Zukunft der Mobilität, der (Energie)Wirtschaft, Klima, CO2 und der ganze Rest

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Re: Zukunft der Mobilität, der (Energie)Wirtschaft, Klima, CO2 und der ganze Rest

Beitrag von Analytiker » 18. Aug 2017, 20:47

Dares hat geschrieben:
18. Aug 2017, 14:10
Mein Fazit daraus ist, dass wir dringend einen Replikator benötigen.
Aber bitte nicht, dass dann mit einem Replikator fossile Brennstoffe hergestellt werden. Fans von Verbrennungsmotoren wären wohl entzückt, wenn es endlosen Nachschub an Mineralölprodukten gäbe.

Dares
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Re: Zukunft der Mobilität, der (Energie)Wirtschaft, Klima, CO2 und der ganze Rest

Beitrag von Dares » 18. Aug 2017, 22:11

Analytiker hat geschrieben:
18. Aug 2017, 20:47
Dares hat geschrieben:
18. Aug 2017, 14:10
Mein Fazit daraus ist, dass wir dringend einen Replikator benötigen.
Aber bitte nicht, dass dann mit einem Replikator fossile Brennstoffe hergestellt werden. Fans von Verbrennungsmotoren wären wohl entzückt, wenn es endlosen Nachschub an Mineralölprodukten gäbe.
:) Und nicht nur die Fans von Verbrennungsmotoren wären begeistert sondern auch die Mineralölkonzerne.
Also um Missverständnissen vorzubeugen: Ich dachte da eher an das Beispiel von Star-Trek wo vermeintlich durch saubere Energie
Dinge hergestellt werden welche man für das tägliche Leben und den Bedarf benötigt.

Andererseits mal eine wichtige Frage: Gibt es überhaupt "saubere Energie"? Mein Gedanke ist vorerst z.B. dass jede Form von Energiegewinnung
mit dem Verlust oder einer Ressource einhergeht. Ich kann die Sonne direkt anzapfen um Enbergie zu gewinnen welches mit einem höheren
Energieverlust der Sonne zur Folge hätte. Ich kann vlt. den Drehimpuls der Erde als Energielieferant nutzen, welches dann den Verlust
Desselbigen über einen langen Zeitraum gesehen zur Folge hätte. Oder Kernkraft da ist doch auch nichts nachhaltig auch wenn es
erstmal so erscheint.

Priorität hat meiner Auffassung nach der Klimaschutz (auch wenn Klimawandel und Co. nicht besonders viel mit uns zu tun haben sollten) aber man
kann das Unvermeintliche verlangsamen. Dabei denke ich auch an Schlagworte wie Energiewende. Aber was beinhaltet das Wort Energiewende
schon? Kann mir das Jemand beantworten? Mein Favorit wäre immer noch Wasserstoff aber woher soll man die ganze Logistik hernehmen um
es umzusetzen? Und wie kann man dann aus reiner Energie Gegenstände wie die Tastatur herstellen auf der ich gerade hier tippe?
Das sind doch alles ungeklärte Fragen auf die kein Mensch eine Antwort weiss.

Wie sich unsee nähere Zukunft gestalten könnte mach uns doch China vor

https://de.wikipedia.org/wiki/Megastadt

Auch wenn viele sich hierbei auf ein Verkehrsproblem fokussieren, aber mal kurz nachgedacht: Freie Fahrt für alle Bürger gibt es dort nicht.

Grüsse

Dares

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Re: Zukunft der Mobilität, der (Energie)Wirtschaft, Klima, CO2 und der ganze Rest

Beitrag von Skeltek » 19. Aug 2017, 18:57

Es wird ehh spekuliert, dass die Enterprise heimliche Gasriesen und vor allem Sonnen zu schwarzen Löchtern kollabieren lässt, um ihren gigantischen Energiebedarf pro Lichtjahr zu decken.
Der Mist mit dem Deuterium ist ja ohnehin nur eine Attrape, was man daran sieht, wie unglaublich wenig Energie frei wird, wenn so ein Ding mal abgeworfen und detoniert wird.
Manche schätzen den Treibstoffverbrauch dieser sauberen Energie auf ca 3 Sonnenmassen pro Lichtjahr Strecke.

