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Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Jenseits des etablierten Standardmodells der Elementarteilchenphysik und der Allgemeinen Relativitätstheorie, d.h. Quantengravitation, Supersymmetrie und Supergravitation, Stringtheorien...
deltaxp
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Re: Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Beitrag von deltaxp » 20. Okt 2016, 15:02

Also Job,

Ich hab mir jetzt mal die Müher gemacht einen Großteil durchzulesen. Immer noch recht viel. Ich stimme mit Toms-einschätzung
tomS hat geschrieben:Die von Job und 7stein gemachten Aussagen sind ein Sammelsurium an Wahrheiten, wolkigen oder irreführenden Ideen und teilweise falschen Behauptungen.

Ich weiß nicht, was man dazu sagen soll.
überein.
Ich werde aber versuchen einiges dazu zu sagen und Schwierigkeiten aufzudenken. Das bezieht sich vor allem auf den Quantenmechanik-Part

Soweit wie ich das verstanden habe, willst du die Quantenmechanik mehr oder weniger über die statistische Wechselwirkung mit deinen "Vakuumteilchen"
wieder auf rein klassische Basis stellen. Da gibt es in meinen Augen zuviele Widersprüche, die zwar ansatzweise abzubiegen versuchst (das heisst du hast dir darüber gedanken gemacht, aber nicht vollends).

Hier ein Beispiel:
job hat geschrieben: Beim Startpunkt A kann das Elektron noch potentiell alle möglichen Pfade durchlaufen. Wenn es in B angekommen ist, hat es aber genau einen davon auch tatsächlich durchlaufen. Daher besteht auch keine Notwendigkeit, irgendeinen Kollaps oder viele Welten zu bemühen, da das Elektron zu jeder Zeit real existiert und real genau einen Pfad durchläuft

es gibt mittlerweile ziemlich ausgekügelte Experimente die einen doppelspalt bzw strahlteiler erst NACH passieren der Stelle in das System einfügen und dennoch entsteht dann ein Interferenzmuster z.B. http://www.forphys.de/Website/qm/exp/v19.html.
diese experimente laufen unter den namen "delayed choice experiment"
archibald wheele hat auch ein interessantes gedankenexperiment vorgeschlagen, was das verschärft. einzelne photonen werd über strahlteiler so ausgesand dass sie an einer graviationslinse wieder so gebogen werden, dass es sich milliarden jahre später auf der erde wieder treffen. Wir sehen ein Interferenzbild, wenn wir aber einen welcher-weg-detektor kurz vor dem schirm aufstellen verschwindet es, obwohl es milliarden jahre NACH dem passieren der gravitationslinse passierte.

wie soll das über klassische stochastische wechselwirkung mit deinen "Vacuum-teilchen" gehen. Denn danach hat es einen konkreten pfad durchlaufen. eine verzögerte messung würde daran nicht ändern. das ist ein widerspruch. Selbst wenn man Überlichgeschwindigkeit annehen würde ist dies immer noch vorwärts in der Zeit und NICHT rückwärts. Die Nicht-Lokalität bezieht sich nicht nur auf den raum, sondern auch auf die Zeit.
Da bin ich auf deine Ausarbeitung nur über die Stochastik klassischer idealer gas wechselwirkung gespannt.

das
job hat geschrieben: Andere „Teilchen" können in diesem Sinne natürlich auch Messapparate oder ein Doppelspalt sein. Die Interferenzen, die beim Doppelspalt eine Rolle spielen, sind dann nicht Interferenzen des Photons oder des Elektrons selbst (das sind Teilchen, keine Wellen), sondern Interferenzen im Vakuum, die selbst aber wieder Einfluss auf die Bewegungen des Photons und des Elektrons haben.

nicht aus.
ich lass mich gerne belehren. letzlich muss es dir gelingen mit deiner methode die gleichungen der qm und das superpositionsprinzip abzuleiten

apropo nichtlokalität. du nutzt auch deine hochgeschwindigkeits-boltsman-Verteilungsanteile um Nichtlokalität:
job hat geschrieben: Die Nichtlokalität der QM ist keine mysteriöse Laune der Natur, sondern eine Bestätigung, dass sich Wirkungen auch mit Überlichtgeschwindigkeit ausbreiten können.
insbesondere Verschränkung zu erklären bei viel-teilchen systemen. Das kann m.E. nicht funktionieren. Der Effekt ist UNABHÄNGIG von der Entfernung. Er ist immer der gleiche , ob die teilchenpaare nanomenter, meter oder lichtjahre voneinader entfernt ist, und er ist instant.

Und da kommen wir zu einem Problem das über eine geschwindigkeitsverteilung zu erklären.
erstens: der effekt ist IMMER da, das heisst bei deiner statistischen vacuum-teilchenwechselwirkung IM DURCHSCHNITT, und im Durchschnitt ist der Betrag der Geschwindigkeit eben NIE größer C, hast du ja selber so definiert.
Zweitens: er ist unabhängig von der entfernung: das würde bedeuten, dass die verschränkungsanteile von weit entfernten paaren mit größeren geschwindigkeit der boltsmann verteilung gekoppelt sein müssen, als die von nahen verschränkten partnern. das widerpricht aber der verteilung, die exponentiel abfällt. der effekt müsste also auch exponentiel von der entfernung abhängen. tut er aber nicht er ist konstant.


