiben aus einem Stück Käse schneidest. In der ART dürfen die Scheiben lokal (fast) beliebig gekrümmt sein, sie bleiben jedoch weiterhin parallel.
Gut, Danke, in Form so fundamentaler Bedürfnisse formuliert, verstehe ich das. :wink:

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Re: LQC is dead

Beitrag von breaker » 28. Jul 2013, 20:09

Was soll er widerlegen? Dass es eine Kontraktion des Universums geben könnte?
Warum?? Was hat das mit LQC zu tun??

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Re: LQC is dead

Beitrag von breaker » 28. Jul 2013, 20:28

Du meinst, du willst dir LQG-Herleitung sehen, bei der rauskommt, dass die Kontraktion nicht in einer Singularität endet?
Oder was?
Es ist einfach gerade vollkommen unklar, worauf du hinaus willst.

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Re: LQC is dead

Beitrag von tomS » 28. Jul 2013, 20:31

positive hat geschrieben:..., dann sollte es für dich kein Problem sein meine Annahme der Kontraktion des Universums, die zu einer Singularität führt zu widerlegen ...
Du liest meine Beiträge nicht.

Du schreibst "meine Annahme", also die Annahme von positive. Warum nimmst du das an? Das tut niemand außer dir. Physiker sehen die Kontraktion des Universums als Folge der ART und einer bestimmten Massendichte. Wenn, dann nehmen sie also die Massendichte an.

Du schreibst "... die zu einer Singularität führt". Ja, im Rahmen der ART führt die Kontraktion letztlich zu einer Singularität.

Du schreibst "... zu widerlegen". Im Rahmen der ART kann man das nicht widerlegen. Unter der Annahme einer genügend hohen Massendichte ist die Singularität (der Big Crunch) ein exaktes beweisbares mathematisches Theorem.

Da man aber die o.g. Massendichte sowie die Kontraktion nicht beobachtet, sondern stattdessen eine (beschleunigte) Expansion, muss man sich nur noch um den Urknall kümmern. Im Rahmen der ART kann man diesen ebenfalls nicht widerlegen. Unter recht allgemeinen Annahme ist die Singularität (der Big Bang) ein ebenfalls exaktes beweisbares mathematisches Theorem.
Gruß
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Re: LQC is dead

Beitrag von tomS » 28. Jul 2013, 20:32

breaker hat geschrieben:Du meinst, du willst dir LQG-Herleitung sehen, bei der rauskommt, dass die Kontraktion nicht in einer Singularität endet?
Oder was?
Es ist einfach gerade vollkommen unklar, worauf du hinaus willst.
Richtig.

Das einzige was du - positive - hier von dir gibst ist, dass wir es nicht verstehen und dass wir dich nicht verstehen. Nur interessanterweise verstehen wir uns als blendend, d.h. es könnte an dir liegen ... Denk mal drüber nach.
positive hat geschrieben:Weißt du womit sich die LQC überhaupt beschäftigt bzw. beschäftigt hat?
Das wissen wir. Sie beschäftigt sich mit einer Quantisierung einer symmetriereduzierten Version der ART, und dabei insbs. mit daraus resultierenden Korrekturen für hohe Dichten.

Das wissen wir alle deshalb, weil wir uns a) mit der LQC beschäftigt haben und weil b) ich dies hier sehr ausführlich erläutert habe.
Gruß
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Re: LQC is dead

Beitrag von tomS » 28. Jul 2013, 20:57

positronium hat geschrieben:Aber die Krümmung ist doch in der ART Folge der enthaltenen Energie... sonst ist doch da nichts? Es würde demnach in LQG und LQC etwas ohne Grund schwingen. Irgend etwas fehlt mir an dem Punkt ganz offensichtlich.
Nun, zunächst mal kann die Raumzeit schwingen, d.h. es kann geometrische Deformationen geben. Ob und welche Schwingungen es dann tatsächlich gibt, ist eine Frage der speziellen Dynamik.

Auch in der ART gibt es reine Vakuumlösungen mit Schwingungen, nämlich (nicht notwendigerweise kleine) Gravitationswellen. Es gibt sogar eine reine Vakuumlösung, bei der Gravitationswellen zu einem schwarzen Loch kollabieren (Brill-Wellen). Schwarze Löcher und deren Schwingungen (Ringing Modes) sind ebenfalls reine Vakuumlösungen.

Vakuum bedeutet dabei, dass der Energie-Impuls-Tensor identisch Null ist.