Die energie ist sauber, auf den SLs treten ja keine Schadestoffe je wieder aus. Keine der untersuchenden Sonden kam bisher mit einem gegenteiligen Bericht zurück.
Die plausibelste Erklaerung jedes hinreichend komplizierten Systems ist falsch

Unentscheidbarkeit für Dummies: Dieser Satz ist wahr
oder
Diese Menge hat zwei Elemente: A und B

Dares
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Re: Zukunft der Mobilität, der (Energie)Wirtschaft, Klima, CO2 und der ganze Rest

Beitrag von Dares » 19. Aug 2017, 21:14

Skeltek hat geschrieben:
19. Aug 2017, 18:57
Es wird ehh spekuliert, dass die Enterprise heimliche Gasriesen und vor allem Sonnen zu schwarzen Löchtern kollabieren lässt, um ihren gigantischen Energiebedarf pro Lichtjahr zu decken.
Der Mist mit dem Deuterium ist ja ohnehin nur eine Attrape, was man daran sieht, wie unglaublich wenig Energie frei wird, wenn so ein Ding mal abgeworfen und detoniert wird.
Manche schätzen den Treibstoffverbrauch dieser sauberen Energie auf ca 3 Sonnenmassen pro Lichtjahr Strecke.

Die energie ist sauber, auf den SLs treten ja keine Schadestoffe je wieder aus. Keine der untersuchenden Sonden kam bisher mit einem gegenteiligen Bericht zurück.
Man mal nicht angefangen von Energieverlusten was sind denn überhaupt SCHADSTOFFE ?? Schadstoffe sind doch erstmal Abfallprodukte die ich nicht
verwerten kann aber andere Organismen können Diese verwerten und sind von denen abhängig wie wir vom Sauerstoff. Da beisst sich die
Katze doch selber in den Schwanz.

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Re: Zukunft der Mobilität, der (Energie)Wirtschaft, Klima, CO2 und der ganze Rest

Beitrag von ATGC » 20. Aug 2017, 10:27

Hallo Dares,
was sind denn überhaupt SCHADSTOFFE ??
Schadstoffe sind zunächst einmal nur Stoffe, die sich schädlich auf andere Organismen auswirken, weil sie giftig oder radioaktiv oder beides sind. Beispiel: Tenside aus der Waschmittelproduktion. Sie schädigen die Organismen in Flüssen, Seen und Meeren, wenn sie über das Grundwasser oder über das Abwasser in den Wasserkreislauf gelangen. Darum ist man bestrebt, sie aus dem Wasserkreislauf möglichst herauszuhalten.

Luftschadstoffe sind insbesondere die Oxide von Schwefel und Stickstoff, weil sie aufgrund ihrer ätzenden Wirkung im Zusammenhang mit dem Gewebswasser die Schleimhäute der Atemwege schädigen und somit Erkrankungen wie Bronchitis oder (im Falle von Stickoxiden) Krebs auslösen können. Darum gibt es Rauchgasentschwefelung, schwefelfreies Benzin und Auto-Katalysatoren zur Bindung von Stickoxiden.

Stäube und Ruß stellen eine weitere Klasse von Schadstoffen dar, die sich auf die Gesundheit schädlich auswirken und somit möglichst gefiltert und vermieden werden. Darüber hinaus werden Pflanzen über die Kontamination der Böden durch toxische Stäube, aber auch über mit dem Regen in den Boden gelangende Luftschadstoffe an den Wurzeln geschädigt. Auch die Mikrofauna und Mikroflora des Bodens wird durch Schadstoffe beeinträchtigt, so dass sich negative Folgen durch Rückkopplungseffekte auf ganze Ökosysteme wie Wälder hochschaukeln können.

Letztlich gelangen die Schadstoffe über die Ernährung wieder in den menschlichen Körper zurück, der als Endpunkt der Nahrungspyramide die Schadstoffe am stärksten akkumuliert - mit Folgen für die Gesundheit, wie die Zunahme an Allergien belegt.

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Re: Zukunft der Mobilität, der (Energie)Wirtschaft, Klima, CO2 und der ganze Rest

Beitrag von ATGC » 20. Aug 2017, 10:34

Hallo Analytiker,
Aber bitte nicht, dass dann mit einem Replikator fossile Brennstoffe hergestellt werden.
Man arbeitet doch schon dran ...

http://www.faz.net/aktuell/technik-moto ... 24483.html

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Re: Zukunft der Mobilität, der (Energie)Wirtschaft, Klima, CO2 und der ganze Rest

Beitrag von Analytiker » 20. Aug 2017, 11:38

ATGC hat geschrieben:
20. Aug 2017, 10:34
Hallo Analytiker,
Aber bitte nicht, dass dann mit einem Replikator fossile Brennstoffe hergestellt werden.
Man arbeitet doch schon dran ...

http://www.faz.net/aktuell/technik-moto ... 24483.html
Das ist ja ein informativer Artikel. Die Frage ist nur, ob sowas großtechnisch umgesetzt wird. Da wird es wohl einigen politischen Widerstand geben.

