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Jupitersonde Juno

Bemannte und unbemannte Raumfahrt, Raumfahrzeuge, Antriebstechnik, Missionen zu anderen Himmelskörpern
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Frank
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Re: Jupitersonde Juno

Beitrag von Frank » 30. Mai 2017, 12:16

nvb hat geschrieben:
29. Mai 2017, 21:38
Frank hat geschrieben:
29. Mai 2017, 21:03
Ähm, dass ist jetzt aber nicht dein Ernst, oder ? Hast du so wenig Ahnung über Planeten und die viel wichtigere Frage, warum schreibst du dann hier solche Kommentare?
Wie gut muss man sich denn auskennen, um hier solche Kommentare schreiben zu dürfen? Warum darf man nicht annehmen, dass Gasriesen irgendwann mal eine Kruste haben können, wenn man bereits weiß, dass Sterne und all ihre Planeten aus Gaswolken entstanden sein sollen? Warum stellst du solche Fragen, satt mich zu belehren?
Ich beende hiermit die Konversation mit dir, denn es scheint dir nur um Provokation zu gehen.
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Re: Jupitersonde Juno

Beitrag von Skeltek » 30. Mai 2017, 12:54

Habe mit einem Magnetfeld gerechnet, verstehe nicht ganz was daran so ungewöhnlich sein soll, die Stärke etwa?
Ferromagnetismus wäre nur nötig um das Feld besser zu speichern und zu bündeln.
Aber ansonsten... die Kerne führen aufgrund der Planetenrotation eine Kreisbewegung durch, die Elektronen hingegen, die Elektronen drückt es wegen dem leichteren Gewicht durch die Rotation und Hall-Effekt dann nach Außen, bis sich ein Equilibrium einstellt... Man hat mehr positiven Ladungen innen und mehr negative Außen und dann dreht sich das ganze... geringe Scherkräfte treten dann auch noch auf, welche eine unterschiedliche Rotationsgeschwindigkeit Innen und außen induzieren...

"Kruste" will ich nicht viel dazu sagen, allerdings ist hier jeder auf einem anderen Wissensstand... da ist es normal, dass man seinem Wissensstand nach ersteinmal alles in Betracht zieht, was nicht auf den ersten Blick als sehr unwahrscheinlich erscheint. Kruste... vielleicht wenn das Ding auf 0,01Kelvin oder so abkühlt und keinerlei kinetische Wirbel-Bewegung mehr aufweist (wird wohl noch viele Milliarden Jahre brauchen)... dann bleibt an der Oberfläche nur noch eine Molekülart übrig und die wird wegen dem Magnetfeld bipolar oder sowas... würde es jetzt zumindest nicht zu 100% ausschließen, dann zieht die Oberfläche eben so eine Art "Fäden"...
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Unentscheidbarkeit für Dummies: Dieser Satz ist wahr
oder
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Re: Jupitersonde Juno

Beitrag von nvb » 30. Mai 2017, 13:23

Skeltek hat geschrieben:
30. Mai 2017, 12:54
Ferromagnetismus wäre nur nötig um das Feld besser zu speichern und zu bündeln.
Wow... Danke für diese aufschlußreiche Information und das meine ich keineswegs ironisch, sondern ehrlich.

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seeker
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Re: Jupitersonde Juno

Beitrag von seeker » 30. Mai 2017, 13:42

Noch etwas zur Sache:
Jupiter hat wahrscheinlich schon einen festen Kern.
Oben ist er gasförmig, darunter wird der Druck trotz der dortigen Hitze so groß, dass irgendwann der sog. überkritische Zustand erreicht wird.
Ab diesem kritischen Punkt gibt es zwischen den Aggregatszuständen "flüssig" und "gasförmig" keinen Unterschied mehr.
Noch weiter unten könnte/sollte es einen "festen" Gesteins-Kern geben, wo auch vorwiegend schwerere Elemente versammelt sind.
"Fest" ist aber bei diesen Bedingungen (enorme Hitze und Druck) nicht das "fest", das wir von unserer Alltagserfahrung her kennen.
Bei solchen Drücken/Kräften gibt z.B. es keine starren Körper mehr (da die chemischen Bindungen dafür zu schwach sind), sie sind stattdessen verformbar wie Knetmasse.
D.h.: Dort gibt es auch keine so klare Unterscheidung zwischen "fest" und "flüssig" mehr, wie hier bei uns bei Erdoberflächenbedingungen.
Grüße
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Re: Jupitersonde Juno

