Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Jenseits des etablierten Standardmodells der Elementarteilchenphysik und der Allgemeinen Relativitätstheorie, d.h. Quantengravitation, Supersymmetrie und Supergravitation, Stringtheorien...
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Re: Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Beitrag von Job » 17. Jan 2017, 13:48

Hallo zusammen,

nun habe ich endlich den 4. Teil fertig stellen können. Ich bin selbständig und normalerweise ist die Zeit rund um Weihnachten und den Jahreswechsel eher ruhig. Diesmal war es anders. Daher kann ich nur für das tröpfchenweise Erstellen der einzelnen Teile um Nachsicht bitten.

Hier der Link dazu

https://www.dropbox.com/s/u7ute2y2bks2r ... 4.pdf?dl=0

Mit dem 4. Teil haben wir dann eine ausreichende Grundlage, um im 5. Teil wie ich meine sehr interessante Sichtweisen auf die Hintergründe der SRT, der QM und auch der Thermodynamik, ja selbst von Newtons Axiomen zu geben. Das wird aber wieder ein wenig dauern.

In der Hoffnung, dass es noch Interessierte dafür gibt

Viele Grüße
Job
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Re: Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Beitrag von Job » 3. Apr 2017, 17:05

Hallo zusammen,

Teil 5 ist nun endlich fertig. Ab jetzt wird es wesentlich konkreter und die ersten Zusammenhänge sind zu erkennen.
Der Teil behandelt die physikalischen Grundlagen der SRT und der QM und deren Gemeinsamkeiten. Ausserdem gibt er eine Antwort auf die Frage "Was ist ein Photon?" und vermittelt einen ersten Einstieg zum Thema "Was ist Zeit?".

Ich würde mich freuen, wenn der eine oder andere Lust und Zeit hätte, dies zu lesen und noch mehr über Kommentare, Kritik und Anregungen.

Hier der Link zum PDF:
https://www.dropbox.com/s/b3rnkhf051est ... 5.pdf?dl=0

Viele Grüße
Job
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Re: Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Beitrag von Job » 16. Apr 2017, 09:40

Hallo zusammen,

Teil 6 ist fertig. er beschäftigt sich mit folgenden Fragen:
  • Was ist ein Proton?
    Was ist ein Neutron?
    Was sind Gluonen?
    Was sind Neutrinos?
    Was ist Antimaterie?
Hier der Link dazu:

https://www.dropbox.com/s/tlagivtuti024 ... 6.pdf?dl=0

Ich wünsche Euch allen frohe Ostern!
Job
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Re: Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Beitrag von Job » 13. Mai 2017, 16:15

Hallo zusammen,

Teil 7 ist fertig. Er beschäftigt sich mit der Frage:
Was sind Schwarze Löcher?

Hier der Link auf das PDF

https://www.dropbox.com/s/vckyn012p6l73 ... 7.pdf?dl=0

Viele Grüße
Job
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Herr5Senf
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Re: Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Beitrag von Herr5Senf » 13. Mai 2017, 21:19

Job hat geschrieben:
13. Mai 2017, 16:15
... Was sind Schwarze Löcher? ...

Das sind die, die mit max c/2 rotieren, bei c gehen sie kaputt, oder?

Luckhurst
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Beitrag von Luckhurst » 13. Mai 2017, 21:55

Herr5Senf hat geschrieben:
13. Mai 2017, 21:19
Das sind die, die mit max c/2 rotieren, bei c gehen sie kaputt, oder?
Was du dir immer zusammenreimst, hat dir das irgendwer erzählt oder denkst du dir sowas ganz von selber aus (: Zwischen c/2 und c wäre noch genug Platz, warum sollte denn deiner Meinung nach bei c/2 Schluß sein wenn es erst bei c "kaputt" (was auch immer das heißen soll) ginge? Und wie passt denn z.B. das schwarze Loch das mit 86% der Lichtgeschwindigkeit spint zu deiner Behauptung?

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Re: Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Beitrag von Herr5Senf » 14. Mai 2017, 01:42

Luckhurst hat geschrieben:
13. Mai 2017, 21:55
Was du dir immer zusammenreimst, ...