Koppelt man nun (realistischerweise) Materie oder Strahlung an die Raumzeit, so resultieren daraus komplexere Schwingungsmuster, wobei de Energiedichte diese zum Einen anregt, zum anderen aber auch diesen Schwingungen folgt. Siehe z.B. die Oszillationen in der CMB.

In der QG sind nun aber alle Schwingungen präsent, auch ohne dass sie explizit angeregt werden (vgl. Casimireffekt in der QED).
Gruß
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Re: LQC is dead

Beitrag von tomS » 28. Jul 2013, 21:02

positive hat geschrieben:
breaker hat geschrieben:Du meinst, du willst dir LQG-Herleitung sehen, bei der rauskommt, dass die Kontraktion nicht in einer Singularität endet?
Oder was?
Es ist einfach gerade vollkommen unklar, worauf du hinaus willst.
Ja, wenn das für dich unklar ist, dann kann ich dir jetzt nicht behilflich sein, da musst du vielleicht ganz am Anfang des Threads zu lesen anfangen...
Hab ich doch glatt gemacht. Da finde ich
positive hat geschrieben:LQC ist eh Käse. Die erklären nicht plausibel woher die Energie und Materie herkommen sollen, um den neuen BigBang herzuzaubern.
Die Sachlichkeit dieses Beitrags hat mich zu Beginn schon beeindruckt.

Also entweder du erklärst jetzt klar und sachlich, was du möchtest, welche Fragen du hast, welche Probleme du siehst, welche Literatur dich interessier - dann können wir hier weiterdiskutieren, oder du bleibst bei deiner polemischen Art, dann ist recht bald Schluss.

Was genau möchtest du also über die LQC wissen? Vieles davon habe ich in meinem Beitrag - 28. Jul 2013, 10:40 - wohl schon erklärt. Gibt es Fragen dazu?
Gruß
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Re: LQC is dead

Beitrag von breaker » 28. Jul 2013, 21:07

positive hat geschrieben:
breaker hat geschrieben:Du meinst, du willst dir LQG-Herleitung sehen, bei der rauskommt, dass die Kontraktion nicht in einer Singularität endet?
Oder was?
Es ist einfach gerade vollkommen unklar, worauf du hinaus willst.
Ja, wenn das für dich unklar ist, dann kann ich dir jetzt nicht behilflich sein, da musst du vielleicht ganz am Anfang des Threads zu lesen anfangen...


gruß
positive
Beantworte doch einfach mal meine Frage.

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Re: LQC is dead

Beitrag von tomS » 28. Jul 2013, 21:47

positive hat geschrieben:Es geht ja nur darum, dass die LQC die Singularität zu vermeiden versucht, usw... Und ich war/bin der Meinung, dass es nichts bringt.
Einfache Frage: Warum bringt es nichts? Warum glaubst du das, obwohl ernstzunehmende Physiker daran arbeiten?
positive hat geschrieben:Ich habe auch nicht gesagt, du sollst "meine Annahme" im Rahmen der ART widerlegen, sondern egal wie.
Die LQC (und die LQG) sowie alle anderen Theorien der QG versuchen dies. Das von mir genannte Beispiel zweier wechselwirkender quantenmechanischer Teilchen und die dabei resultierende Regularisierung der 1/r Singularität ist ein einfaches Beispiel. Ist dir die Idee klar?
positive hat geschrieben:... ob der BigBang als Singularität bewiesen wurde, wenn du das so sagst, dann erklär doch mal wie die draufkommen, dass der BigBang eine reale Singularität darstellen soll.
Was meinst du mit "real"? Die Urknallsingularität entspricht einem "Punkt", aus dem plötzlich alles hervorbricht. Die Kausalität geht verloren. Außerdem dividieren Krümmung, Dichte, Temperatur etc. Das nennt man Singularität.
positive hat geschrieben:Beantwortest du auch mal einfach meine Frage, oder muss das der tomS
Welche?
Gruß
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Re: LQC is dead

Beitrag von positronium » 28. Jul 2013, 21:58

tomS hat geschrieben:In der QG sind nun aber alle Schwingungen präsent, auch ohne dass sie explizit angeregt werden (vgl. Casimireffekt in der QED).
Vielen Dank für die Erklärung!