Beitrag von Frank » 30. Mai 2017, 22:38

Ich bleibe auf jedenfall dabei das Gasriesen im Grunde alles verkappte Sonnen sind, die nur auf Grund der viel zu kleinen Masse eben das bleiben was sie sind.Sobald man auf massereichere trifft werden sie dann ab 13 Jupitermassen zu braunen Zwergen und ab 75 Jupitermassen zu roten Zwergen und so weiter..
Natürlich gibt es auch hier faszinierende Exoten.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/welt ... 52873.html

Des Wegen halte ich gerade die terrestrischen Planeten als die wahren Exoten im Universum. Hier ist doch Grundlage eine ganz andere und die Größen, zumindest die die wir bis jetzt kennen, sind doch sehr überschaubar. Ich will damit sagen das es einen Gesteinsplaneten in Jupitergröße wohl nicht geben wird.
Bei den Gasplaneten entscheidet wohl nur die Masse, was daraus wird. Nach oben hin, bis zu den gelben Hyperriesen sind da die Spannen wesentlich gigantischer.
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Re: Jupitersonde Juno

Beitrag von ralfkannenberg » 30. Mai 2017, 23:13

Frank hat geschrieben:
30. Mai 2017, 22:38
Ich bleibe auf jedenfall dabei das Gasriesen im Grunde alles verkappte Sonnen sind, die nur auf Grund der viel zu kleinen Masse eben das bleiben was sie sind.Sobald man auf massereichere trifft werden sie dann ab 13 Jupitermassen zu braunen Zwergen und ab 75 Jupitermassen zu roten Zwergen und so weiter.
Hallo Frank,

was gibt es da "auf jedenfall dabei zu bleiben" ? Natürlich ist das so, aber das ist ein alter Hut.

Hingegen hast Du m.E. einen ganz wichtigen Fall weggelassen: ganz konkret sind nämlich die leichten Braunen Zwerge in Wirklichkeit nichts anderes als "Superplaneten", die vorübergehend Kernreaktionen - konkret das Deuteriumbrennen ab ca. 13-facher Jupitermasse sowie ab ca. 65-facher Jupitermasse das Lithiumverbrennen zünden konnten, während die schweren Braunen Zwerge physikalisch nichts anderes als ultraleichte Weisse Zwerge aus entartetem Wasserstoff sind, das heisst, dass sie nun genügend Masse beieinander haben, so dass der Massenkollaps einsetzt und vom Pauli'schen Ausschliessungsprinzip für die Elektronen gestoppt wird. Wo genau diese Massegrenze liegt ist meines Wissens noch nicht genau bekannt.

Freundliche Grüsse, Ralf


@Yukterez: hier können Sie sich wieder mit fremden Lorbeeren schmücken, denn in der Wikipedia ist von einer Lithiumfusion die Rede. Das ist aber irreführend, denn am Ende der "Fusion" hat man leichtere Kerne. Das wäre also ein Fall für so spitzfindige Leute wie Sie, die noch dringend "Punkte" auf der Wikipedia sammeln.

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Re: Jupitersonde Juno

Beitrag von Frank » 30. Mai 2017, 23:21

ralfkannenberg hat geschrieben:
30. Mai 2017, 23:13
Natürlich ist das so, aber das ist ein alter Hut.
Nun, dass ist vielleicht für Menschen wie du,die das studiert haben so, aber ich bin von alleine drauf gekommen. Darauf bin ich eben stolz. :wink: :mrgreen:
ralfkannenberg hat geschrieben:
30. Mai 2017, 23:13
Hingegen hast Du m.E. einen ganz wichtigen Fall weggelassen: ganz konkret sind nämlich die leichten Braunen Zwerge in Wirklichkeit nichts anderes als "Superplaneten", die vorübergehend Kernreaktionen - konkret das Deuteriumbrennen ab ca. 13-facher Jupitermasse sowie ab ca. 65-facher Jupitermasse das Lithiumverbrennen zünden konnten, während die schweren Braunen Zwerge physikalisch nichts anderes als ultraleichte Weisse Zwerge aus entartetem Wasserstoff sind, das heisst, dass sie nun genügend Masse beieinander haben, so dass der Massenkollaps einsetzt und vom Pauli'schen Ausschliessungsprinzip für die Elektronen gestoppt wird. Wo genau diese Massegrenze liegt ist meines Wissens noch nicht genau bekannt.
Das ist dann unter Umständen ein alter Hut, weil das kausal ist und die logische Folge...........(jetzt klugscheiss ich mal ....)
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Re: Jupitersonde Juno

