Der Thread über Exoplaneten

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seeker
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Re: Der Thread über Exoplaneten

Beitrag von seeker » 20. Apr 2017, 12:05

Dieser Planet hat übrigens bei diesen Werten von Masse und Durchmesser etwa die 2,5-fache Dichte unserer Erde, die ja nicht gerade metallarm ist.
Die mittlere Dichte der Erde beträgt 5,51 g/cm³, dieser Planet hätte dann etwa eine mittlere Dichte von 13,8 g/cm³
Zum Vergleich: Eisen hat eine Dichte von 7,7 g/cm³, Blei hat 11,3 g/cm³.
Fragt sich: Ist das ausschließlich auf die höhere Gravitation zurückzuführen (-> höherer Druck im Inneren -> höhere Materiedichte dort) oder ist das vorwiegend ein Schwermetallklumpen?
Grüße
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Re: Der Thread über Exoplaneten

Beitrag von Herr5Senf » 20. Apr 2017, 14:08

Er wird wohl einen großen festen Fe-Ni-Kern haben müssen, dessen Dichte aufgrund des Druckes über 15 g/cm³ sein müßte.
Das Stichwort "Supererde" liefert folgende Modellrechnung https://arxiv.org/abs/astro-ph/0610122
Valencia & "Radius and Structure models for the First Super-Earth Planet"

Grüße Dip

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Re: Der Thread über Exoplaneten

Beitrag von Frank » 12. Mai 2017, 18:35

Warum die Planeten um Trappist-1 in einer Reihe bleiben

http://www.spektrum.de/news/warum-die-p ... en/1457723

So ganz verstanden habe ich das mit der perfekten Resonanz noch nicht :? ;?

Sind die Umlaufbahnen den so perfekt auf einander abgestimmt?
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Re: Der Thread über Exoplaneten

Beitrag von Frank » 16. Mai 2017, 12:27

Es gibt Neuigkeiten.
Beim Merkur stehen Umlaufzeit und Rotationsdauer in einer 3:2-Resonanz. Zudem haben Boutle und seine Kollegen auch analysiert, wie sich die Exzentrizität der Bahn, also die Abweichung von der Kreisform, auf das Klima auswirkt.
Also ist eine gebundene Rotation nicht in jedem Fall schlecht für einen Planeten.
Um rote Zwerge könnte es also viel "lebendiger" zugehen, als zuerst angenommen.


http://www.weltderphysik.de/gebiet/astr ... entauri-b/
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Re: Der Thread über Exoplaneten

Beitrag von gravi » 16. Mai 2017, 20:54

Sag ich doch - es ist mehr möglich im Universum, als wir uns vorstellen können. Die Roten Zwerge sind nach meiner Ansicht Klasse-A-Sonnen, bei deren Planeten man nach Leben forschen sollte.
Sonnenähnlich natürlich nicht ausgeschlossen... :wink:

Gruß
gravi
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Re: Der Thread über Exoplaneten

Beitrag von ralfkannenberg » 16. Mai 2017, 22:49

gravi hat geschrieben:
16. Mai 2017, 20:54
Die Roten Zwerge sind nach meiner Ansicht Klasse-A-Sonnen, bei deren Planeten man nach Leben forschen sollte.
Hallo gravi,

ich bin nicht sicher - die Roten Zwergsonnen neigen dazu, Flares zu haben. - Und da die habitable Zone bei denen näher am Stern ist ...


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: Der Thread über Exoplaneten

Beitrag von Frank » 17. Mai 2017, 13:13

ralfkannenberg hat geschrieben:
16. Mai 2017, 22:49
gravi hat geschrieben:
16. Mai 2017, 20:54
Die Roten Zwerge sind nach meiner Ansicht Klasse-A-Sonnen, bei deren Planeten man nach Leben forschen sollte.
Hallo gravi,

ich bin nicht sicher - die Roten Zwergsonnen neigen dazu, Flares zu haben. - Und da die habitable Zone bei denen näher am Stern ist ...


Freundliche Grüsse, Ralf
Die Sonne hat meines Wissens auch Flares(und viel gewaltigere als Rote Zwerge)
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Re: Der Thread über Exoplaneten

Beitrag von seeker » 17. Mai 2017, 17:54

...allerdings ist ein Planet in der habitablen Zone eines roten Zwergsterns auch viel näher dran, näher als Merkur unserer Sonne ist.

Hier gibt es Informationen über rote Zwerge:
http://abenteuer-universum.de/sterne/rozwerg.html

Das hier speziell zu möglichem Leben dort:
http://www.andromedagalaxie.de/html/rot ... _leben.htm
Grüße
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Re: Der Thread über Exoplaneten

Beitrag von ralfkannenberg » 17. Mai 2017, 18:10

seeker hat geschrieben:
17. Mai 2017, 17:54
...allerdings ist ein Planet in der habitablen Zone eines roten Zwergsterns auch viel näher dran, näher als Merkur unserer Sonne ist.