Du hast ein paar Erfolge der LQC aufgeführt. Wie verlässlich sind solche Ergebnisse, wo doch die ART in der LQC ziemlich zusammen gestutzt wird? Wurden die Vorhersagen der ART in der LQC nachgerechnet? Und kann man umgekehrt davon ausgehen, dass diese Ergebnisse (Singularitäten, Inflation) der LQC richtig sind? Man kann doch in dem Bereich kaum etwas messen. Wenn ich das weiter oben recht verstanden habe, kann man ja nicht einmal mit Sicherheit davon ausgehen, dass der Weg von der ART zur LQC korrekt ist. Ich habe jetzt den Eindruck einer Dummy-Theorie um das grundlegende Verhalten der Theorie zu testen, nicht aber unbedingt auf die Natur anzuwenden.

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Re: LQC is dead

Beitrag von tomS » 28. Jul 2013, 22:18

positronium hat geschrieben:Du hast ein paar Erfolge der LQC aufgeführt. Wie verlässlich sind solche Ergebnisse, wo doch die ART in der LQC ziemlich zusammen gestutzt wird? Wurden die Vorhersagen der ART in der LQC nachgerechnet? Und kann man umgekehrt davon ausgehen, dass diese Ergebnisse (Singularitäten, Inflation) der LQC richtig sind?
Die Methode der Symmetriereduzierung ist ziemlich "brutal". Stell dir den o.g. Luftballon vor: du verbietest jegliche Schwingung und erlaubst nur Expansion / Kontraktion. Dabei ist schon unklar, wie weit weg du a von der Realität bist. Aber das ist gar nicht der Anspruch der LGC. Man möchte einfach eine neue Quantisierungsmethode an einfachen, allerdings relevanten Beispielen erproben. Die Vorhersagen der LQC sind demnach nie als Aussagen über unser Universum zu verstehen, sondern immer nur als Aussagen über ein stark vereinfachtes Modell.

Wenn man diese Annahmen jedoch akzeptiert, dann folgen die oben genannte Ergebnisse exakt, d.h. insbs. Aufhebung der Singularitäten, Inflation, FRW-Universen (= ART als klassischer Grenzfall).
positronium hat geschrieben: Man kann doch in dem Bereich kaum etwas messen.
Das Problem haben alle Theorien der QG.

Die Idee war, die LQC um endlich viele Deformationsmoden zu erweitern und daraus Ergebnisse über die CMB abzuleiten und mit den Planck-Daten zu vergleichen. Daraus wären dann schon recht verlässliche Aussagen ableitbar.
positronium hat geschrieben: Ich habe jetzt den Eindruck einer Dummy-Theorie um das grundlegende Verhalten der Theorie zu testen, nicht aber unbedingt auf die Natur anzuwenden.
Jein. Ja, es ist ein Spielzeugmodell. Nein, Ziel war schon, die Theorie näher an die Realität heranzuführen.
Gruß
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Re: LQC is dead

Beitrag von tomS » 28. Jul 2013, 22:26

positive hat geschrieben:
tomS hat geschrieben:Einfache Frage: Warum bringt es nichts? Warum glaubst du das, obwohl ernstzunehmende Physiker daran arbeiten?
Angenommen du hast die Singularität nicht, sondern "irgendwas", dann gibt es keine Singularität mehr, überhaupt als Begriff usw... Einfache Frage: Warum glaubst du, dass dort das "Ende" ist oder was auch immer die/deine Vorstellung sein mag?
Warum soll ich annehmen, dass die Singularität nicht da ist, wenn die ART sie beweist? Das ist irrelevant.
Und auch in einer anderen Theorie nehme ich weder an, dass eine Singularität da ist, noch dass sie nicht da ist. Ich erwarte, dass mir die Theorie das sagt.
positive hat geschrieben:
tomS hat geschrieben:Die LQC (und die LQG) sowie alle anderen Theorien der QG versuchen dies. Das von mir genannte Beispiel zweier wechselwirkender quantenmechanischer Teilchen und die dabei resultierende Regularisierung der 1/r Singularität ist ein einfaches Beispiel. Ist dir die Idee klar?
Hat es was mit dem 1/r+e zu tun?
Nein, hat es nicht. Es geht darum, dass die Wellenfunktion des Zwei-Teilchensystems trotz des 1/r Potentials regulär ist.
positive hat geschrieben:
tomS hat geschrieben:Was meinst du mit "real"? Die Urknallsingularität entspricht einem "Punkt", aus dem plötzlich alles hervorbricht. Die Kausalität geht verloren. Außerdem dividieren Krümmung, Dichte, Temperatur etc. Das nennt man Singularität.
Du beantwortest die Frage nicht... Vielleicht meinst du auch eine mathematische Singularität, ich sagte doch gerade, dass ich es nicht weiß, hast du das überhaupt gelesen bevor du mir geantwortet hast? Beantworte die Frage im nächsten Thread einfach so ohne wenn und aber, sonst sitzen wir noch jahrelang vor dem PC, du Nicht-Laie...
Ich habe die Frage nicht verstanden. Ich weiß nicht, was du mit "... dann erklär doch mal wie die draufkommen, dass der BigBang eine reale Singularität darstellen soll" meinst, deswegen meine Gegenfrage. Ich habe exakt erklärt, was Physiker unter Singularität verstehen. Was verstehst du daran nicht?