Beitrag von nvb » 30. Mai 2017, 23:27

Frank hat geschrieben:
30. Mai 2017, 23:21
Darauf bin ich eben stolz. :wink: :mrgreen:
Du hast gar keinen Plan davon, wieviele Menschen auf der Erde ebenso stolz auf ihre persönlichen Leisungen sind, wie du.

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Re: Jupitersonde Juno

Beitrag von ralfkannenberg » 31. Mai 2017, 00:00

Frank hat geschrieben:
30. Mai 2017, 23:21
Nun, dass ist vielleicht für Menschen wie du,die das studiert haben so, aber ich bin von alleine drauf gekommen. Darauf bin ich eben stolz. :wink: :mrgreen:
Hallo Frank,

ich habe das nicht studiert, sondern Stück um Stück zusammengelesen, als ich mal etwas Muße hatte und mich ein bisschen mit Weissen Zwergen beschäftigt habe.


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: Jupitersonde Juno

Beitrag von Frank » 31. Mai 2017, 12:26

ralfkannenberg hat geschrieben:
31. Mai 2017, 00:00
Frank hat geschrieben:
30. Mai 2017, 23:21
Nun, dass ist vielleicht für Menschen wie du,die das studiert haben so, aber ich bin von alleine drauf gekommen. Darauf bin ich eben stolz. :wink: :mrgreen:
Hallo Frank,

ich habe das nicht studiert, sondern Stück um Stück zusammengelesen, als ich mal etwas Muße hatte und mich ein bisschen mit Weissen Zwergen beschäftigt habe.


Freundliche Grüsse, Ralf
Trotzdem bist du , soweit ich das verstanden habe , an einer Universität beschäftigt, oder zumindest bist du von berufen schon wissenschaftlich unterwegs.
Ich bin in der freien Wirtschaft tätigt .
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Re: Jupitersonde Juno

Beitrag von ralfkannenberg » 31. Mai 2017, 13:07

Hallo Frank,

interessant, wie sich Gerüchte bilden:
Frank hat geschrieben:
31. Mai 2017, 12:26
Trotzdem bist du , soweit ich das verstanden habe , an einer Universität beschäftigt,
Nein.

Frank hat geschrieben:
31. Mai 2017, 12:26
oder zumindest bist du von berufen schon wissenschaftlich unterwegs.
Nein.

Frank hat geschrieben:
31. Mai 2017, 12:26
Ich bin in der freien Wirtschaft tätigt .
Ich auch.


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Re: Jupitersonde Juno

Beitrag von Frank » 5. Jun 2017, 19:47

Bitte zurücklehnen und unbedingt ganzen Bildschirm ausnutzen.

Im Sturzflug an Jupiter vorbei.

Was ist schon Star Trek gegen die Realität.... :sp: :sp: :well: :well: :well: :well: :well: :well:

https://www.youtube.com/watch?v=3kQbTBt418o&feature=youtu.be
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Re: Jupitersonde Juno

Beitrag von deltaxp » 6. Jun 2017, 11:50

das sind ja echt phantastische bilder

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Re: Jupitersonde Juno

Beitrag von gravi » 6. Jun 2017, 18:57

Super Bilder! Nur landen wollte ich da nicht... ;-)

Gruß
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Re: Jupitersonde Juno

Beitrag von Frank » 7. Jun 2017, 09:26

Boah,wer wollte da schon landen? Das hier einzelne Wolkenstrukturen so groß sind wie unsere Erde (oder noch größer) macht mich nur immer wieder aufs Neue fertig :shock: :lol:
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Re: Jupitersonde Juno