Zum Thema Punktteilchen. kein physiker glaubt , dass elementarteilchen wirklich punktteilchen sind, zu viele eigenschaften. punktteilchen heisst nur dass bis zur heutigen auflösungsgrenze keine substrukturen entdeckt wurden, dass sind so 10^16 cm glaub ich.
die Punktteilchenverwendung in modellen wird nur aufgrund der unterschiedlichen Skalenbereiche der modell energien und der teilchen, die in ihnen wirken gemacht und funzt ganz gut. Der einfluss kleinerer Skalen wird ja durch renormierung erstmal ganz gut behandelt. aber das ist eher nebensächlich.

Zum Thema ART, das war mir dann doch etwas zu konfus. Aber das du der ansicht bist, dass durch Supernova-explosionen keine schwarzen löcher entstehen können wundert mich doch. im rahmen der der gravitativen zeitdilation hast dunatuerlich recht, da für uns der kollaps am horizont eifriert, aber ich weiss nicht ob du das meinst.


kommen wir zu deinem post in dem folgethread
ein punkt habe ich ja schon angesprochen:

1) wie erklärst du die starken und schwachen ladungen in deinem konzept (btw, solltest du protion leiber durch u und d quarks ersetzen,a ber nebensache)

2) du hast noch nicht beschrieben, wie du das coulomb-auseinaderfliegen deiner vacuum-konglomerate erklären willst, was sie ja tun muessten ausser du führst wieder weitere kräfte ein.

3) aus wievielen deiner vacuum-teilchen besteht nun ein elektron. welche ladung haben deine vacuum-teilchen, 1, 1/3 oder welchen wert. wie begründest du gerade diese oder jene ladung.

3) wie erklärst due die diskreten ladungssprünge. warum sollten sich gerade so und soviele vacuumteilchen zum elektron formen mit der ladung e, während andere auf sich zu quarks mit der ladung e/3 formen. was ist die dynamik das man so und soviele teilchen brauch um ein elektron photon zu bilden

4) Durch welche Dynamik erklärst du dass sich einege vacuum-teilchen verbinden zu Elementarteilchen die meisten aber nicht, wieso konglomereren die nicht alle. was für eine kraft soll das sein ?

also, das sind erstmal die ersten Anmerkungen die ich nach detailierem lesen direkt habe

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Re: Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Beitrag von Job » 21. Okt 2016, 11:41

Hallo Deltaxp,

vielen Dank, dass Du Dir dafür die Zeit genommen hast. Das hat mich wie bei den anderen auch sehr gefreut. Bei dem allgemeinen Teil kommst du zur selben Einschätzung wie Tom und diese wird in etwas abgeschwächter Form auch von anderen Forenteilnehmern mehr oder weniger geteilt. Das ist auf der einen Seite natürlich für mich enttäuschend, auf der anderen Seite aber auch eine sehr wertvolle Erkenntnis. Und dafür bin ich Euch sehr dankbar. Es ist ja nicht Euer Problem, dass es bisher nicht verständlich und überzeugend genug ist, sondern meins. Und ich habe verstanden, dass es so nicht geht. Da ich Euch alle als sehr offen gegenüber neuen Ideen einschätze, wenn sie denn Hand auf Fuss haben, ist mir klar geworden, dass ich es bei anderen, die nicht so offen sind, schon gar nicht auf diese Weise schaffen würde. Ich brauche dies in Zukunft auf diese Art also erst gar nicht weiter zu versuchen. Das hilft mir sehr.

Damit es Hand und Fuss hat, muss ich es viel konkreter machen. Dazu ein paar Anmerkungen später in der Antwort, die ich noch an Seeker schicke.

Was Deine Kommentare zum Teil 1 angeht, möchte ich jetzt nur sagen, dass ich auf diese (und auch auf die zum allgemeinen Teil) im Laufe der Zeit in den potentiellen Folgeteilen eingehen würde. Es macht aber keinen Sinn, sie in einer nicht geordneten Reihenfolge spontan einzeln zu beantworten, weil wir dann wieder bei einem ähnlichen Problem landen, wie schon beim allgemeinen Teil. Daher meine Bitte: Habt Geduld, es kommt, aber für viele Antworten braucht man einen gewissen Kontext, um sie zu verstehen und diesen muss ich erst nach und nach aufzeigen. In jedem Teil wird zumindest eine Eurer Fragen beantwortet werden. Die Reihenfolge, in der ich das machen würde, ist aber für das Verständnis extrem wichtig.

Viele Grüße
Job
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Re: Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Beitrag von deltaxp » 21. Okt 2016, 12:10

Wenn ich was hab, dann ist das geduld
....
Wann geht's n endlich weiter :P

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Re: Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Beitrag von Job » 21. Okt 2016, 16:09

seeker hat geschrieben:
Job hat geschrieben: Ich könnte ein PDF machen und dort jeweils die neuen Teile (so kurz wie möglich) anfügen, so dass wir kleinere Häppchen haben und man nicht zuviel Zeit braucht, um das Neue zu lesen und zu verdauen. Dies hätte auch den Vorteil, dass ich nicht Tex benutzen muss (das wäre im Folgenden wohl eh zu aufwändig), dass es mit der Zeit einen Gesamttext gibt und wir zwischendurch offene Fragen diskutieren können, damit bis dahin alles so klar wie möglich wird und wir zum nächsten Teil übergehen können.
Das ginge auch, ja, warum nicht?
Hallo Seeker,

Gut, dann mache ich es so. Da ich es nur zwischendurch machen kann, gehe ich davon aus, dass ich ca. 1 Woche für den zweiten Teil brauche. Bis dahin melde ich mich mal ab :-)

Viele Grüße
Job
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Re: Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Beitrag von Struktron » 25. Okt 2016, 12:40

Hallo Job und alle anderen!