Und "Beantworte die Frage ..." - ist das deine Umschreibung für "kannst die Frage nochmal beantworten"?
Gruß
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Re: LQC is dead

Beitrag von tomS » 28. Jul 2013, 23:24

positive hat geschrieben:
tomS hat geschrieben:Warum soll ich annehmen, dass die Singularität nicht da ist, wenn die ART sie beweist? Das ist irrelevant.
Und auch in einer anderen Theorie nehme ich weder an, dass eine Singularität da ist, noch dass sie nicht da ist. Ich erwarte, dass mir die Theorie das sagt.
Ich meinte auch nicht die ART, sondern die LQC. Ich meinte es ein bißchen anders. Das Ende ist an der Singularität, sie zu umgehen, bedeutet diese Welt zu verlassen oder so ähnlich. Und dann geht es weiter bzw. von vorne los. Ich bin der Meinung, dass an der Singularität das Ende ist auch auf Quantenebene gibt es eine.
Eine Singularität würde als Scheitern jeder Theorie der QG angesehen werden. Es gibt kaum eine wichtigere Motivation für die QG als die Eliminierung der Singularitäten.

Eine Singularität in der QG wäre auch nicht "das Ende", es wäre der totale Zusammenbruch der Theorie, also z.B. Unendlichkeiten, die nicht auf einen Bereich beschränkt wären, divergente Wellenfunktion usw.

Aber an der Stelle solltest du wirklich mal die Orginalarbeiten von Bojowald et al. lesen.
positive hat geschrieben:Aus welcher Überlegung raus bzw. wie kommt der Beweis der Singularität in der ART zustande? So meinte ich das.
Nun, man stellt fest, dass praktisch alle Modelluniversen, die man im Rahmen der ART berechnen kann, Singularitäten enthalten. Alle diese Modelluniversen sind jedoch sehr einfach, hochsymmetrisch, Spezialfälle usw. (Sonst kann man nichts explizit lösen, zu kompliziert). Also stellte man sich die Frage, ob die Singularitäten Artefakte dieser Symmetrien, Näherungen usw. sind, oder ob es generische Eigenschaften der ART sind. Und die Ergebnisse von Penrose und Hawking zeigen, dass letztes zutrifft, dass also praktisch alle aus der ART folgenden Universen Singularitäten enthalten müssen.
Gruß
Tom

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Re: LQC is dead

Beitrag von tomS » 28. Jul 2013, 23:40

Nee, die einzige PDF-Datei die ich gepostet hatte war von mir ...

Schau mal hier: http://www.phys.psu.edu/people/mob6

Wenn du die Titel sowie den Autor Bojowald unter http://arxiv.org/archive/gr-qc suchst, findest du die meisten Preprints kostenlos.
Gruß
Tom

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Re: LQC is dead

Beitrag von seeker » 29. Jul 2013, 00:53

Die ART ist eine mathematisch formulierte Theorie, die die Natur beschreibt und in bester Übereinstimmung mit unseren Messungen ist.
Das heißt aber nicht, dass alles, was man innerhalb des Begriffsgebäudes der ART ausrechnen kann auch tatsächlich schon beobachtet wurde oder irgendwann beobachtbar sein wird.
Es heißt insbesondere nicht, dass alles was man mit der ART ausrechnen kann auch tatsächlich in der Natur realisiert sein muss (z.B. Zeitschleifen).

