Hallo leute, sorry erst mal das ich solange nichts von mir hören lies, ich war vielseitig beschäftigt.
Zum thema : seit dem ich mit der physik auseinandersetze, fällt mir eines stark auf. Die ganz großen würfe wurden meißtens nicht von alten meistern sondern von jungspunden gemacht. Schauen wir uns einige beispiele an :
Albert einstein geboren 1879,erster großer wurf 1905, mit gerade mal 26 jahren also
Louis de Broglie geboren 1892, wellenmechanik veröffentlicht 1923, ein jahr später die berühmte formel die seinen namen trägt
Paul Dirac geboren 1902 1928 dirac gleichung, bereits in den jahren davor beudeutende entdekcungen gemacht (z.b. 1926 die transformationstheorie)
John Stewart Belll geboren 1928 Belllsche ungleichung 1964 (war halt ein spätzünder, aber immerhin auch gerade mal mitte 30)
Murray Gell Mann geboren 1929, 1953 erste entdeckung von weltrang (strangeness), 1954 einführung der renormierungsgrupppe zusammen mit Low,1964 dann
einführung des quark
Richard feynman geboren 1918, 1942 formulierung sder pfadintegralmethode, dann ende der 40er maßgebliche beteiligung an der Quantenelektrodynamik
Erwin Schrödinger geboren 1887 1926 die schrödingergleichung (auch er ein spätzünder, aber auch noch vor dem 40sten)
Werner Heisenberg geboren 1901 1927 formulierung der unschärferelation
Ich könnte diese liste noch ziemlich lange weiterführen. Die meißten physiker scheinen etwa von 20-35, teils sogar nur bis 30, ihre heiße phase zu haben, in denen ihnen der große wurf gelingt. Obwohl das zweifelsohne alle physiker von weltruhm sind, war es keinem vergönnt nach 40 noch was großes zu entdecken, da scheint die zeit einfach abgelaufen. Mich würde brennend interessieren warum das so ist. Ich stelle dazu mlö einige thesen auf, und bin auf eure meinung gespannt.
These 1: zuviel wissen schadet. Ich denke wenn man vorher schon weiß, wer daran alles schon gescheitert ist, entmutigtz das einen, ein juntgspund weiß vielleicht nicht davon. Ausserdem hat der alte zuviel auswahl an verschiedenen mwethoden ans ziel zu kommen, das verwirrt, da mann sich nicht entscheiden kann. Ausserdem weiß man als alter vielleicht soviel über das problem, das es ls unmöglich erachtet wird, es zu lösen, während der jungspund es einfach versucht, da er nicht weiß, das es als unmöglich gilt. So in der art eben, ich hoffe ihr versteht worauf ich damit hinauswill, einfach das einem zuviel wissen auch im weg sein kann, weil einem zuviel wissen den blick aufs problem verstellt.
These 2: Jungte sind einfach mutiger, und eher bereit, die alte ordnung zu zerschlagen, während alte die alte ordnung evtl teil mitgeschaffen haben, und nicht ihr eigenes werk demolieren wollen, bzw überzeugt sind, das es da NOCH nichts besseres geben kann.Das darufgänger und rebellentum der jugend eben, das wir ja in allen bereichen sehen, überträgt sich hier auf die physik
These 3: In jungen jahren ist das gehirn noch fitter und eher in der lage diese höchstleistungen zu vollbruingen, im alter läßt das nach
These 4 : Junge müssen sich noch beweise, hängen sich daher mehr rein, während die alten sich bereuits ihren platz erkämpft haben und es ruhiger angehen lassen.
Das sind mal meine 4 thesen, woran es liegen könnt, evtl ist es auch eine mischung aus diesen faktoren. Man weiß ja das z.b. einstein noch bis ins hohe alter versucht hat noch einen großen wurf zu landen, erlebte aber nur enttäuschungen. Anderte wenden sich in alter dann der metaphysik zu, auch da würde mich interessieren, warum das die physiker fast ausschliesslich erst im alter tun, und praktisch nie schon in jungen jahren. Besteht da vielleicht sogarein zusammenhang ?