Beitrag von Herr5Senf » 26. Jun 2017, 20:39

Zum Uranus gibt es aktuell eine lohnende Mitteilung:

Das Magnetfeld polt möglicherweise alle 18 Stunden um! http://onlinelibrary.wiley.com/wol1/doi ... 3/abstract
This periodic reconnection is predicted to occur upstream of the magnetopause, with a frequency that corresponds to the planetary rotation (once per 17.24 hours).
Uranus liegt ja auf der Seite, rotiert in der Ekliptik, das Magnetfeld hat 60° Neigung. Das Magnetfeld könnte von einem Salzozean (nicht sichtbar) generiert werden.
Ausgewertet wurden "Altdaten 1986" von Voyager 2!

Die NASA will vlt. so ab 2022-2032 bei 10 Jahre Flugzeit ;a wieder hin https://www.jpl.nasa.gov/news/news.php?feature=6877 :well:

Grüße Dip

PS: Dares hatte am 30. Mai danach gefragt:
... dass es da draussen auch noch Uranus und Neptun gibt, die selber vlt. auch noch viele Rätsel beinhalten.
Gibt es eigendlich schon Vorbereitungen oder Planungen für Uranus oder Neptun-Missionen?

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Re: Jupitersonde Juno

Beitrag von gravi » 27. Jun 2017, 09:40

Dass Uranus ein eher ungewöhnliches Magnetfeld besitzt, war mir ja schon geläufig. Aber dass es sich auch noch so schnell umpolen soll...was es doch nicht alles gibt!
Vielen Dank für diese interessante Neuigkeit!

Gruß
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Re: Jupitersonde Juno

Beitrag von Frank » 27. Jun 2017, 09:58

Herr5Senf hat geschrieben:
26. Jun 2017, 20:39
Das Magnetfeld könnte von einem Salzozean (nicht sichtbar) generiert werden.
Wie muss ich mir so einen "Salzozean " auf einem Gasplaneten denn vorstellen ?
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Re: Jupitersonde Juno

Beitrag von seeker » 27. Jun 2017, 10:52

Hier ein paar Antworten:

http://scienceblogs.de/astrodicticum-si ... nd-neptun/

Da Uranus und Neptun ganz anders entstanden und aufgebaut sind als Jupiter und Saturn (andere Planetenklasse: Eisriesen<->Gasriesen), könnte es dort alles Mögliche geben, auch Schichten aus irgendwelchem Eis oder sogar flüssiges Wasser. Wir wissen's noch nicht.
Grüße
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Re: Jupitersonde Juno

Beitrag von Frank » 28. Jun 2017, 10:20

seeker hat geschrieben:
27. Jun 2017, 10:52
Hier ein paar Antworten:

http://scienceblogs.de/astrodicticum-si ... nd-neptun/

Da Uranus und Neptun ganz anders entstanden und aufgebaut sind als Jupiter und Saturn (andere Planetenklasse: Eisriesen<->Gasriesen), könnte es dort alles Mögliche geben, auch Schichten aus irgendwelchem Eis oder sogar flüssiges Wasser. Wir wissen's noch nicht.

Wow, dass ist ja mal richtig interessant. Ich bin bis jetzt immer davon ausgegangen das Uranus/Neptun ´Gasplaneten wie Jupiter/Saturn sind, nur halt kleiner.
Wie kann den dieser "Ozean" denn flüssig sein bei dem Druck?
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Re: Jupitersonde Juno

Beitrag von gravi » 14. Jul 2017, 18:57

Juno hat jetzt natürlich auch den Jupiter besucht und dabei den berühmten "Großen Roten Fleck" ins Visier genommen.
Das sind schon fantastische Bilder, wie ich finde:

Jupiter

Vor allem erstaunlich, dass sich ein Sturm so lang - über Jahrhunderte - erhalten kann! Was aber wiederum gut ist, denn der GRF ist auch ein prima Prüfstein für Amateurteleskope.

Gruß
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Re: Jupitersonde Juno

Beitrag von Frank » 14. Jul 2017, 20:11

Grandiose Bilder. Vielen Dank :well: :sp:
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