Innerhalb der ART kommt man so auch auf die Singularitäten. Singularitäten sind nicht beobachtet worden, sie sind ein rein rechnerisches Ergebnis.
Insbesondere bedeutet "Singularität": "Die Werte der Gleichungen werden an diesen rechnerischen Punkten unendlich. Somit ist an diesen Punkten mit den Mitteln der ART keine Aussage mehr möglich, sie sind nicht konkret berechenbar (als Zahlenwerte, denn Unendlich ist eben kein konkreter Zahlenwert)."

Das könnte man nun einfach so akzeptieren, denn die höchste Stufe der Sicherheit des Wissens über die Realität leitet sich von direkten, reproduzierbaren Beobachtungen ab - so war der Konsens.
(Und in der Natur evtl. realisierte Singularitäten sind nicht direkt beobachtbar.)
Warum tut man es nicht?

Man muss verstehen, dass der Grund für die Schaffung der LQG nicht der war, dass wir irgendwelche neue direkte Beobachtungen vorliegen hätten, die uns dazu zwingen würden.
Nein es sind logische Überlegungen, aufbauend auf einigen Überzeugungen in unseren Köpfen, die uns dazu treiben über die ART hinausgehen zu wollen (z.B. der Glaube an die Einheit der Natur, um nur eine zu nennen).
Man möchte eine einheitliche Beschreibung haben und man möchte alles berechnen können - auch das Nicht-Beobachtbare.

Was war/ist also die Motivation soche Projekte wie Stringtheorie, LQG, usw. anzugehen?

Wie gesagt, aus meiner Sicht war/ist es der Wunsch solche Dinge des Unwissens (nichts anderes sind z.B. Singularitäten) loszuwerden, aufzulösen.
Es geht da aber zunächst um mathematische Probleme der ART, die durch neue Ansätze gelöst werden sollen.
Manche Ansätze sehen dabei eben zunächst sehr elegant und vielversprechend aus - primär aus mathematischer Sicht, wohlgemerkt.
Natürlich hat man dabei die Hoffnung, dass auf dem Weg irgendwann etwas herauskommt, das sich von den Vorhersagen der ART unterscheidet und irgendwann gemessen werden können wird - und sei es noch so indirekt.

Ist die LQC nun widerlegt?
Bojowald sagte, sie sei gescheitert, jedoch auf eine interessante Weise...
Was meinte er damit genauer? (Hab's nicht ganz verstanden.)

Wobei: Vom Gefühl her bin ich mir da nicht sicher. Vielleicht ist diese LQC gescheitert, jedoch evtl. nicht jede mögliche LQC.

Und die LQG? Das weiß ich nicht genau...

Wenn man mich aber dasselbe bei den Stringtheorien fragen würde, so würde ich antworten, dass ich gar nicht den Eindruck habe, dass solche Theorien überhaupt in der Art scheitern können, wie man sich das vielleicht vorstellt, nämlich so, dass sie durch klare Messergebnisse endgültig falsifiziert werden könnten.

Bei der LQG wird es vermutlich ähnlich sein: Ich glaube nicht, dass sie falsifizierbar ist. Wenn irgendwann tatsächlich unpassende Messergebnisse vorlägen, könnte man immer noch versuchen die Theorie an die Messungen anzupassen (Epizyklen? Vielleicht, vielleicht aber auch nicht.)
Man braucht jedenfalls viele Messungen aus unterschidlichen Richtungen um eine Theorie wirklich zu Fall zu bringen.
Und man braucht gleichzeitig eine bessere Alternativtheorie... Hat man die?

Ich kann mir nur vorstellen, dass die mathematischen Probleme so groß werden können, dass die meisten Leute diesen Weg irgendwann aufgeben, um sich lieber aussichtsreicheren, hoffentlich weniger problematischen Ansätzen zu widmen. So weit ist es aber heute vermutlich noch nicht.

Grüße
seeker
Grüße
seeker


Mache nie eine Theorie zu DEINER Theorie!
Denn tut man das, so verliert man zumindest ein Stück weit seine Unvoreingenommenheit, Objektivität.

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Re: LQC is dead

Beitrag von breaker » 29. Jul 2013, 09:06

positive hat geschrieben:Die Frage galt @breaker. Nun, soviele Beiträge sind es nicht, er wird sicher ein bißchen scrollen können, dann findet er die Frage ganz sicher.
Nochmal: Es ist aus den bisherigen Beiträgen nicht klar, welche Frage du meinst und worauf du überhaupt hinaus willst. Deshalb hab ich nochmal nachgefragt und du hast nicht geantwortet.