Mit Bakterien wird viel geforscht. Es gibt sogar erdölfressende Bakterien.

Was für den Elektromotor spricht, ist auch seine Leistungsausbeute. Bei einem Verbrennungsmotor steht einem die volle Leistung nur in einem kleinen Drehzahlbereich zur Verfügung, bei einem Elektromotor über den gesamten Drehzahlbereich. Bei gleicher maximaler Leistung zieht ein Elektromotor einem Verbrennungsmotor immer davon.

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Re: Zukunft der Mobilität, der (Energie)Wirtschaft, Klima, CO2 und der ganze Rest

Beitrag von ATGC » 20. Aug 2017, 11:51

Hallo Analytiker,

Das Problem beim Elektroantrieb sehe ich eher in der miesen Ökobilanz, denn der Strom muss ja irgendwo her kommen, und die Infrastruktur, die zur Stromerzeugung notwendig ist, ebenfalls, und das Material, das verbaut wird, muss ebenfalls irgendwie erzeugt und verarbeitet werden, und die dafür nötige Infrastruktur muss wieder ... usw. usw. - am Ende landet man bei einer im Verhältnis zum unmittelbaren Nutzen erheblich größeren Schädigung der natürlichen Ressoucen - inklusive Umweltschäden als Nebeneffekt von industrieller Produktion generell. Seekers Schaubild war da sehr informativ.

Die großtechnische Umsetzung von ölgenerierenden Bakterien scheitert allenfalls an der Rentabilität, wenn die immensen Mengen produziert werden müssen, die heute über Erdöl produziert werden. Man kann ja schlecht das ganze Land mit Klärwerken vollstellen, die dann zur Bakterienzucht und Rohstoffgewinnung genutzt werden, um den Bedarf an Treibstoff zu decken. Weiterhin stellt sich damit wiederum die Frage nach der Ökobilanz, denn die Erzeugung des Zements und des Stahls für die Bakterienbehälter ist wieder mal sehr energieintensiv und damit auch sehr umweltschädigend ...

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Re: Zukunft der Mobilität, der (Energie)Wirtschaft, Klima, CO2 und der ganze Rest

Beitrag von Analytiker » 20. Aug 2017, 12:08

Regenerative Energien wie Windkraft und Photovoltaik können die Ökobilanz deutlich verbessern. Ein nicht unerheblicher Teil der Windenergie kann gar nicht genutzt werden wegen Überkapazitäten. Diese überschüssigen Energien müsste man speichern und dem Strommarkt vorrangig zuführen.

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Beitrag von ATGC » 20. Aug 2017, 14:11

Hallo Analytiker,

Windkraft und Photovoltaik haben aber ebenso einen recht großen Ressourcenverbrauch in der Herstellung der benötigten Komponenten. Hinzu kommt das von Dir benannte Speicherproblem. Dabei könnte eventuell Wasserstoffproduktion einen Lösungsansatz bieten: In Zeiten der Überproduktion spaltet man Wasser und lagert den Wasserstoff in Druckbehältern als Ressource zwischen. Bei Bedarf verbrennt man den Wasserstoff wieder und nutzt die Abwärme in Generatoren. Die Frage ist nur, was man mit den Generatoren macht, wenn man keinen Wasserstoff verbrennt - na ja, muss man eben weiter überlegen ... ;)

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Re: Zukunft der Mobilität, der (Energie)Wirtschaft, Klima, CO2 und der ganze Rest

Beitrag von Analytiker » 20. Aug 2017, 17:59

Die Verbrennung von Wasserstoff ist eine ernstzunehmende Alternative, um die zukünftige Energieversorgung mit zu gewährleisten. Ein Wasserstoffverbrennungsmotor scheidet keine Stickoxide und kein Kohlendioxid aus, sondern hinterlässt als Verbrennungsrückstand Wasser.

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Re: Zukunft der Mobilität, der (Energie)Wirtschaft, Klima, CO2 und der ganze Rest

Beitrag von gravi » 20. Aug 2017, 18:10

Korrekt, aber was machen wir mit dem Wasser? Unsere Atmosphäre zusätzlich mit Wasserdampf zu schwängern wäre auch nicht der Stein der Weisen, dieser birgt einen größeren Treibhauseffekt in sich als Kohlendioxid.
Es ist sehr schwierig, die umweltverträgliche Antriebsenergie zu benennen...

