HelmutHansen hat geschrieben:Wenn ein Nobelpreisträger für Physik – wie Prof. Karl Alex Mueller – öffentlich erklärt, dass ein Mandala wesentlich zu seiner Entdeckung beigetragen hat, für die er dann den Nobelpreis erhalten hat, dann folge ich einer Spur, die – mit Blick auf die Physik – zumindest schon einmal erfolgreich war.
Wenn das ein Nobelpreisträger tut, lieber Helmut, dann ist das eine Sache - er kann sich das erlauben - wenn du das tust eine völlig andere.
Solches Vorgehen ist einfach unklug, denn
du brauchst Unterstützung auf deinem Weg, und zwar von naturwissenschaftlicher Seite!Wenn du diese Leute verschreckst, schadest du nur deiner Sache.
Früher hat man Häretiker verbrannt, heute straft man sie mit Missachtung... und dabei spielt es überhaupt keine Rolle, inwieweit sie im Prinzip im Recht sind oder nicht.
Ein Mandala...
http://de.wikipedia.org/wiki/Mandala... hat eindeutig einen religiösen Bezug. Du solltest in diesem Stadium aber unbedingt religiös-buddhistische Bezüge streng vermeiden, denn damit verletzt du das unausgesprochene 1. Axiom der modernen Wissenschaft: "Es gibt keinen Gott!" bzw. "Unser Gott heißt Zufall!". Es ist irrsinnig zu glauben, heute einen Fuß auf den Boden zu bekommen, wenn man sich
direkt gegen dieses Paradigma stellt.
Allerhöchstens darfst du das
jetzt als Ausblick an deine Arbeit anhängen, niemals als Überschrift!
Du musst hier erst alles wieder selbst herleiten, den Weg ohne solche Unterstützung gehen.
NACHDEM, und erst dann(!), wenn es sich evtl. (empirisch!) herausstellt, dass du auf dem rechten Weg bist, darfst du diesen Ausblick weiter verfolgen.
Jetzt noch nicht! Bei allem Idealismus sollte man sich dann doch ein wenig Pragmatismus bewahren...
Es könnte ja auch bei der ganzen Sache etwas ganz anderes herauskommen, als du heute nur vermuten kannst bzw. wie du das gerne möchtest.
Wie das mit dem Wollen ist, brauche ich dir ja nicht zu erzählen...
Es wundert mich daher nicht, dass Tom Unwissenschaftlichkeit vermutet.
Du solltest auch stets offen bleiben, es könnte sich ja auch alles als Irrweg oder Sackgasse herausstellen - dein ganzes Lebenswerk!
Dieser grausamen Wahrheit solltest du stets ins Auge blicken können - das ist selbstverständlich ungemein schwer.
Wobei: Es gibt keine Fehlschläge! Es gibt nur Wege, die irgendwann nicht weiterführen und aus denen man dennoch eine Menge lernen kann, insbesondere, wo man auf dem Weg anders abbiegen muss.
Ich habe bei dir den Eindruck, dass du es mehr als gewohnt bist sofort in eine Verteidigungsstellung gehen zu müssen.
Diese Verteidigungshaltung kann einem jedoch auch den eigenen Blick trüben - sei gewarnt!
Mein Hinweis mit Ethos, Pathos und Logos war in alle Richtungen gemeint, an alle Gesprächspartner. Du versuchst aus deiner Verteidigungsstellung heraus fortwährend dein Ethos durch Vereise auf gewichtige Personen zu stärken. Das ist zwar verständlich (
weil dein eigenes Ethos mit deinem System/Paradigma schwach sein
muss), hilft aber letztendlich nicht weiter. Am Ende muss -wie gesagt- das Logos passen, allein das zählt.
Beste Grüße
seeker
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