Denk lieber an deine "2" ;j

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nicht vom Thema ablenken

Beitrag von Luckhurst » 14. Mai 2017, 01:52

Herr5Senf ↑ hat geschrieben:Denk lieber an deine "2" :lololol:
Weiß irgendwer wovon der redet?
Edit: jetzt weiß ich was er meint, anscheinend hat er sich im Forum vertan:
Herr5Senf ↑ hat geschrieben:de.wikipedia.org/wiki/Datei:Newton_versus_Schwarzschild_trajectories.gif
Warum ist die "Einstein-Ellipse" doppelt so groß wie die "Newton-Ellipse" - was verdoppelt das Periastron?
Optisch / didaktisch ohne Erklärung für Oma nicht erklärbar, selbst wenn die Skalierung richtig wäre.
Aber nach Post-Newton ist das unmöglich.
Das ist sehr leicht zu erklären. Die Animation stellt wenn ich den Ersteller richtig verstehe folgendes Szenario dar:
Beobachtet wird ein Objekt das mit v=0.28174457c im Abstand von 20GM/c² transversal an einer Masse vorbeifliegt.
Dabei gibt es folgendes zu berücksichtigen:
ASTR498 ↑ hat geschrieben:By a lovely coincidence, in Schwarzschild coordinates the angular velocity observed at infnity is exactly the same as it is in Newtonian physics.
Aus dem ersten Schnappschuss können wir also noch nicht ableiten ob Newton oder Einstein gilt, es sei denn wir hätten z.B. eine stationäre Messboje vor Ort die uns mitteilt ob das Objekt auch bei ihr mit dem von uns gemessenen v vorbeifliegt (dann gilt Newton), oder mit u=v/√(1-rs/r) (dann gilt Einstein). Um aber trotzdem herauszufinden ob wir in einem Newtonversum oder in einem Einsteinversum leben beobachten wir ganz einfach die weitere Bahn, und schauen ob sie so aussieht wie in der linken Hälfte, oder so wie in der rechten Hälfte der Animation. So einfach ist das! Im übrigen gibt es da keinen Faktor 2, da hast du dich wohl entweder mit deinem Lineal vermessen oder mit deinem Daumen verpeilt. Damit ob der Grenzwert des Spinparameters bei a→1/2 oder bei a→1 liegt hat das übrigens nichts zu tun, deine Antwort auf
Luckhurst ↑ hat geschrieben:Und wie passt denn z.B. das schwarze Loch das mit 86% der Lichtgeschwindigkeit spint zu deiner Behauptung "Das sind die, die mit max c/2 rotieren"?
steht also noch aus.

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Re: Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Beitrag von Herr5Senf » 14. Mai 2017, 10:32

Zeh Halbe:

die offizielle Hausmeinung ist diese http://abenteuer-universum.de/stersterne/bl5.html

dort unter "Wenn" in blau und rot, nicht mit dem Hausherren verscherzen :devil:

die offizielle Physik dazu ist von Bardeen et al http://articles.adsabs.harvard.edu//ful ... 7.000.html
Rotating Black Holes: Locally Nonrotating Frames, Energy Extraction, and Scalar Synchrotron Radiation

c/2

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Re: nicht vom Thema ablenken

Beitrag von ralfkannenberg » 14. Mai 2017, 10:39

Luckhurst hat geschrieben:
14. Mai 2017, 01:52
wenn ich den Ersteller richtig verstehe
Glauben Sie, dass Sie eine Wette, dass eine forenübergreifende "Check-User"-Funktion zwischen Ihnen hier und dem HD116657-Fake auf der Wikipedia verschiedene Urheberschaften hervorbringt, gewinnen können ?

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Re: Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Beitrag von gravi » 14. Mai 2017, 10:42

Als Andreas Müller seine Dissertation schrieb, stand ich noch in regem Kontakt mit ihm. Er hat dort sehr viel gerechnet und hat seinerzeit nochmals bewiesen (gegenüber anderer Lehrmeinungen), dass Maximal-Kerr gleich c/2 ist - mehr geht einfach nicht.

Also, was soll's? c/2 bleibt für mich bestehen.