Durch einen Link in Astronews bin ich auf dieses Forum aufmerksam geworden. In der kurzen Zeit habe ich schon viele interessante Informationen gelesen. Hier zu diesem Thema möchte ich nur kurz kommentieren, dass es sich wohl um eine Idee für eine diskrete Erweiterung der Standardphysik handelt, mit der auch ich mich beschäftige.
@Job, eine ähnliche Idee wie Du hat mMn auch Steffen Kühn (http://www.quantino-theory.org/). Seine kleinsten Objekte haben wie Deine noch eine Art Ladung. Dafür ergibt sich wohl eine Wechselwirkung durch Superposition, wie ich es verstehe? Auf jeden Fall sollte die Grundwechselwirkung klar definiert sein.
Den Vorschlag, eine .pdf-Datei zu erstellen, welche dann gemäß dem Erkenntnisfortschritt aktualisiert wird, halte ich für sinnvoll. Steffens Aufwand wäre hier wohl etwas zu groß.
MfG
Lothar W.
http://struktron.de/DSM.pdf
Erklären kleine diskrete Objekte die Grundlagen der Standardphysik?

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Re: Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Beitrag von Job » 31. Okt 2016, 17:46

Job hat geschrieben:
seeker hat geschrieben:
Job hat geschrieben: Ich könnte ein PDF machen und dort jeweils die neuen Teile (so kurz wie möglich) anfügen, so dass wir kleinere Häppchen haben und man nicht zuviel Zeit braucht, um das Neue zu lesen und zu verdauen. Dies hätte auch den Vorteil, dass ich nicht Tex benutzen muss (das wäre im Folgenden wohl eh zu aufwändig), dass es mit der Zeit einen Gesamttext gibt und wir zwischendurch offene Fragen diskutieren können, damit bis dahin alles so klar wie möglich wird und wir zum nächsten Teil übergehen können.
Das ginge auch, ja, warum nicht?
Hallo Seeker,

Gut, dann mache ich es so. Da ich es nur zwischendurch machen kann, gehe ich davon aus, dass ich ca. 1 Woche für den zweiten Teil brauche. Bis dahin melde ich mich mal ab :-)

Viele Grüße
Job
Ich habe nun den 2. Teil fertig, kann ihn aber nicht als PDF hochladen. Weiß jemand, wie das geht?. Bei Dateien hinzufügen, sind die PDFs nicht auswählbar, nur Bilder.

seeker, ich werde Deinem Ratschlag folgen und im nächsten Teil eine Zusammenfassung der Annahmen und Postulate machen.

Ich habe aber erst noch den zweiten Teil eingeschoben, weil einige der Annahmen dann klarer werden.

Viele Grüße
Job
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Re: Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Beitrag von Job » 31. Okt 2016, 18:05

Struktron hat geschrieben:Hallo Job und alle anderen!

Durch einen Link in Astronews bin ich auf dieses Forum aufmerksam geworden. In der kurzen Zeit habe ich schon viele interessante Informationen gelesen. Hier zu diesem Thema möchte ich nur kurz kommentieren, dass es sich wohl um eine Idee für eine diskrete Erweiterung der Standardphysik handelt, mit der auch ich mich beschäftige.
@Job, eine ähnliche Idee wie Du hat mMn auch Steffen Kühn (http://www.quantino-theory.org/). Seine kleinsten Objekte haben wie Deine noch eine Art Ladung. Dafür ergibt sich wohl eine Wechselwirkung durch Superposition, wie ich es verstehe? Auf jeden Fall sollte die Grundwechselwirkung klar definiert sein.
Den Vorschlag, eine .pdf-Datei zu erstellen, welche dann gemäß dem Erkenntnisfortschritt aktualisiert wird, halte ich für sinnvoll. Steffens Aufwand wäre hier wohl etwas zu groß.
MfG
Lothar W.
Hallo Strukton,

ich habe mir die Links einmal grob angesehen. Wir haben wohl alle den gleichen Ansatz, dass das Vakuum Teilchen enthält, die viele Dinge erklären könnten, die heute nur mathematisch abgebildet sind, unterscheiden uns aber in den Details. Lass uns mal darüber reden, wenn ich mit meinen Teilen etwas weiter gekommen bin. Das können wir zunächst gerne auch über interne Mitteilungen machen, damit wir das Forum damit nicht zu sehr beanspruchen.

Viele Grüße
Job
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Re: Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Beitrag von skn » 31. Okt 2016, 18:30

Hallo Job,

zunächst einmal, ich freue mich, dass es Physiker gibt, denen eine rein formale Beschreibung der Natur nicht ausreicht. Meiner Meinung nach ist die Frage nach dem "Wie" zwar für Ingenieure hinreichend, aber ein Physiker sollte neben dem "Wie" schon auch immer noch nach einer Antwort für das "Warum" suchen. Dass das beim heutigen Wissensstand nicht ganz einfach ist, sollte nicht dazu führen, grundsätzlich die Frage nach dem "Warum" zu verteufeln.

Wie Struktron geschrieben hat, gibt es Parallelen zwischen unseren beiden Modellen. Ich stelle mir beispielsweise ebenfalls aus gutem Grund alle Elementarteilchen aus "Einheitsladungen" (bei Dir Vakuumteilchen) bestehend vor. Ein Photon sehe ich ebenfalls als eine Struktur, die aus zwei gleich großen Mengen negativer und positiver Einheitsladung besteht. Es ist damit auch gleichzeitig ein elektrischer Dipol, was zu sehr interessanten Konsequenzen führt. Dazu schreibe ich weiter unten noch etwas.