Gruß
gravi
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Re: Zukunft der Mobilität, der (Energie)Wirtschaft, Klima, CO2 und der ganze Rest

Beitrag von positronium » 20. Aug 2017, 18:59

Ist denn bei einem Wasserstoffverbrennungsmotor das Wasser beim Verlassen des "Auspuffs" noch gasförmig? Kondensiert das nicht im Nu, sobald es seine Arbeit am Kolben verrichtet hat, und seinen Druck beim Verlassen des Zylinders abbaut, oder wenn nicht, könnte nicht ein Kühlelement installiert werden, an dem der Wasserdampf kondensiert?

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Re: Zukunft der Mobilität, der (Energie)Wirtschaft, Klima, CO2 und der ganze Rest

Beitrag von seeker » 20. Aug 2017, 20:07

gravi hat geschrieben:
20. Aug 2017, 18:10
Unsere Atmosphäre zusätzlich mit Wasserdampf zu schwängern wäre auch nicht der Stein der Weisen, dieser birgt einen größeren Treibhauseffekt in sich als Kohlendioxid.
Das bißchen Wasserdampf aus dem Auspuff in Erdbodennähe spielt keine Rolle, also wirklich nicht.
Relevant wäre das nur bei Flugzeugen: Kondensstreifen

Und das stimmt auch so nicht, Wasserdampf in Form von Wolken ist nur deswegen insgesamt klimarelevanter als CO2, weil die Menge viel, viel größer ist, bis zu 4 % kann die Atmosphäre Wasser enthalten, CO2 hat einen Anteil von 0,04 %. D.h.: Die Menge x an CO2 in der Atmosphäre wäre viel klimawirksamer als die Menge x an H2O - und um 100km zu fahren braucht man weniger H2 als Benzin oder Diesel (in kg gerechnet).

Aber das ist eh egal, denn der Gehalt an H2O in unserer Atmosphäre ist nicht davon abhängig wie viel davon von uns in die Luft geblasen wird, sondern davon welche Temperaturen vorherrschen: Je heißer es ist, desto mehr Wasser verdunstet, hauptsächlich aus den Ozeanen. D.h. der Wasserdampfanteil kann von uns gar nicht direkt beeinflusst werden, es existiert über Wasserdampf keine anthropogene Klimaänderung, der Wasserdampf wirkt aber als indirekter Verstärker einer Erwärmung, wenn diese z.B. über CO2 sowie andere Treibhausgase geschieht.
D.h. wiederum: Käme der Strom aus der Steckdose, dann könnten wir so viel Wasserstoff damit herstellen und hinterher wieder verbrennen wie wir wollten, das wäre praktisch völlig klimaneutral.
Grüße
seeker


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Re: Zukunft der Mobilität, der (Energie)Wirtschaft, Klima, CO2 und der ganze Rest

Beitrag von ATGC » 20. Aug 2017, 21:46

Das Problem ist eher, wie und wo man die für den Energiebedarf nötigen Wasserstoffvorräte lagern kann, da Wasserstoff nun mal die geringste Dichte und somit das größte Volumen pro Masse hat. 1 Kubikmeter Wasserstoff wiegt gerade mal 900 Gramm. Komprimierung erfordert einen zusätzlichen Energieaufwand und Kühlung bis auf minus 250 Grad, um ihn zu verflüssigen, noch einmal ein Vielfaches davon - mal abgesehen von der fortdauernden Kühlung bei der anschließenden Lagerung in Flüssig-Gas-Behältern, die ihrerseits einen zusätzlichen Aufwand erfordern. Das Verbrennen von Wasserstoff für sich genommen mag klimaneutral sein, aber die Ökobilanz der Infrastruktur, die da mit dranhängt, ist es nicht.

Langfristig müssen wir den Energiebedarf senken, also auf dezentrale und aufwandsminimierte Energieerzeugung setzen sowie auf Produktionsarten, die energieffizienter funktionieren. Großindustrielle Produktion, auf die man nicht verzichten kann, müsste eigentlich auf einige wenige Zentren konzentriert werden, die idealerweise an den entsprechenden Rohstoffquellen angesiedelt werden. Aber das erfordert eine Art der internationalen Kooperation, über die man einstweilen nur träumen kann ...

