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Protyposis

Jenseits des etablierten Standardmodells der Elementarteilchenphysik und der Allgemeinen Relativitätstheorie, d.h. Quantengravitation, Supersymmetrie und Supergravitation, Stringtheorien...
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Analytiker
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Protyposis

Beitrag von Analytiker » 17. Mär 2017, 18:55

Mit diesem Thema will ich Anregungen und Denkanstöße geben, wie der Begriff Protyposis dazu beitragen kann, naturwissenschaftliche Zusammenhänge tief zu ergründen.

Protyposis ist ein Begriff, der vom Physiker Thomas Görnitz geprägt wurde und für eine abstrakte und bedeutungsfreie Quanteninformation steht.

https://de.wikipedia.org/wiki/Protyposis

https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_G%C3%B6rnitz

Zitate aus Wikipedia:

>>Abstrakte bedeutungsfreie Bits von Quanteninformation (AQI-Bits) der Protyposis werden von Görnitz als Basis der kosmischen Evolution angesehen. Sie ermöglichen gemäß seiner Darstellung unter anderem eine Begründung der Struktur von Raum und Zeit und eine Herleitung der Einsteinschen Gleichungen der Allgemeinen Relativitätstheorie, der Eichgruppen U(1), SU(2) und SU(3) der Wechselwirkungen sowie ein neues Verständnis der Materie als „geformte“ Quanteninformation und damit auch eine naturwissenschaftliche Erklärung des Bewusstseins als Quanteninformation, die sich selbst erleben und kennen kann, sowie seiner Wirkmächtigkeit.

Aus der von Görnitz vorgenommenen Verbindung von Quantenbits zur Entropie der Schwarzen Löcher folgte u.a. das kosmologische Modell eines mit Lichtgeschwindigkeit expandierenden geschlossenen Kosmos mit der Zustandsgleichung ρ + 3 p = 0.
Neue astrophysikalische Untersuchungen zeigen, dass dieses Modell die Daten besser erfasst als das gegenwärtige „flat ΛCDM“-Standard-Modell.<<


Das klingt sehr vielversprechend. Durch Abstraktion und strukturelles Vereinfachen auf eine binäre Basis, die mathematisch einfachstmöglich und nicht mehr hintergehbar ist, erlangt man tiefe Einsichten.

Ein noch so gewaltiger Computer macht auch nichts anderes als mit Nullen und Einsen zu rechnen. Zwei Grundzustände reichen aus, um alles möglichst genau und differenziert abzubilden, nur werden diese Bits hochgradig miteinander verschachtelt und zusammengefügt.

Bits synthesieren zu Energie und Energie kann sich zu Materie verdichten.

Ich bin neugierig darauf, was und wie die Mitglieder darüber denken!

Schöne Grüße
Analytiker

Pippen
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Re: Protyposis

Beitrag von Pippen » 18. Mär 2017, 02:24

Wäre damit die Welt nicht diskret?

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Re: Protyposis

Beitrag von Analytiker » 18. Mär 2017, 14:00

Nicht in jedem Fall, denn die Zahl der Quantenbits für relativistische Quantenteilchenteilchen ist nicht beschränkt und eine Quantenfeld als eine unbeschränkte Anzahl von Quantenteilchen aufgefasst werden.

Gruß
Analytiker

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tomS
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Re: Protyposis

Beitrag von tomS » 19. Mär 2017, 10:04

Die Anmerkungen auf Wikipedia klingen ja sehr optimistisch. Hast du die Originalveröffentlichungen auch gelesen?
Gruß
Tom

Ἓν οἶδα, ὅτι οὐδὲν οἶδα.

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Re: Protyposis

Beitrag von Analytiker » 19. Mär 2017, 10:29

Die Originalveröffentlichungen habe ich mich noch nicht gelesen. Ich bin auch erst in dieser Woche auf das Thema aufmerksam geworden.

Diese Woche fand in Lübeck eine Lesung statt mit den Autoren des Buches "Es werde Licht: Die Einheit von Geist und Materie in der Quantenphysik", Frido Mann und Christine Mann. Die Lesung und die anschließende Diskussion, an der ich mich beteiligte, fand ich sehr inspirierend.

https://www.amazon.de/Es-werde-Licht-Ei ... frido+mann


Christine Mann ist die Tochter von Werner Heisenberg und Frido Mann der Enkel von Thomas Mann. Die beiden Eheleute sind zwar keine Naturwissenschaftler, sondern Psychologen und geisteswissenschaftlich verankert, aber in naturwissenschaftlich Kreise gut vernetzt, siehe Thomas Görnitz.

Die Leseprobe war sehr aufschlussreich und den naturwissenschaftlichen Part fasste Christine Mann zusammen.

Ich denke, es lohnt sich, die Gedanken und Schlussfolgerungen näher zu betrachten, natürlich auch die Originalveröffentlichungen auf denen das Ganze fußt.

Gruß
Analytiker

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