Gruß
gravi

P.S.: Dickes Lob an Job, mein Gott, was für'ne Fleißarbeit! Ich konnte noch gar nicht alles lesen, auch so manche Matheabhandlung entzieht sich mir. Trotzdem: Hut ab! :well: :sup:
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Re: Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Beitrag von Herr5Senf » 15. Mai 2017, 22:16

Die Probleme mit der "2" häufen sich

in einem nicht freundlich gesinnten Parallel-Universum wird über diesen Thread hergezogen :oops:

Der dortige Ho(u)rst bezieht sich auf http://www.nature.com/news/spin-rate-of ... wn-1.13512
Der Journalist (!) E.S. Reich präsentiert da ein Bild "Spin rate (% LG)" und überschreibt es so
Some supermassive black holes spin at more than 90 % of the speed of light

Als Quelle gibt er den Astrophysiker "Source: Christopher Reynolds, Univ. Maryland" an.
Nun schauen wir mal ins Original https://arxiv.org/abs/1307.3246 dort auf Seite 12 Fig 6 ;i
"Masses M and spin parameters a of the 19 SMBHs" also Spin a und nix von LG - Conclusion:
Today, we have spins for approximately two dozen SMBHs; we find a population of rapidly rotating BHs (a > 0.9)
but hints of a more slowly rotating population emerging at higher SMBH masses.
So entstehen Mißverständnisse und irgendwann schummelt sie wer in die wikis rein.

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Re: Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Beitrag von Herr5Senf » 15. Mai 2017, 22:40

Hallo gravi,
bild Dir eine Meinung, dann kannst Du diesen Schrott löschen, sind ja nur öffentliche Zitate, für jeden was bei:
Wie in den meisten Foren die mit "A" beginnen (Allmystery, Alltopic, Astronews, Alphacentauri) geht es auch auf Abenteuer Universum, der neuen Heimat von Ralf, Senf und dem Poeten zu:
Bild ein Würstchen, seinen Senf gebend, hat geschrieben:
Was sind Schwarze Löcher? Das sind die, die mit max c/2 rotieren, bei c gehen sie kaputt

Bild Yukterez, sich halb tot lachend, hat geschrieben:
Hat dir das irgendwer erzählt oder denkst du dir sowas ganz von selber aus (: Wie passt z.B. das zu deiner Behauptung:

Bild Nature.com, die weltweit am meisten zitierte interdisziplinäre Fachzeitschrift, hat geschrieben: Bild

Bild Senf, schon so arg lallend dass man ihn kaum verstehen kann, hat geschrieben:
Zeh Halbe: die offizielle Hausmeinung ist diese abenteuer-universum.de/stersterne/bl5.html dort unter "Wenn" in blau und rot, nicht mit dem Hausherren verscherzen. c/2!

Bild Rolf Gartenzwerg, auch etwas dazu sagen wollend, hat geschrieben: Genau! :lololol:

Bild Administrator Gravi, in seiner eigenen Welt lebend, hat geschrieben:
Irgendwo hab ich mal gehört dass Maximal-Kerr gleich c/2 ist - mehr geht einfach nicht. Also, was soll's? c/2 bleibt für mich bestehen.
Hörensagen ist natürlich immer eine bessere Quelle als selber nachrechnen oder das Nature-Magazin (: Deshalb lesen wir einmal was auf der Seite mit der von Senf zitierten "Hausmeinung" noch so steht:
Bild Administrator Gravi, nicht die leiseste Ahnung habend, hat geschrieben:
Kerrsche Löcher rotieren nicht nur selbst, sondern zwingen allem in ihrer Umgebung diese Rotation auf! Alles, was sich in der Nähe des Horizonts aufhält. Licht oder andere Strahlung, Materie jeder Form und sogar die Raumzeit werden gezwungen, der Rotation des Lochs mit derselben Geschwindigkeit zu folgen.
Ja nee ist klar, mit der selben Geschwindigkeit also (: Und wenn dann jemand mit der selben Geschwindigkeit mitfolgt und einen Ball wirft wird dem Ball wohl auch die selbe Geschwindigkeit aufgezwungen (: Was für ein Schmarrn (:
Bild Administrator Gravi, einfach irgendetwas nachplappernd, hat geschrieben: Durch die Zentrifugalkraft wird der Horizont (exakt ausgedrückt: die Ergosphäre, siehe weiter unten, der eigentliche Ereignishorizont wird nicht verformt) eines Schwarzen Lochs zusammengepresst, abgeplattet wie die Erde durch ihre Rotation.