Job, Du schreibst, dass Dein Ausgangspunkt die Schrödingergleichung war. Bei mir waren es die Maxwellgleichungen, die ich unbedingt "verstehen" wollte. Was mir niemals richtig einleuchtend erschien, war der Dualismus zwischen elektrischer und magnetischer Kraft. Klar, man kann versuchen die Lorentztransformation als Ursache heranziehen. Aber ein paar Dinge bleiben auch damit unlogisch. Stellt man sich z.B. einen Draht vor, indem sich Elektronen bewegen, so wirkt deren Ladung für eine parallel zum Draht bewegte Probeladung durch die Lorentzkontraktion verändert und es entsteht eine anziehende oder abstoßende Kraft. Die gleichen Überlegungen funktionieren aber nicht, wenn man sich die Probeladung senkrecht zum Draht bewegt vorstellt. Was man auch tut, man kann die magnetische Kraft nicht vollständig eliminieren, obwohl man zeigen kann, wie sich beide Kräfte durch die Lorentztransformation ineinander umwandeln.

Solche subtilen Details haben mich mein ganzes Leben lang gequält. Vor ein paar Jahren hatte ich dann eine sonderbare Idee und zwar stellte ich mir vor, dass "Lichtteilchen" sich vielleicht gar nicht mit einer universell konstanten Geschwindigkeit bewegen und das die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit vielleicht eher mit Eigenschaften des Empfängers zu tun hat. Genauer gesagt, war die Idee die, das ein "Lichtteilchen" nach dem Eindringen in eine nicht vollständig punktförmige Einheitsladung (oder Vakuumteilchen) eine gewisse Mindestzeit benötigt um zu einer Wechselwirkung zu führen. Bewegt sich nun eine Probeladung auf die Quelle zu, so werden alle von dieser Quelle ausgesendeten "Lichtteilchen" relativ gesehen schneller und die Verweildauern in der Empfängerladung sinken ab. Da es eine Mindestwechselwirkungsdauer gibt, werden zu schnelle "Lichtteilchen" nun nicht mehr absorbiert und fliegen einfach durch die Ladung hindurch. Gleiche Überlegungen kann man auch für alle anderen Relativgeschwindigkeiten durchführen.

Das Fazit ist, dass sich die Probeladung bewegen kann wie sie will: es bleibt dabei, es gibt eine Maximalgeschwindigkeit für die Ausbreitung der elektrischen Kraft, wobei die Relativgeschwindigkeit nicht von Belang ist. Man hat damit die beiden Postulate der SRT erfüllt ohne diese überhaupt benötigt zu haben. Ich weiß nicht, ob der eben beschriebene Mechanismus zur SRT vollständig äquivalent ist oder nicht. Ich vermute, dass das eher nicht zutrifft, obwohl man damit alle Testexperimente der SRT ebenfalls erklären kann. Es kann aber auch gut sein, dass es doch irgendwie äquivalent ist.

Aber es geht mir nicht um die SRT, sondern darum, was aus diesem Mechanismus noch so alles folgt. Beispielsweise die magnetische Kraft. Die Logik ist folgende: Bewegen sich zwei Ladungen auf einer gedachten Linie aufeinander zu, so sinkt die Anzahl an "Lichtteilchen", die wahrgenommen werden kann. Bei Lichtgeschwindigkeit können keine "Lichtteilchen" mir empfangen werden und die elektrische Kraft wird Null. Bewegen sich die Ladungen auf einer Linie voneinander weg, so gibt es "Lichtteilchen", die von der Quelle ausgesendet wurden, nun aber der Probeladung entgegen kommen. Ihre Wirkrichtung kehrt sich komplett um. Ist die Relativgeschwindigkeit gleich c, kommen von hinten genauso viele "Lichtteilchen" wie von vorn und die Kraft verschwindet. Wenn die Relativgeschwindigkeit quer ausgerichtet ist, verstärkt sich hingegen die elektrische Kraft, wie man sich überlegen kann.

Fazit des Ganzen ist, die elektrische Kraft hängt in ihrer Stärke von der Relativgeschwindigkeit und der Richtung der Relativgeschwindigkeit ab. Aus einer Kugel (Coulombgesetz) wird bei einer von Null verschiedenen Relativgeschwindigkeiten ein Kraft-Ellipsoid (ähnlich wie in den Lienard-Wiechert-Potentialen). Man kann nun zeigen, dass die Integration über beliebige Strompfade immer zur Lorentzkraft führt.

Aus dem Kraftellipsoid kann man jedoch noch einiges mehr schlussfolgern. Beispielsweise, kann man sich kleine Objekte (Elementarteilchen) vorstellen, indem zwei beinahe gleichgroße Ladungsmengen eingesperrt sind und sich in brownscher Bewegung befinden. Durch genaues Ausjustieren der Ladungsmengen und Geschwindigkeitsvarianzen kann man solche Objekte nach außen hin elektrisch neutral machen, d.h. man kann sich eine ruhende Probeladung vorstellen, auf die keinerlei Kräfte wirken. Nimmt man jedoch ein zweites identisches Objekt, so wird man eine sehr kleine, immer anziehende Kraft feststellen, die mit dem Quadrat des Abstandes abnimmt. D.h. man hat zwei elektrisch neutrale Objekte die sich anziehen!