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Re: LQC is dead

Beitrag von positronium » 29. Jul 2013, 11:49

@Tom: Jetzt habe ich eine grobe Vorstellung. Danke!
Nachdem ich von der ART keine Ahnung habe, und deshalb Details vermutlich in der Luft hängen würden, nur noch eine Sache: Wie läuft die Quantisierung ab? Ist diese bei LQG und LQC gleich? Ersetzt man ähnlich der QM Variablen, hier der ART-Schwingungen, durch quantisierte Operatoren? Und entstehen dadurch die sog. Spin-Netzwerke? Sind diese in den beiden LQs vom Prinzip her gleich?

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Re: LQC is dead

Beitrag von breaker » 29. Jul 2013, 12:25

positive hat geschrieben:
breaker hat geschrieben:
positive hat geschrieben:Die Frage galt @breaker. Nun, soviele Beiträge sind es nicht, er wird sicher ein bißchen scrollen können, dann findet er die Frage ganz sicher.
Nochmal: Es ist aus den bisherigen Beiträgen nicht klar, welche Frage du meinst und worauf du überhaupt hinaus willst. Deshalb hab ich nochmal nachgefragt und du hast nicht geantwortet.
Wenn du Schwierigkeiten hast zu verstehen worauf ich hinaus will, dann musst du vielleicht den Thread durchlesen oder mehr Fragen stellen.
Ich habe deine Frage beantwortet, dass ich dir nicht folgen kann und habe dich gefragt, ob du überhaupt weißt womit sich die LQC beschäftigt hat. Schau mal unten.
breaker hat geschrieben:Was soll er widerlegen? Dass es eine Kontraktion des Universums geben könnte?
Warum?? Was hat das mit LQC zu tun??
positive hat geschrieben:Wie meinst du das was eine mögliche Kontraktion des Universums mit der LQC zu tun hätte? Kann dir nicht ganz folgen. Wenn etwas expandiert ist, dann war es logischerweise früher/vorher kleiner. Weißt du womit sich die LQC überhaupt beschäftigt bzw. beschäftigt hat?
Also du solltest bei 2-3 Beiträgen von dir nicht gleich den Überblick verlieren. Ich habe dir schon eine Frage beantwortet.
Beantwortest du diese Frage jetzt oder soll @tomS das für dich beantworten?


gruß
positive
Du, KEINER hat verstanden, worauf du hinaus willst und du tust einfach so, als ob alle anderen dumm wären und weniger Ahnung hätten als du. Hinzu kommt, dass du uns nicht mitteilen willst, wieviel du tatsächlich über LQC weißt. Aber auch wenn du das nicht tust, wird aus deinen Aussagen ziemlich eindeutig klar, dass du nicht viel von theoretischer Physik verstehst. Wenn du dann Aussagen wie "LQC ist Käse" von dir gibst, machst du dich in aller Öffentlichkeit lächerlich. Ist dir das nicht bewusst?

Als ich gefragt habe, was das mit LQC zu tun hat, hab ich nicht gemeint, was eine Kontraktion des Universums mit LQC zu tun hat, sondern was die WIDERLEGUNG einer solchen mit LQC zu tun haben soll.

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tomS
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Re: LQC is dead

Beitrag von tomS » 29. Jul 2013, 12:31

Es gibt einen wesentlichen Unterschied:

Üblicherweise benutzt man in der QFT eine Satz vollständiger Lösungen (im einfachsten Falle ebene Wellen) um die Operatoren zu definieren. Daraus folgen dann die Vertauschungsrelationen.

In der LQG verwendet man jedoch keine ebenen Wellen in A(x) und E(x), sondern man "verschmiert" A(x) über eine geschlossene Schleife C und E(x) über die dadurch berandete Fläche. D.h. die fundamentalen Größen sind nicht die Potentiale A(x) und die Feldstärken E(x) sondern, sondern die sogenannten Wilson-Loops bzw. Holonomien = "Spannungen" h[C], d.h. A(x) integriert entlang C, sowie die Flüsse E[C] integriert über die Fläche berandet durch C. Das ist DER Unterschied zu normalen QFTs.

In der LQC bleibt von dieser Methode die Integration über "deformationsfreie Größen" übrig, d.h. es bleibt ein quantenmechanischer Freiheitsgrad (h,E) .
Gruß
Tom

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breaker
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Re: LQC is dead

Beitrag von breaker » 29. Jul 2013, 13:20

ES IST NICHT KLAR, WAS DEINE FRAGE WAR!

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