Komisch, auf Wikipedia wird der Ereignishorizont nämlich sehr wohl abgeplattet, während die Ergosphäre eine Kürbisform bekommt. Aber was heißt schon die dort verlinkte Referenz wenn Gravi sich schleierhaft daran zu erinnern glaubt etwas anderes gehört zu haben (:
Bild Administrator Gravi, so tuend als ob er es selbst nachgerechnet hätte, hat geschrieben:
Wenn es mit halber Lichtgeschwindigkeit rotiert (a = 1, = "Maximal- Kerr"), lassen es die Zentrifugalkräfte nicht mehr zu, dass Materie ins Loch fällt.

Das schaut vielleicht so aus wenn man vergisst die Boyer-Lindquist-Koordinaten wieder in kartesische Koordinaten zurückzurechnen, aber in physikalischen Einheiten steht a→1 für die Oberflächenrotationsgeschwindigkeit v→c.
Bild Administrator Gravi, das irgendwann und irgendwo einmal so gehört habend, hat geschrieben:
Außen umschließt eine so genannte Ergosphäre das Gebilde. Sie hat die abgeplattete Form eines Ellipsoids

Früher stand das zwar so ähnlich auf Wikipedia, jetzt steht dort aber etwas anderes.
Bild Administrator Gravi, verschiedene Bezugssysteme heillos durcheinandermischend, hat geschrieben:
Direkt am Horizont hätte jeder Gegenstand Lichtgeschwindigkeit, um dann überlichtschnell weiter zu stürzen! Materie in der uns bekannten Form kann hier wohl nicht mehr existieren, weil die Geodäten der Teilchen raumartig werden. Das bedeutet, dass die Teilchen tachyonische Eigenschaften annehmen, sich außerhalb aller von uns fassbaren Grenzen bewegen.

Was für ein esoterischer Schwachsinn (: Von wegen "tachyonische Eigenschaften", nach der Logik hätten wahrscheinlich auch alle Objekte hinter dem Hubbleradius tachyonische Eigenschaften (:


Tschuldigung, konnte es nicht verkneifen - Dip

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Re: Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Beitrag von ralfkannenberg » 16. Mai 2017, 09:38

Herr5Senf hat geschrieben:
15. Mai 2017, 22:40
Hallo gravi,
bild Dir eine Meinung, dann kannst Du diesen Schrott löschen, sind ja nur öffentliche Zitate, für jeden was bei:

(...)

Tschuldigung, konnte es nicht verkneifen - Dip
Hallo Herr Senf,

das ist doch hinlänglich bekannt. Ich möchte den Unfug von "diesem User", der mittlerweile ohnehin fast überall gesperrt ist und der sich auch auf der Wikipedia mit Blumen schmücken muss, die nicht von Leuten vom Fach kommen, aber nicht in diesem Forum sehen.


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Beitrag von Job » 16. Mai 2017, 18:13

Hallo Gravi,

vielen Dank für Dein Lob. Ich habe mich sehr darüber gefreut!
Ich habe mir auch den Link zu den Schwarzen Löchern einmal angesehen und fand ihn sehr informativ. Ich habe dort auch noch ein paar Anregungen mitgenommen, die ich noch zur Verbesserung meiner Sichtweise evtl. nutzen kann und über die ich nochmal nachdenken werde.

Danke und viele Grüße
Job
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Re: Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Beitrag von tomS » 16. Mai 2017, 20:30

Was hat denn der Kerr-Parameter a mit einer Geschwindigkeit c oder c/2 zu tun? Wie kann man in einer Vakuum-Raumzeit überhaupt von einer Geschwindigkeit sprechen? Geschwindigkeit von was und relativ zu was?
Gruß
Tom

Er muss sozusagen die Leiter wegwerfen, nachdem er auf ihr hinaufgestiegen ist.