Nimmt man hingegen ein Objekt, bei dem statt der negativen Ladungsmenge, die positive Ladungsmenge im Mittel schneller ist, so erhält man eine abstoßende Kraft. Bei dem ersten Typ handelt es sich wohl um Materie, beim zweiten um Antimaterie. Materie und Materie ziehen sich an. Ebenso Antimaterie und Antimaterie. Antimaterie und Materie stoßen sich hingegen ab.

Interessant ist auch, dass man Geschwindigkeitsvarianz als Wärme deuten kann. Schwere Masse entsteht dem Modell zufolge also aus Wärme, die in den Elementarteilchen gespeichert ist. Entzieht man diese Wärme, dann verschwindet auch die schwere Masse. Ich sehe das als ein sehr starkes Indiz dafür, dass Elementarteilchen aus Einheitsladungen bzw. Vakuumteilchen bestehen.

Es lässt sich aber noch viel mehr schlussfolgern. Beispielsweise kann man sich elektrische Dipole vorstellen, beispielsweise Elementarteilchen, in denen die Geschwindigkeitsvarianzen beider Ladungsmengen gleich groß sind. Wenn diese beiden Ladungsmengen schwingen, so erhält man einen Hertzschen Dipol. Untersucht man das elektrische Feld, das dabei entsteht, so stellt man fest, dass es in meinem Modell elektrische Longitudinalwellen geben müsste, die es aber in Wirklichkeit nicht gibt. Am Anfang dachte ich, dass Modell wäre falsch. Dann wurde mir jedoch klar, dass es im Vakkum wohl überall "kalte" Dipole gibt. Man kann sich mathematisch überlegen, dass diese Dipole durch Longitudinalwellen so angeregt werden, dass deren sekundäre Welle der primären Welle genau entgegenwirkt und diese auslöscht. Das Gegenteil gilt für Transversalwellen, die sich verstärken.

Ich deute diese Dipole als Photonen, also nicht als die wahren Feldquanten des EM-Feldes (die ich als Quantinos bezeichne) sondern als echte Elementarteilchen ohne schwere Masse, da die Geschwindigkeitsvarianzen beider Ladungsmengen in ihnen gleich groß ist. Diese Vorstellung führt zu weiteren sehr interessanten Schlussfolgerungen und wir kommen langsam zur Schrödingergleichung. Zunächst einmal besteht eine EM-Welle der Standardphysik nun aus den eigentlichen EM-Wellen (Dichteschwankungswellen aus Quantinos) und eingebetteten Photonen (Dipolen). Diese Photonen werden durch die äußere Welle zum Schwingen gezwungen und erzeugen selbst wiederum EM-Wellen. Bewegt sich nun ein solches Gemisch aus EM-Welle und Photonen auf einen Doppelspalt zu, so wird die EM-Welle mit sich selbst interferieren. Die Dipole gehen aber immer nur durch einen einzigen Schlitz.

Da die EM-Welle mit sich selbst interferiert, bilden sich hinter dem Doppelschlitz Korridore aus, in denen das Amplitudenquadrat der EM-Welle immer groß ist und welche in denen es immer klein ist (Intensität der klassischen EM-Welle). Die Photonen werden aber nun von den Korridoren angezogen, in den die Intensität groß ist. Dies ist ein klassischer Effekt und nennt sich ponderomotorische Kraft. Schaut man später auf das Verteilungsmuster der Photonen auf dem Schirm, so wird man ein Interferenzmuster feststellen. Das Interferenzmuster entsteht sogar dann, wenn man das Licht soweit dimmt, dass nur noch einzelne Photonen durch die Schlitze gehen. Das Interferenzmuster verschwindet jedoch, wenn man einen der Schlitze verschließt, da dann auch die Intensitätskorridore und damit die ponderomotorischen Kräfte verschwinden. Gleiches gilt, wenn man Polarisationsfilter vor den Schlitzen anbringt, um die Polarisierung so zu verändern, dass man später feststellen könnte, durch welchen Schlitz der Dipol ging. Auch hier werden die Intensitätskorridore der klassischen EM-Welle zerstört.

Im Moment beschäftige ich mich viel mit Atomen. Meine Vermutung ist, dass durch das Einfangen eines Photons (schwingender Dipol), der Kern ebenfalls zum Schwingen angeregt wird. Dadurch erzeugt er eine EM-Welle. Berechnet man deren Intensität, so erhält man bei einer einfachen Längsschwingung das 2p-Orbital. Das Elektron, ebenfalls ein Dipol, wird durch die ponderomotorische Kraft in die Bereiche gesaugt, wo die Intensität hoch ist. Damit erklärt sich dann auch die höhere Wahrscheinlichkeit, es dort anzutreffen. Die Schwingung von Elektron und Kern muss aufeinander abgestimmt sein, ansonsten ist das Ganze nicht stabil.

Ich hoffe, ich war nicht zu ausschweifend. Aber es greift alles ineinander und man kann es nicht mit wenigen Worten beschreiben. Einige wichtige Punkte habe ich noch nicht einmal erklärt, beispielsweise die Entstehung der Trägheit, der Äquivalenzprinzipien und der Newtonschen Gesetze.

Ich freue mich, dass ich in diesem Forum einen Ort gefunden habe, wo man mal ganz sachlich und vorurteilsfrei über solche Dinge diskutieren kann.