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Re: Zukunft der Mobilität, der (Energie)Wirtschaft, Klima, CO2 und der ganze Rest

Beitrag von Dares » 21. Aug 2017, 01:45

Wasserstoff wäre schon eine schöne Sache. Nur habt Ihr alle mal darüber nachgedacht, dass bei der Wasserstoffgewinnung ggf. auch
Abfallprodukte anfallen? Hier mal ein Link über Wasserstoffherstellung:

https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffherstellung

Also wenn ich mich noch recht an meinen Chemieunterricht erinnere wird durch chemische Reaktionen Wasserstoff erzeugt wie z.B.
mit Natrium oder Lithium. Dabei entsteht neben Wasserstoff aber auch eine Lauge. Was machen wir denn mit der Lauge?
Einfach ins Meer kippen wäre ja auch nicht so sinnvoll.

Elektrolyse? hört sich gut an, aber ich muss ja erstmal Energie haben um Elektrolyse betreiben zu können. Wo nehme ich diese dann her?
Ob Sonnenkraft alleine ausreicht um unseren Bedarf zu decken? Ich habe da keine Ahnung.

Vielleicht stecken hinter der Idee mit dem Wasserstoff noch viele offene Fragen?

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Re: Zukunft der Mobilität, der (Energie)Wirtschaft, Klima, CO2 und der ganze Rest

Beitrag von Frank » 21. Aug 2017, 09:15

Analytiker hat geschrieben:
20. Aug 2017, 12:08
Regenerative Energien wie Windkraft und Photovoltaik können die Ökobilanz deutlich verbessern. Ein nicht unerheblicher Teil der Windenergie kann gar nicht genutzt werden wegen Überkapazitäten. Diese überschüssigen Energien müsste man speichern und dem Strommarkt vorrangig zuführen.
Habe mich ja zurückgezogen, aber soviel Unwissenheit und letzlich auch Dummheit , verpackt in nur drei Sätzen , werde ich nicht unkommentiert stehen lassen. Zumindest habe ich Zeit bis Seeker meinen Beitrag sieht und ihn dann höchstwahrscheinlich abändert, oder ihn auch gleich löscht. Leider ist es aber hier inzwischen so, dass man jeden Mist schreiben kann. Hauptsache es ist Mainstréam und das Wort Öko ist irgendwie enthalten.

Also ´die Ökobilanz könnten Windräder deutlich verbessern. Vater(Windkraft) unser der du bist im Himmel, dein Wille geschehe........


http://www.huegelland.net/energiepoliti ... ersatz.htm

Ein nicht unerheblicher Teil kann nicht genutzt werden, wegen Überkapazität, sondern auch weil der Strom nie zur Verfügung steht, wenn er gebraucht wird.(Es gibt ja keiner linearen Verbrauch, sondern es ist ein ständiges auf und ab.)

Zu guter letzt noch der Wunschtraum von der speicherbaren Energie. Ja, dass wäre toll, ist aber leider nicht so. Die Windrädersekte will ihre Propeller schon haben, nur nicht vor der Haustür, die dafür notwendigen Trassen auch nicht durch den anliegenden Wald, und schon gar nicht darf ein Vogel in den Rotor gelangen und zu Sushi verarbeitet werden.

Das gipfelt dann in so etwas. :lol: :lol: :lol:

http://www.ln-online.de/Nachrichten/Nor ... luss-fehlt

Wir bauen halt einfach mal drauf los. ............. ;j
Rechtschreibfehler sind gewollt und dienen der allgemeinen Belustigung.


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Re: Zukunft der Mobilität, der (Energie)Wirtschaft, Klima, CO2 und der ganze Rest

Beitrag von Analytiker » 21. Aug 2017, 09:42

Es lässt sich ja wohl nicht wegdiskutieren, dass die Windkraft einen großen Anteil an der Energieversorgung hat. Wäre es etwa besser, voll auf Kohlekraftwerke zu setzen, besonders auf die billige Braunkohle und die Luft verpesten oder neue AKWs zu bauen? Winde werden immer wehen, die Kohle wird immer weniger.

Man kann es nicht allen recht machen. Einige von der fossilen Lobby scheinen die Nerven zu verlieren und wettern gegen erneuerbare Energien.

