Hallo zusammen,
wie versprochen starte ich hier einen Thread zum Thema Einführung in die Quantenmechanik.
Meine Zielsetzung ist, dass ihr die groben Ideen und auch teilweise die Mathematik (bzw. die Physik dahinter) versteht. Ihr werdet sicher nicht Quantenmechanik im Sinne einer Vorlesung im Studium lernen, denn dazu braucht es vier Doppelstunden die Woche mit Nacharbeit, separater Lektüre sowie Übungsgruppen! Dennoch sollte sich das ganze lohnen, denn ihr habt dann eine Vorstellung von den wesentlichen Begriffen Konzepten und könnt auch im Selbststudium mal ein paar weiterführende Artikel oder in Wikipedia lesen.
Als Basis wollen wir mit dem Skript
http://www.tp4.ruhr-uni-bochum.de/skripte/qmV9.pdf
starten; es gibt viele andere mehr, aber das hier sieht ganz vernünftig und sehr umfassend aus; eine geeignete Auswahl der Themen wird sich im Laufe der Zeit ergeben.
Meine Idee ist es, mit dem Kapitel 2 zur Schrödingergleichung zu starten, jedoch immer mal wieder auf das Kapitel 1 zurückzukommen. Letztlich kann ich hier aus Zeitgründen keine Vorlesung halten, daher ist die Themenwahl subjektiv; es wird immer was zu kurz kommen. Deswegen hier an euch die Bitte, nicht nur das zu konsumieren, was ich euch (bzw. das Skript) vorsetze, sondern auch eigene Themenvorschläge einzubringen. Schaut euch dazu mal das Inhaltsverzeichnis an und macht Vorschläge bzgl. der Schwerpunkte.
Eine weitere Bitte: in diesem Thread keine n-te Wiederholung von Verschränkung, Kollaps der Wellenfunktion, Many-Worlds, Philosophie der QM usw. Das sind ja alles interessante Themen, aber hier soll doch eher das Fundament gelegt werden.
Bitte jederzeit Rückfragen, Monologisieren meinerseits bringt nichts! Aber habt auch Verständnis wenn ich Fragen und Diskussionen, die zu weit vom Thema abweichen, hier zurückstelle bzw. um das Starten eines anderen Threads bitte. Wir müssen hier etwas fokussierter vorgehen als sonst üblich. Alternative Erklärungen von anderen Experten sind ebenfalls immer willkommen, denn häufig erschließt man sich ein Themengebiet nicht eindimensional, sondern nur durch alternative Herangehensweisen; meine ist nicht undedingt die beste bzw. die einzig mögliche.