Viele Grüße
Steffen

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Re: Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Beitrag von Struktron » 31. Okt 2016, 22:15

Hallo Job,
Job hat geschrieben: ich habe mir die Links einmal grob angesehen. Wir haben wohl alle den gleichen Ansatz, dass das Vakuum Teilchen enthält, die viele Dinge erklären könnten, die heute nur mathematisch abgebildet sind, unterscheiden uns aber in den Details. Lass uns mal darüber reden, wenn ich mit meinen Teilen etwas weiter gekommen bin. Das können wir zunächst gerne auch über interne Mitteilungen machen, damit wir das Forum damit nicht zu sehr beanspruchen.
Dazu könnte wohl auch noch Seeker kommen, der eine interessante Idee zur möglichen Lichgeschwindigkeitsveränderung geäußert hat, welche ich auch vertrete. Bei mir kommt sie von der Grundwechselwirkung (Stößen).

Übrigens gibt es eine große Zahl von Internetplattformen, wo man .pdf's hochladen kann. Auch Dropbox beispielsweise.

MfG
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Re: Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Beitrag von Job » 4. Nov 2016, 17:22

Struktron hat geschrieben:
Übrigens gibt es eine große Zahl von Internetplattformen, wo man .pdf's hochladen kann. Auch Dropbox beispielsweise.
Danke, gute Idee. Das mache ich so, dann brauche ich Gravi nicht zu behelligen.

Viele Grüße
Job
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Re: Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Beitrag von Job » 4. Nov 2016, 17:52

skn hat geschrieben:Hallo Job,

zunächst einmal, ich freue mich, dass es Physiker gibt, denen eine rein formale Beschreibung der Natur nicht ausreicht.
Hallo Steffen,

danke, zu viel der Ehre. Ich bin Mathematiker, kein Physiker. Deine Physikkenntnisse sind, soweit ich das einschätzen kann, wesentlich fundierter als meine. Ich habe mich nur in die Bereiche etwas tiefer eingearbeitet, die ich unbedingt brauchte.

Unsere Grundvorstellungen sind auf der einen Seite sehr ähnlich (z.B. Doppelspalt), es gibt aber noch einige Unterschiede im Detail. Ich schlage vor, dass wir darüber diskutieren (zusammen mit Strukton, falls das ok ist, evtl. auch ausserhalb des Forums, falls wir Gefahr laufen, die anderen zu nerven), wenn ich meine Grundannahmen so weit aufgeschrieben habe. Vorher können wir die Unterschiede nur textlich herausarbeiten und das ist in der Regel sehr fehleranfällig.

Auf jeden Fall hätte ich großes Interesse daran. Wir haben den Vorteil, das wir uns nicht erst gegenseitig von der (möglichen) Sinnhaftigkeit des grundsätzlichen Ansatzes überzeugen müssen. Ich glaube, wir sind hier prinzipiell auf der selben Wellenlänge.

Viele Grüße
Job
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Re: Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Beitrag von skn » 5. Nov 2016, 12:36

Hallo Job,
danke, zu viel der Ehre. Ich bin Mathematiker, kein Physiker. Deine Physikkenntnisse sind, soweit ich das einschätzen kann, wesentlich fundierter als meine. Ich habe mich nur in die Bereiche etwas tiefer eingearbeitet, die ich unbedingt brauchte.
es ist sehr gut, dass Du Mathematiker bist. Ich bin nämlich nur Elektroingenieur, ticke also auch noch etwas anders, als ein Physiker. Verschiedene Perspektiven sind aber genau das, was die Sache braucht.
Ich schlage vor, dass wir darüber diskutieren (zusammen mit Strukton, falls das ok ist, evtl. auch ausserhalb des Forums, falls wir Gefahr laufen, die anderen zu nerven), wenn ich meine Grundannahmen so weit aufgeschrieben habe. Vorher können wir die Unterschiede nur textlich herausarbeiten und das ist in der Regel sehr fehleranfällig.
gerne, ich bin für beides offen. Beides hat Vor- und Nachteile. Ich habe übrigens ein Webframework entwickelt, mit dem man wissenschaftlich-mathematische-Inhalte wie mit Latex direkt im Internet veröffentlichen kann (http://www.webltx.org). Wenn Du den Zugriff mit einem Passwort einschränkst, kann auch niemand mitlesen.
Auf jeden Fall hätte ich großes Interesse daran. Wir haben den Vorteil, das wir uns nicht erst gegenseitig von der (möglichen) Sinnhaftigkeit des grundsätzlichen Ansatzes überzeugen müssen. Ich glaube, wir sind hier prinzipiell auf der selben Wellenlänge.
Ja, ich bin fest davon überzeugt, dass alle Elementarteilchen im Innern nur aus elektrischer Ladung bestehen und alle anderen Kräfte daraus abgleitet werden können. Siehe auch mal diesen Thread hier von mir: viewtopic.php?f=4&t=3406

Viele Grüße
Steffen

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Re: Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Beitrag von Struktron » 5. Nov 2016, 14:23

Hallo Job, Steffen und auch alle anderen,
skn hat geschrieben: Ja, ich bin fest davon überzeugt, dass alle Elementarteilchen im Innern nur aus elektrischer Ladung bestehen und alle anderen Kräfte daraus abgleitet werden können. Siehe auch mal diesen Thread hier von mir: viewtopic.php?f=4&t=3406
Interessant ist, dass ein einfacher Geschwindigkeitstausch in Richtung der Berührpunktnormalen (orthogonale Komponenten bleiben erhalten) auf Diracsche Deltafunktionen und auf die U(1)-Symmetrie (Kreisgruppe) führt.
Da ich weder Mathematiker noch Physiker bin, sind meine Kenntnisse rein autodidaktisch erworben. Zum Glück geht das heutzutage leicht übers Internet. Aber Formulierungen sind, vor allem wenn man seit vielen Jahren im Ausland lebt, mit Vorsicht zu genießen. Hilfe dazu ist meinerseits immer willkommen.
MfG
Lothar W.
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Re: Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Beitrag von tomS » 7. Nov 2016, 23:14

skn hat geschrieben:... bin fest davon überzeugt, dass alle Elementarteilchen im Innern nur aus elektrischer Ladung bestehen und alle anderen Kräfte daraus abgleitet werden können
Ich nicht!