Hier gibt es Informationen über rote Zwerge:
http://abenteuer-universum.de/sterne/rozwerg.html

Das hier speziell zu möglichem Leben dort:
http://www.andromedagalaxie.de/html/rot ... _leben.htm
Hallo seeker,

ich hatte es leider falsch in Erinnerung; hier der Thread, auf den ich mich bezogen hatte: Superflares und die Leere innerhalb der Merkurbahn


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: Der Thread über Exoplaneten

Beitrag von gravi » 17. Mai 2017, 19:35

Ach Mensch, nehmt mir doch nicht meine schönen Träume... :wink:

Gruß
gravi
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Re: Der Thread über Exoplaneten

Beitrag von ralfkannenberg » 18. Mai 2017, 09:32

gravi hat geschrieben:
17. Mai 2017, 19:35
Ach Mensch, nehmt mir doch nicht meine schönen Träume... :wink:

Hallo gravi !
Elias Canetti hat geschrieben:Glücklich der, dessen Wünsche nicht durch ihre Erfüllung entzaubert werden.
Und die Wissenschaft hält meist viel mehr bereit als wir uns je erträumen können :)


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: Der Thread über Exoplaneten

Beitrag von gravi » 18. Mai 2017, 17:31

Na, das beruhigt mich aber sehr :wink:

Aber im Ernst, die Flares von Roten Zwergen sind natürlich ein ernsthaftes Argument, dass gegen die Entstehung von Leben auf entsprechenden Planeten in habitablen Zonen spricht.

Beobachten wir also weiter, vielleicht erfahren wir ja demnächst mehr, wenn nächstes Jahr das James Webb Teleskop in Aktion tritt...

Hier ein Blick auf dessen Spiegel:

James Webb- Spiegel

Netten Gruß
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Re: Der Thread über Exoplaneten

Beitrag von Frank » 23. Mai 2017, 14:59

Letzte Unbekannte aufgeklärt: Astronomen haben nun auch die Umlaufzeit des äußersten Planeten im System von TRAPPIST-1 bestimmt. Demnach umkreist der bisher am schlechtesten erforschte Begleiter des Roten Zwergs seinen Stern innerhalb von knapp 19 Erdtagen einmal. Das Spannende: Der aus Beobachtungsdaten des Weltraumteleskops Kepler errechnete Wert stimmt erstaunlich exakt mit der theoretischen Vorhersage überein, wie die Forscher im Fachmagazin "Nature Astronomy" berichten. Damit bestätigt sich, dass die sieben erdähnlichen Planeten des Systems wie in einer Kette aufgereiht sind und in Resonanz zueinander stehen.
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21 ... 05-23.html
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Re: Der Thread über Exoplaneten

Beitrag von Frank » 12. Jun 2017, 08:59

TRAPPIST-1: Neue Art der Planetenbildung?

Die sieben Erdzwillinge sind nach keinem der klassischen Bildungsmodelle entstanden

"Unmögliche" Planeten: Nach gängiger Theorie dürfte es die sieben erdähnlichen Planeten um TRAPPIST-1 gar nicht geben. Denn sie liegen viel zu eng beieinander. Wie diese Erdzwillinge trotzdem gebildet werden konnte, haben jetzt Planetenforscher aufgeklärt. Demnach spielten dafür wandernde Brocken aus Eis und Stein und die sogenannte Schneegrenze eine entscheidende Rolle. Wie am Fließband produzierte die Kombination aus Wanderung und Akkretion nacheinander die sieben Exoplaneten.
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21 ... 06-12.html

Wieder eine Sache die es nicht geben dürfte, aber die Natur zeigt und dann doch meist eine Alternative. :wink:
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Re: Der Thread über Exoplaneten

Beitrag von gravi » 12. Jun 2017, 19:09

Danke für den Link!
Ja, ich denke über das Fach Planetenentstehung müssen wir nochmal die Schulbank drücken. Und zwar beginnend mit der ersten Klasse! Die Natur scheint hier so viele Möglichkeiten zu bieten, wie wir sie uns noch gar nicht vorstellen können. Bis zum Planetenentstehungs- Abitur ist es wohl noch ein sehr weiter Weg! :sp:

Gruß
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Re: Der Thread über Exoplaneten

Beitrag von gravi » 26. Jul 2017, 20:14

Neues von den Roten Zwergen: Sie weisen manchmal ein recht starkes Magnetfeld auf. Weshalb? Klar, sie rotieren schnell und sind voll konvektiv, Voraussetzungen für einen effektiven Dynamo.
Hier gibts nähere Infos:


Magnetfeld Rote Zwerge

Gruß
gravi
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Re: Der Thread über Exoplaneten

Beitrag von Frank » 27. Jul 2017, 13:53

Riesenmond um fernen Exoplaneten entdeckt?