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Re: Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Beitrag von Herr5Senf » 16. Mai 2017, 23:04

Zum Beispiel steht es in der Wikipedia falsch
https://de.wikipedia.org/wiki/Singulari ... stronomie)
Die Äußere Schwarzschild-Lösung ist ein Spezialfall der Kerr-Lösung (Kerr-Parameter „a = 0“, d. h. keine Rotation).
Für maximal rotierende Schwarze Löcher, d. h. wenn der Ereignishorizont mit Lichtgeschwindigkeit rotiert,
wird dagegen „a = 1“ und im Ereignishorizont (dem Gravitationsradius) liegt jetzt eine Ringsingularität.

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Re: Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Beitrag von tomS » 17. Mai 2017, 06:55

Ich sage nicht unbedingt, dass das falsch ist, ich möchte nur verstehen, woher diese Formulierung kommt.

Auch im Falle der kosmologischen Expansion schreiben manche Autoren zwei Punkten der Raumzeit bzw. zwei dort jeweils mitbewegten Objekten eine "Expansionsgeschwindigkeit" bzw. eine "Relativgeschwindigkeit" zu, was dann ggf. zu Überlichtgeschwindigkeiten führt. Der erste Begriff ist irreführend, der zweite mathematisch sinnlos, da Relativgeschwindigkeiten nur für zwei Objekte am selben Ort (oder in genügend kleiner Nachbarschaft) definiert werden können.

Im Falle der Kerr-Lösung haben wir zunächst überhaupt kein Objekt gegeben! Eine Raumzeit alleine weist keine Relativgeschwindigkeit auf, weil es nichts gibt, bzgl. dessen Sie rotieren könnte. Bringt man nun zwei Objekte in diese Raumzeit ein, so gilt an jedem Punkt lokal die SRT, und dort können sich diese zwei Objekte maximal mit c zueinander bewegen (asymptotisch, c wird nie exakt erreicht). Das gilt auch am EH oder sonstwo, d.h. mittels dieser zwei Objekte ist überhaupt kein lokales Experiment möglich, mittels dessen die Rotation überhaupt feststellbar wäre! Betrachtet man nun Scharen von Geodäten entlang derer sich Objekte bewegen können, so wird damit eine (komplizierte) globale Vermessung der Raumzeit möglich. Aber sobald man ein globales Experiment durchführt, darf man nicht am selben Ort befindlichen Objekten i.A. keine Relativgeschwindigkeit mehr zuordnen.

Woher stammt also diese Formulierung? Wer hat sie geprägt?
Gruß
Tom

Er muss sozusagen die Leiter wegwerfen, nachdem er auf ihr hinaufgestiegen ist.

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Re: Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Beitrag von Timm » 17. Mai 2017, 11:09

Ja, eine Relativgeschwindigkeit im Sinne der SRT kann es nicht geben. Ein Kerr Loch unterscheidet sich von einem statischen Loch durch frame-dragging (Lense Thirring-Effekt), was sich mittels der Geodäten von Testpartikeln illustrieren läßt. Insofern sprechen wir hier von Koordinatengeschwindigkeiten mit einer physikalisch sinnvollen Obergrenze. Keine Ahnung wo die liegt, ich habe mich damit nicht beschäftigt.

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Re: Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Beitrag von Struktron » 17. Mai 2017, 17:13

Hallo miteinander,
eigentlich geht es ja um die "Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART".
@Job: Dazu fehlt mir immer noch eine Erklärung der grundsätzlichen Wechselwirkung zwischen Deinen beiden postulierten elementaren Objekten. Du schreibst nur von Stößen. Schwarze Löcher verstehe ich wie in meinem Modell (neues DSM.pdf vom Mai 2017) als maximale Auffüllung des betreffenden Raumes. Das könnten auch Gravasterne sein.
@Tom: Hast Du neuere Informationen zur Idee Gravitation als reiner Entropieeffekt?
Ein Gravitationsmechanismus müsste meiner Meinung nach zur Verklumpung von Materie aus der Umgebung (Jobs diskrete Objekte und auch meine) Materie absorbieren. Diese sollten wegen der Stabilität zur Umgebung (thermodynamisces Gleichgewicht) niedrigere Durchschnittsgeschwindigkeiten der Objekte als die der Umgebung besitzen.
MfG
Lothar W.
http://struktron.de/DSM.pdf
Erklären kleine diskrete Objekte die Grundlagen der Standardphysik?