Wie erklärst du z.B. die starke Kraft zwischen elektrisch neutralen Gluonen ohne weitere Substruktur?
Gruß
Tom

Ἓν οἶδα, ὅτι οὐδὲν οἶδα.

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Re: Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Beitrag von deltaxp » 8. Nov 2016, 10:04

ganz wichtiger punkt, den tom da anspricht,
und die schwache kraft kommt noch dazu.

ich hab das quantino-modell auch mal überflogen. aber man kann sich nicht auf die elektrische Ladung aka U(1) Symmetrie beschränken, unser Universum hat eine SU(3)xSU(2)LxU(1) - Symmetrie und somit 6 Ladungen (+antiladung), Gluonen tragen 2 farbladungen über die sie sogar miteinaderer und nicht mit Quarks-Wechselwirkungen, und keine elektrische Ladung. die schwache Ladung hängt nur an linksschiralen Teilchen. wie wird das erzeugt.

ich bin auch nicht der einung das Quarks, Elektron und wahrscheinlich auch die feldquanten, nicht punktteilchen sind, zuviele Eigenschaften , um sie in einen punkt, unterzubringen, aber so einfach, wir gucken nur auf die elektrische Ladung, wird das nicht funktionieren.

vielleicht besteht die Hoffnung darin, wir gucken es erstmal wie mit dem elmag es funktioniert und dann mit den andern Kräften. kann sein das, das klappt, ich befürchte aber nicht, gerade wenn es mit mehreren Ladungen als nur einer hantieren muss.

am ende steht aber wieder die frage, ob das Modell ebenso die Daten vorhersagen wie das sm kann und neue Sachen, die man falsifizieren kann.

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Re: Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Beitrag von Struktron » 8. Nov 2016, 13:35

Hallo Tom und deltaxp,
ich denke, wir sollten die beobachteten Phänomene als Kriterium nehmen. Beispielsweise im Großen die Rotverschiebung anstelle einer Interpretation und im Kleinen die in Stoßversuchen (LHC,...) beobachteten Daten und nicht deren Interpretation als X- oder Y-Teilchen,.... Die auftretenden Symmetrien können mehr oder weniger gebrochen sein und da fängt dann mMn erst ein fairer Vergleich der Modelle an. So wie ich es verstehe, möchte Steffen das Standardmodell weiter gelten lassen. Nur die dahinter steckenden Mechanismen möchte er erklären.
Warten wir auf Jobs Modell und dann kann man vergleichen. Mein Modell setzt von vornherein die Standardmodelle von Elementarteilchen und Kosmologie als weiterhin gültig für Berechnungen voraus. Nur an den Grenzen der Gültigkeit sehe ich einen aktuellen Bedarf für eine Erweiterung.
MfG
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Re: Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Beitrag von Job » 8. Nov 2016, 19:15

So, jetzt habe ich es endlich geschafft.

Hier das PDF mit dem zweiten Teil und Teil 1 nochmal zusätzlich.

https://www.dropbox.com/s/ocgxi316rn3f1 ... 2.pdf?dl=0

Dieser 2. Teil enthält bereits einige Aussagen, die für den einen oder anderen nicht leicht zu schlucken sind. Ich möchte daher vorsorglich darauf hinweisen, dass dies in den nächsten Teilen alles noch viel klarer und konkreter wird.

Zumindest hoffe ich, dass dieser Teil so konkret ist, dass zumindest klar ist, was gemeint ist und man gegebenenfalls darüber schon mal diskutieren kann.

Viele Grüße
Job
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Re: Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Beitrag von skn » 8. Nov 2016, 21:18

Hallo Tom,
tomS hat geschrieben:Wie erklärst du z.B. die starke Kraft zwischen elektrisch neutralen Gluonen ohne weitere Substruktur?
schau Dir mal bitte folgendes Posting in meinem Nachbarthread an und versuche meine Gedanken nachzuvollziehen

viewtopic.php?f=4&t=3406&start=25#p50682

Ich vergleiche hier die Fundamentallösung der Maxwellgleichungen (Lienard-Wiechert-Potentiale) für eine gleichförmig bewegte Punktladung mit einer Formel, die nur aus dem elektrischen Feld der Lienard-Wiechert-Lösung multipliziert mit dem Lorentzfaktor besteht am konkreten Beispiel des "unendlich langen, stromdurchflossenen Drahtes". Klingt erstmal theoretisch und langweilig, aber ...

... in beiden Fällen erhält man zwar das richtige Endergebnis, die Rechnung zeigt jedoch, dass die Maxwellgleichungen "schummeln", da hier die Lorentzkraft von jedem einzelnen Drahtsegment auf die Probeladung wirkt, während die andere Formel das auf ganz zwanglose Weise als Ergebnis einer Überlagerung aller Teilkräfte liefert. Die zweite Formel erklärt aber auch den magnetischen Dipol und damit die magnetischen Kräfte beliebiger Strompfade völlig natürlich und zwanglos, sie ist viel einfacher, relativistisch und beinhaltet die Schwerkraft.