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Re: Zukunft der Mobilität, der (Energie)Wirtschaft, Klima, CO2 und der ganze Rest

Beitrag von Dares » 21. Aug 2017, 11:04

Analytiker hat geschrieben:
21. Aug 2017, 09:42
Es lässt sich ja wohl nicht wegdiskutieren, dass die Windkraft einen großen Anteil an der Energieversorgung hat.
Hallo Analytiker,

ich habe eben mal kurz gegoogelt um zu ermittel wiehoch der Energieanteil bei der Windkraft ist.
Ich möchte die unterschiedlichen Links hier nicht reinstellen weil alle sehr wiedersprüchlich sind. Einerseits liegt der Anteil bei
20%, dann wieder bei nur 3%?? Zumal auch viele KW-Aussagen gemacht werden mit denen ich nichts anfangen kann. Ich glaube fast das mit
den KW-Aussagen die Energiebilanz hochgepuscht werden soll. Wie beläuft sich der richtige Wert?
Analytiker hat geschrieben:
21. Aug 2017, 09:42
Man kann es nicht allen recht machen. Einige von der fossilen Lobby scheinen die Nerven zu verlieren und wettern gegen erneuerbare Energien.
Darin stimme ich Dir voll und ganz zu. Wie ich früher und eingangs auch geschrieben habe ist doch was wir für Alternativen haben?

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Re: Zukunft der Mobilität, der (Energie)Wirtschaft, Klima, CO2 und der ganze Rest

Beitrag von seeker » 21. Aug 2017, 12:34

Fakt ist, dass man alles sowohl in den Himmel loben, als auch schlecht reden kann.
Man sollte beides vermeiden, die Wahrheit liegt dazwischen und die Dinge stellen sich bei näherer Betrachtung als sehr komplex heraus.

Schaut z.B. mal diese Quelle an:

Vergleich von Treibstoffen und Antriebssystemen
http://www.buerger-fuer-technik.de/2015 ... stemen.pdf

Interessante Grafik daraus:
Bild
https://www.greengear.de/vergleich-benz ... missionen/

Jetzt was ist denn nun WTW?
Folgende Untersuchung durchleuchtet und vergleicht verschiedene konventionelle und alternative Treibstoffe und Antriebskonzepte: Einerseits vom Tank bis Rad, sogenannte „Tank to Wheel“ (TTW) und andererseits von der Rohstoffgewinnung (Energieträger) bis Rad „Well to Wheel“ (WTW) in Bezug auf:

Energieverbrauch (TTW)
Energiegehalt
Energieverbrauch (WTW)
Wirtschaftlichkeit
CO2-Emissionen
Infrastruktur
https://www.greengear.de/vergleich-benz ... nfuehrung/

TTW und vor allen Dingen WTW (dann gibt es noch WTT: von der Quelle bis zum Tank) sind daher schon recht gute Grundlagen um die Dinge zu betrachten, aber auch das ist noch nicht vollständig.
Fehlen tun auch hier noch die Kosten (in Geld, in Energie, in Ressourcen, in Ökobilanz, ...) für die Herstellung und Entsorgung der Fahrzeuge, soweit ich das sehe. Fehlen tun auch die gesellschaftlichen und politischen Auswirkungen und Strömungen, man kann das beliebig kompliziert machen.

Und sagt uns die Grafik nun, dass E-Molilität Quatsch ist? Keineswegs! Sie sagt uns nur, dass es Quatsch ist, sie dauerhaft mit dem Strom zu betreiben wie er heute hergestellt und verteilt wird. Man muss in solchen Rechnungen immer die Zukunftsperspektive mit hineinbringen, also Prognosen, womit es dann ganz schwer wird. Denn wenn man heute Weichen stellen will, dann ist nicht entscheidend, was heute ist, sondern was in absehbarer Zukunft sein wird bzw. erreichbar sein wird und wie es dann ausschauen wird mit der Umweltbilanz, usw. Da geht es um zukünftige Gesamtkonzepte incl. Infrastruktur, usw.

Für Betrachtungen von Energiequellen wie Kohle, Kernenergie, Wind, Sonne, Wasser, usw. gilt dasselbe.
Die Erneuerbaren brauchen zwingend ein dazu passendes Stromnetz und Energiezwischenspeicher, sonst machen sie keinen Sinn (deshalb ist man ja an der Stelle gerade am Ausbau).
Dass sie deshalb aber überhaupt keinen Sinn machen würden ist falsch, das Gegenteil ist richtig.
Grüße
seeker


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Re: Zukunft der Mobilität, der (Energie)Wirtschaft, Klima, CO2 und der ganze Rest

Beitrag von Skeltek » 21. Aug 2017, 12:45

Das muss nicht zwangsläufig eine Fälschung sein.
Strom aus Wasserkraft, wobei Wasser vorher mittels Windkraft hoch gepumpt wurde... wozu soll das zählen?
Was macht der Strom, wenn sich etablierte Netzbetreiber weigern, den Windüberschuss nach einer Windstille komplett einzuspeisen?
Die meisten alternativen Energie-Unternehmen gingen bankrott, nachdem Merkel und CDU die Laufzeiten widerrechtlich verlängert hatten.
Nach Fukushima gabs eine Kehrtwende und man warf den Konzernen wie z.B. EnBW noch mehr Geld in den Rachen, was ihr ein drittes mal einen massiven Wettbewerbs-Vorteil einbrachte.