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Re: Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Beitrag von gravi » 17. Mai 2017, 19:41

@Dip: Nur zur Info, auch hier ist besagter (wieder einmal) gesperrt.

Gruß
gravi
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Re: Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Beitrag von Herr5Senf » 17. Mai 2017, 22:38

tomS hat geschrieben:
17. Mai 2017, 06:55
... Im Falle der Kerr-Lösung haben wir zunächst überhaupt kein Objekt gegeben! ...
Astronomen beobachten aus dem asymptotisch Flachen heraus Kerr-Löcher und berechnen Kerr-a, aber wie?
Geht ja nur über das Spektrum und den Dopplereffekt - da haben wir die Dreiergeschwindigkeit.
Müssen nur wissen (oder fitten), aus welchem Abstand zum EH die Signale kommen und können dann die
Dreier-v tangential kurz über dem EH extrapolieren, die lokale radiale Einfallsgeschwindigkeit bleibt c.
Stichwort wäre vielleicht "most tightly bound circular orbit".

Grüße Dip

Milo
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Re: Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Beitrag von Milo » 18. Mai 2017, 14:50

Man braucht sich ja nur die Formel für das Frame Dragging anzusehen, z.B. im MTW auf Seite 879 und 893:
MTW hat geschrieben:Any observer who moves along a worldline of constant r,θ with uniform angular velocity sees an unchanging spacetime geometry in his neighbourhood. Hence, such an observer can be thought of as stationary relative to the local geometry. If and only if his angular velocity is 0, will he also be static relative to the black hole's asymptotic Lorentz frame (i.e. relative to distant stars). The precise definition of "angular velocity relative to the asymptotic rest frame", or simply "angular velocity", is Ω=dФ/dt=(a·Sin[θ]-√(Δ))/((r²+a²)·Sin(θ)-√(Δ)·Sin²(θ)). A stationary observer is static if and only if Ω vanishes.
oder auf Wikipedia:
Wikipedia hat geschrieben:This metric is equivalent to a co-rotating reference frame that is rotating with angular speed Ω that depends on both the radius r and the colatitude θ. In the plane of the equator this simplifies to: Ω=2a/(r³+a²r+2a²)
dann sieht man dass am Ereignishorizont für Ω=dФ/dt=1/2 herauskommt - allerdings nicht 1/2 c, sondern 1/2 c³/G/M. Die Winkelgeschwindigkeit muss dann natürlich noch mit einem Radius multipliziert werden, nur eben nicht mit r sondern (am Äquator) mit √(x²+y²)=√(r²+a²)=√2. Im System eines ausreichend weit entfernten Koordinatenbeobachters rotiert der Ereignishorizont daher mit c/√2 (um die Geschwindigkeit mit der ein lokaler Testpartikel vor Ort gegen den Strudel schwimmen müsste um relativ zu einem ausreichend weit entfernten Koordinatenbeobachter stationär zu bleiben zu erhalten muss diese Zahl noch mit der gravitativen ZD multipliziert werden, dann kommt für den Rand der Ergosphäre 1c und für den EH unendlich heraus). Senf und Gravi haben anscheinend die Winkelgeschwindigkeit im System des Koordinatenbeobachters mit der echten Geschwindigkeit im System vor Ort verwechselt. Um so etwas zu vermeiden sollte man normalerweise immer eine Einheitenprobe machen!

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Re: Idee zu einer neuen Sichtweise auf QM und ART

Beitrag von ralfkannenberg » 18. Mai 2017, 16:37

Milo hat geschrieben:
18. Mai 2017, 14:50
(...)
Sie sollten sich bei Ihren "Neuanmeldungen" einmal andere Avatare aussuchen ...

Milo
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Die Argumente derer die keine haben

Beitrag von Milo » 18. Mai 2017, 16:47

Warum, passt er etwa nicht zu mir? Und auch wenn ändert es nichts daran dass ½ c³/G/M nicht das Gleiche wie ½ c ist

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