Zu Deiner Frage: Da ich gesehen habe, dass schon die Kräfte in der klassischen Physik nicht richtig verstanden zu sein scheinen, befasse ich mich nicht mehr mit der starken Wechselwirkung. Zunächst sind die Hausaufgaben in den Grundlagen zu erledigen.

Viele Grüße
Steffen

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Re: Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Beitrag von tomS » 8. Nov 2016, 22:17

Glaubst das alles, was du da schreibst?
Gruß
Tom

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Re: Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Beitrag von skn » 8. Nov 2016, 22:34

Hallo Tom
tomS hat geschrieben:Glaubst das alles, was du da schreibst?
das hat wenig mit Glauben zu tun. Ganz ehrlich, bitte rechne es nach (aus dem Blickwinkel der klassischen Physik):

viewtopic.php?f=4&t=3406&start=25#p50682

Den Mathematica-Code habe ich mit beigefügt, was es einfacher macht, es nachzuvollziehen.

Grüße
Steffen

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Re: Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Beitrag von tomS » 8. Nov 2016, 22:39

skn hat geschrieben:Ganz ehrlich, bitte rechne es nach
Sag mir bitte in einem nem Satz, was dabei rauskommen soll.
Gruß
Tom

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Re: Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Beitrag von skn » 8. Nov 2016, 22:48

tomS hat geschrieben:
skn hat geschrieben:Ganz ehrlich, bitte rechne es nach
Sag mir bitte in einem nem Satz, was dabei rauskommen soll.
klar, Du hast wenig Zeit.

Die Rechnung zeigt, dass die Lösung der Maxwellgleichungen für eine gleichförmig bewegte Punktladung physikalisch nicht sinnvoll ist und die magnetische Induktion scheinbar künstlich hineingepatcht wird um Widersprüche bei Strompfaden zu beseitigen.

Bitte nimm Dir die Zeit, lies es durch und hör auf Deine Intuition! Ich meine es toternst.

Grüße
Steffen

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Re: Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Beitrag von Struktron » 9. Nov 2016, 14:20

Hallo Job,
Job hat geschrieben:So, jetzt habe ich es endlich geschafft.

Hier das PDF mit dem zweiten Teil und Teil 1 nochmal zusätzlich.

https://www.dropbox.com/s/ocgxi316rn3f1 ... 2.pdf?dl=0

Dieser 2. Teil enthält bereits einige Aussagen, die für den einen oder anderen nicht leicht zu schlucken sind. Ich möchte daher vorsorglich darauf hinweisen, dass dies in den nächsten Teilen alles noch viel klarer und konkreter wird.

Zumindest hoffe ich, dass dieser Teil so konkret ist, dass zumindest klar ist, was gemeint ist und man gegebenenfalls darüber schon mal diskutieren kann.
Also lesen kann man jetzt, was Du Dir so vorstellst.
Für mich ist nur erkennbar, dass Du Dir kleine diskrete Objekte im Vakuum vorstellst. Weil die Standardmodelle von Elementarteilchen und Kosmologie auf kontinuierlichen schwer vorstellbaren Feldern aufbauen, ist das die sich anbietende Alternative. Nun musst Du aber Deine diskreten Objekte genau definieren. Das versuchst Du, es fällt aber auf, dass Du da noch ganz am Anfang bist. Beispielsweise sprichst Du von freien Weglängen oder Einheitsfrequenzen Deiner Teilchen. Dafür könntest Du die Formeln der kinetischen Gastheorie verwenden. Das Ersetzen bekannter Begriffe der Standardphysik durch eigene halte ich nicht für sinnvoll. Aber sagen solltest Du schon, was Du mit Deinem Ansatz erreichen möchtest.
Am Ende des ersten Teils versprichst Du, den noch fehlenden Durchmesser der kleinsten Teilchen angeben zu wollen. Das habe ich nicht gefunden.
Darüber hinaus solltest Du alle Formeln numerieren, damit sich jemand darauf beziehen kann.
Und eine kleine Andeutung darauf, wenigstens erst einmal verbal, wie Du Dir eine elementare Wechselwirkung zwischen Deinen kleinsten Objekten vorstellst, solltest Du schon geben. Sonst wird kein Interesse geweckt. Außer Elektronen und Positronen gibt es ja noch andere Elementarteilchen und wie könnten die gebildet werden?
Dass Du anschließend Deine Ideen gern in Verbindung mit der QM und der ART gebracht haben möchtest, glaube ich, sehe aber bei Dir selbst noch keinerlei Ansatz dafür.
MfG
Lothar W.
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Re: Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Beitrag von Job » 9. Nov 2016, 18:52

Hallo Lothar,

ein wenig mehr habe ich schon noch dazu zu sagen :-) Das Problem ist, dass es eher zuviel als zu wenig ist. Daher habe ich mich entschlossen, es in kleine Happen aufzuteilen, auch auf die Gefahr hin, dass die Zusammenhänge am Anfang noch nicht sichtbar sind.

Viele Grüße
Job
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Re: Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Beitrag von Struktron » 10. Nov 2016, 21:48

Hallo Job,
Job hat geschrieben: ein wenig mehr habe ich schon noch dazu zu sagen :-) Das Problem ist, dass es eher zuviel als zu wenig ist. Daher habe ich mich entschlossen, es in kleine Happen aufzuteilen, auch auf die Gefahr hin, dass die Zusammenhänge am Anfang noch nicht sichtbar sind.
Ist über Deinen Link in Dropbox nur das "Idee QM ART-2.pdf" zu finden oder gibt es schon mehr?
MfG
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