Wozu gibt es denn sonst die geheimen Treffen, bei denen führende CDU-Politiker zum Kaffekränzchen bei EON oder EnBW eingeladen werden? Davon habe ich schon zu viel mitbekommen und mit eigenen Augen gesehen, als das ich das einfach übersehen könnte.
Ausserdem zählt Windkraft nicht zwangsläufig, wenn man damit primär z.B. Tomaten betrahlt (Pflanzen brauchen nicht konstante Energiezufuhr und eignen sich optimal für sporadischen Energieüberschuss) und es nicht ins öffentliche Stromnetz einspeist.

Man kann mit Windkraft sogar Algen bestrahlen und diese dann verrotten lassen für Biogas, welches man dann in Strom umwandelt.
Die plausibelste Erklaerung jedes hinreichend komplizierten Systems ist falsch

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Re: Zukunft der Mobilität, der (Energie)Wirtschaft, Klima, CO2 und der ganze Rest

Beitrag von ATGC » 21. Aug 2017, 14:22

Dares hat geschrieben:
21. Aug 2017, 01:45
Also wenn ich mich noch recht an meinen Chemieunterricht erinnere wird durch chemische Reaktionen Wasserstoff erzeugt wie z.B.
mit Natrium oder Lithium.
Wasserstoff wird durch Elektrolyse großtechnisch erzeugt. Die Stromquellen sind derzeit überwiegend noch konventionell (fossil oder nuklear) erzeugt, könnten aber sukzessive durch regenerative Energiequellen ersetzt werden, was die Ökobilanz aber nicht wesentlich verbessert, weil der Aufwand zur Bereitstellung des Stroms seinerseits umweltbelastend ist.

Um den Strombedarf komplett durch regenerative Energiequellen zu decken, müssten wir die Landschaft mit Windrädern, Solarflächen und Biogasanlagen zubauen sowie einen erheblichen Teil der landwirtschaftlichen Fläche zum Anbau von Ölsaaten nutzen, damit die Biogasanlagen kontinuierlich bestückt werden können, nachdem das Öl als "Bio"-Diesel extrahiert wurde.

Die Abpufferung von Über- und Unterkapazitäten stellt darüber hinaus noch eine eigene Klasse von Schwierigkeiten dar, die bewältigt werden müssen. Stromspeicher mit Wasserstoff weisen eigene Probleme auf, auf die ich schon hingewiesen habe. Die Dinge sind also reichlich komplex und verwickelt, um nicht nur machbar, sondern auch ökonomisch und ökologisch effizient gestaltbar zu sein.

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Re: Zukunft der Mobilität, der (Energie)Wirtschaft, Klima, CO2 und der ganze Rest

Beitrag von Dares » 21. Aug 2017, 15:12

seeker hat geschrieben:
21. Aug 2017, 12:34
Und sagt uns die Grafik nun, dass E-Molilität Quatsch ist? Keineswegs! Sie sagt uns nur, dass es Quatsch ist, sie dauerhaft mit dem Strom zu betreiben wie er heute hergestellt und verteilt wird.
Danke Seeker, dass ist doch genau der Punkt um den es geht. Es geht hierbei um Auslagerung eines Problems. Wenn ich ein E-Auto habe
wird die Energie nicht mehr lokal also in meinem Vehikel produziert sondern auswärts woanders was ich nicht sehe oder nicht sehen will
sprich Kraftwerk auf der grünen Wiese oder so. Ganz zu schweigen von der aufwendigen Produktion der Speicherelemente sprich
Batterien. Wie will man das alles machen?
Skeltek hat geschrieben:
21. Aug 2017, 12:45
Strom aus Wasserkraft, wobei Wasser vorher mittels Windkraft hoch gepumpt wurde... wozu soll das zählen?
Das wäre dann doppelt gemoppelt wenn man die Herstellungskosten der Windräder aussen vorlässt.
Skeltek hat geschrieben:
21. Aug 2017, 12:45
Was macht der Strom, wenn sich etablierte Netzbetreiber weigern, den Windüberschuss nach einer Windstille komplett einzuspeisen?
Die meisten alternativen Energie-Unternehmen gingen bankrott, nachdem Merkel und CDU die Laufzeiten widerrechtlich verlängert hatten.
Das Problem ist viel älter als man denkt. Es fing unter der Ära Kohls an wo lokale Versorger privatisiert wurden. Die sind letztendlich nur auf Gewinn ausgerichtet. In Berlin und Stuttgart hat man diese wieder zurückgekauft.

