gravi hat geschrieben:Was die zwei parallelen Lichtstrahlen angeht: Das ist schon verzwickter. Hier meine ich, dass sie parallel bleiben. Wäre es nicht so, müssten uns dann nicht entfernte Galaxien als riesengroß erscheinen, weil doch das Licht der einzelnen Quellen (Sterne) extrem auseinander gezogen würde?
Dass sie parallel bleiben erscheint mir auch logisch. Ich habe auch darüber nachgedacht, ob weit entfernte Objekte durch die Expansion bedingt größer erscheinen könnten.
Ich denke auch, dass dem nicht so ist, denn eines dürfen wir doch annehmen: 360° bleibt 360° !, d.h. der Sehwinkel muss konstant bleiben (insofern die Expansion immer und überall symmetrisch in den Raumrichtungen ist). Ich kann mir ja statt einer Galaxie auch eine weit entfernte Kugelschale vorstellen,die z.B. ein Schachbrettmuster hat, und überlegen, ob mir die einzelnen Felder in einem vergrößerten Sehwinkel erscheinen können... Da wird schnell klar, dass das nicht sein kann, weil die Summe aller Felder wieder 360° ergeben muss.
(Diese Argumentation berührt allerdings nicht die Frage, ob mir weit entfernte Objekte durch die Expansion bedingt dunkler erscheinen.)
@Skeltek:
Mein Problem ist dabei, dass mir das zu konstruiert erscheint.
Außerdem ist ja eine Schwingung noch keine Welle.
Wenn ich aus deinem Bild eine Welle konstruieren sollte, so würde ich da so machen:
Ich betrachte die kreisförmige Planetenbahn von der Seite, sodass sich eine senkrechte Strecke ergibt (der Planet bewegt sich aus dieser Perspektive nur noch abwechselnd nach oben und unten).
Das ist eine Schwingung, keine Welle.
Zu einer Welle wird es, wenn ich nun die Sonne (mitsamt Planet) gleichförmig mit einer Geschwindigkeit V nach rechts wandern lasse: Es ergibt sich ein wandernder Sinus (für die Planetenbahn).
Jetzt denke ich mir die Sonne (und die Gravitation) weg, beobachte nur die Planetenbahn und schaue, was geschieht, wenn ich den Raum auseinanderziehe.
Ergebnis:
Die Frequenz nimmt ab und die Amplitude nimmt zu. Im Grunde wird die Welle einfach nur vergrößert.
Das ist mein Problem...
Es hilft mir nicht, einfach die Bewegung des Planeten (nach oben und unten) wegzulassen und mich nur auf den scheinbaren Impuls (aus meiner Perspektive) zu konzentrieren (und dessen Maxima als konstant anzunehmen, es ist fraglich, ob das so ist), weil ich nicht weiß, ob ich das so tun darf. Die Energie der erörterten Gedankenmodell-Welle würde übrigens gleichzeitig zu- und abnehmen: Energieverlust durch Verringerung der Frequenz und Energiegewinn durch Vergrößerung der Amplitude.
Grüße
seeker
Ein Forum ist ein Ort des Dialogs und der Kommunikation.