Ein Doppelsystem von zwei Gasriesen hat auch einen gewissen Charme.

http://www.spektrum.de/news/wurde-der-e ... kt/1485883
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Re: Der Thread über Exoplaneten

Beitrag von seeker » 6. Okt 2017, 13:18

Hier zwei interessante Nachrichten:

Astronomen entdecken tiefschwarzen Gasriesen
Exoplanet Wasp-12b schluckt nahezu alles einfallende Licht
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21 ... 09-19.html

Das Ding ist im sichtbaren Spektralbereich dunkler als frischer Asphalt... erstaunlich!

Verblüffende Größenlücke bei Exoplaneten
Zwischenform von steinigen Supererden und gasreichen Mini-Neptuns fehlt weitgehend
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21 ... 06-20.html

Diese Sache finde ich wirklich spannend: Es gibt offenbar Planetengrößen, die die Natur bevorzugt bildet und solche dazwischen, die die Natur eher vermeidet.
Warum wir im Sonnensystem weder eine Supererde noch einen Mini-Neptun haben ist auch eine spannende Frage: Ist unser Sonnensystem in dem Punkt außergewöhnlich - und ist so etwas womöglich wichtig, z.B. für die Wahrscheinlichkeit der Entstehung von Leben?
Grüße
seeker


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Re: Der Thread über Exoplaneten

Beitrag von Dares » 6. Okt 2017, 14:26

Ah, tolle Sache endlich mal was Neues wo man viel spekulieren oder sich wundern kann.
seeker hat geschrieben:
6. Okt 2017, 13:18
Astronomen entdecken tiefschwarzen Gasriesen
Exoplanet Wasp-12b schluckt nahezu alles einfallende Licht
seeker hat geschrieben:
6. Okt 2017, 13:18
Das Ding ist im sichtbaren Spektralbereich dunkler als frischer Asphalt... erstaunlich!
Hmm, naja, aufgrund irgendwelcher pysikalischer oder chemischer Eigenschaften wird er (also der Planet) in der Lage sein ein
gewisses Spektrum des Lichtes oder der Strahlung zu absorbieren. Eine spannende Frage wäre warum das so ist.
Hat jemand Ideen?
seeker hat geschrieben:
6. Okt 2017, 13:18
Verblüffende Größenlücke bei Exoplaneten
Zwischenform von steinigen Supererden und gasreichen Mini-Neptuns fehlt weitgehend
seeker hat geschrieben:
6. Okt 2017, 13:18
Diese Sache finde ich wirklich spannend: Es gibt offenbar Planetengrößen, die die Natur bevorzugt bildet und solche dazwischen, die die Natur eher vermeidet.
Ist schon eine witzige Sache. Viele der Exoplaneten die wir bisher entdeckt haben scheinen nun ja richtig wuchtige Gasriesen zu sein wie
heisse Jupiter oder Planeten die aus nur vermeinlichem CO2 bestehen und und und. Andere Entdeckungen wie Supererden und
Sonstiges betrachte ich erstmal mit äusserster Vorsicht was wir vlt. glauben oder vermuten dass dort erdähnliche Bedingungen
vorhanden sind.

Das mit der Planetengrösse und deren Zusammensetzung, die man nicht vergessen darf, scheint bislang ungeklärt zu sein. Obwohl
das gängige Modell der Entstehung eines Sonnensystemes vlt. auch nicht alles erklärt. Wir können uns das Modell mit den wandernden
Planeten vorstellen wobei wir selber sehr viel Glück gehabt haben. Zumal unser System für die nächsten ??? Jahre stabil ist.
Man kann hin und her spekulieren ob es mit der Grösse und Masse der Sonne zu tun hat oder deren Schwerkraft oder ein
toller Punkt wäre auch der Metallggehalt der einzelnen Komponenten srich Sonne oder Planeten.
Also lange Rede und kurzer Sinn: Ich habe keine Ahnung und Zufälle bestimmen das Leben?? und auch die Planetenbildung?

Letztendlich müsse oder sollte es ein Schema geben, aber das haben wir noch nicht erkannt??

Freundliche Grüsse

Dares

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Re: Der Thread über Exoplaneten

Beitrag von Frank » 6. Okt 2017, 15:46

seeker hat geschrieben:
6. Okt 2017, 13:18

Diese Sache finde ich wirklich spannend: Es gibt offenbar Planetengrößen, die die Natur bevorzugt bildet und solche dazwischen, die die Natur eher vermeidet.
Warum wir im Sonnensystem weder eine Supererde noch einen Mini-Neptun haben ist auch eine spannende Frage: Ist unser Sonnensystem in dem Punkt außergewöhnlich - und ist so etwas womöglich wichtig, z.B. für die Wahrscheinlichkeit der Entstehung von Leben?

Hier mal ein ganz guter Erklärungsversuch(wie ich finde)

http://www.spektrum.de/news/raeumte-jup ... er/1339064

Bei bestimmten Modellen kommt man "ungewöhnlich " im Bezug auf unser Sonnensystem nicht dran vorbei. :lol:

https://www.youtube.com/watch?v=1LwRn7rhrRA
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