https://www.berlin.de/sen/finanzen/verm ... .30112.php

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhal ... ab945.html

Es handelt sich hierbei nur um Wasserversorger aber gleiche Gründe für eine Re-Privatisierung gibt es auch bei den Stromanbietern.
Es liegt doch klar auf der Hand: Mit den Privaten kann man keinen Wandel hervorbringen. Oder es wird sehr teuer.............. :?
Skeltek hat geschrieben:
21. Aug 2017, 12:45
Man kann mit Windkraft sogar Algen bestrahlen und diese dann verrotten lassen für Biogas, welches man dann in Strom umwandelt.
Da wären ja wieder beim Thema. Ich benutze vermeintlich saubere Energie um fossile Brennstoffe herzustellen :stan:

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seeker
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Re: Zukunft der Mobilität, der (Energie)Wirtschaft, Klima, CO2 und der ganze Rest

Beitrag von seeker » 21. Aug 2017, 17:45

ATGC hat geschrieben:
21. Aug 2017, 14:22
Um den Strombedarf komplett durch regenerative Energiequellen zu decken, müssten wir die Landschaft mit Windrädern, Solarflächen und Biogasanlagen zubauen sowie einen erheblichen Teil der landwirtschaftlichen Fläche zum Anbau von Ölsaaten nutzen, damit die Biogasanlagen kontinuierlich bestückt werden können, nachdem das Öl als "Bio"-Diesel extrahiert wurde.
Ganz so schlimm ist es nicht.
Hier könnt ihr euch einmal anschauen, welche Fläche man benötigen würde, um den Weltenergiebedarf allein durch Solarenergie zu decken:
http://www.trendsderzukunft.de/solarene ... 015/04/23/

Wenn man dann noch Windräder, usw. aufstellt, wird die Fläche kleiner.
Aber du hast mit deiner Grundaussage natürlich Recht, dass die Dinge komlex sind und man vernünftige Gesamtkonzepte braucht.
Beim Energiewandel handelt es sich daher nicht nur um das Ersetzen von Verbrennungsmotoren durch Stromer oder dergleichen, sondern um den kompletten Umbau unserer Welt!

Deshalb Dares:
Dares hat geschrieben:
21. Aug 2017, 15:12
Wie will man das alles machen?
Indem man anfängt! Aller Anfang ist schwer und oft auch holprig. Und Fehler auf dem Weg sind dazu da, um aus ihnen zu lernen.
Wenn man dran bleibt, findet sich aber für alles eine Lösung. Und es ist ja langfristig gesehen auch gar nicht die Frage, ob wir das wollen, es gibt da gar keine Wahl, denn die fossilien Energieträger sind endlich und lange bevor sie ganz aufgebraucht sind, werden sie selten und damit auch entsprechend teuer.
Grüße
seeker


Mache nie eine Theorie zu DEINER Theorie!
Denn tut man das, so verliert man zumindest ein Stück weit seine Unvoreingenommenheit, Objektivität.

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Re: Zukunft der Mobilität, der (Energie)Wirtschaft, Klima, CO2 und der ganze Rest

Beitrag von gravi » 21. Aug 2017, 20:11

Mal ein kleiner Hinweis zum Thema überschüssige Elektrizität speichern:
Da gibt es durchaus sehr innovative Konzepte! Weshalb die noch nicht verbreitet Anwendung finden, entzieht sich meiner Kenntnis. In der relativen Nähe meines Wohnortes liegt die Firma Viessmann. Nicht nur hier, sondern auch andernorts haben sie bereits Anlagen installiert, die den Strom in Gas (Methan) umwandeln, und dazu sogar noch CO2 aus der Luft entziehen:

Strom zu Gas

Es geht also!

Gruß
gravi
Unser Wissen ist ein Tropfen. Was wir nicht wissen, ist ein Ozean.
Sir Isaac Newton

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