Beide können maximal nur den Wert 1 haben, bzw. auch -1? Sinus bei 90° und bei 270° und Kosinus bei 360° 1 und bei 180° -1.
Richtig. In unsere neue Sprache übersetzt heißt das:
(Natürlich gelten alle Gleichungen immernoch, wenn man die x-Werte um 2pi verschiebt, siehe Aufgabe 2)
Das sollte das sein, wass ich bei 1. geschrieben habe. Wenn man den Sinus betrachtet und ihn bei der y-Achse aufliegen lässt, dann besitzt er dort den Wert 1, von der x-Achse aus wurde der Radius um 90° verschoben. Wenn man den Sinus betrachtet und man von cer y-Achse ausgeht, muss man den Radius immer nur um 180° verschieben, dann besitzt der Sinus den Wert 1, bzw. bei 270° dann -1. Das Selbe gilt für den Kosinus, nur muss man bei dem von der x-Achse ausgehen, bei der der Kosinus den Wert 1 hat, verschiebt man den Radius von dieser aus auch um 180°, so besitzt er bei 180° den Wert -1. Nur muss man bei der x-Achse von 360° ausgehen, denn nur dann ist der Kosinus mit dem Wert 1 belegt.
Hier bin ich mir nicht ganz sicher, ob Du das richtige meinst, bzw. ob Du die Frage richtig verstanden hast.
Ich wollte eigentlich hören:
Das ist klar, denn x durch x+2pi zu ersetzen bedeutet ja nichts anderes, als den Winkel 360° zu addieren. Wenn man einen vollen Umlauf hinzuaddiert, ändert sich aber die Position im Einheitskreis nicht, und damit können Sinus und Cosinus sich auch nicht geändert haben. Deshalb müssen für alle Winkel x die obigen beiden Gleichungen gelten.
3. Hier komme ich auf nichts vernünftiges.
Ja, wenn man das nicht auswendig weiß, kann man eigentlich auch nicht draufkommen.
Es gibt sehr viele Gleichungen, die sin und cos in irgendeiner Form verbinden, aber die meisten sind sehr kompliziert und man braucht sie fast nie. Ich will hier zunächst nur zwei Stück nennen, die sehr grundlegend, einfach und nützlich sind:
Beide Gleichungen gelten für beliebige reelle Zahlen x. Die erste kann man sich am Einheitskreis gut veranschaulichen, die zweite kann man sich mit der alten Definition über Seitenverhältnisse in rechtwinkligen Dreiecken leicht herleiten (kannst Du ja mal probieren. Einfach ein rechtwinkliges Dreieck zeichnen, von irgendeinem Winkel sin und cos als Seitenverhältnisse hinschreiben und die Quadrate addieren. Du brauchst dazu nicht die Seitenlängen des Dreiecks, es reicht, wenn Du sie mit a,b,c bezeichnest und damit rechnest.)
Der Kosinus ist 1, wenn man für x 360° einsetzt, das entspräche, wenn das, was ich oben schrieb, richtig ist, der positiven x-Achse. der Kosinus ist 0, wenn man für x die beiden Werte einsetzt, die beim Sinus 1 bzw. -1 liefern würden, nämlich bei 90° und bei 270°. Bei dem letzten ist es 315°. Ich muss aber dazu sagen, dass ich ein wenig ausprobiert habe, mir aber natürlich dennoch Gedanken gemacht habe, wie beispielsweise, dass wahrscheinlich nur die Zahlen leicht zu berechnen sind, die entweder Vielfache von 90 oder 45 sind.
So bin ich dann auch recht schnell auf die 315 gekommen, aber wie gesagt, mit ausprobieren.
Ist alles richtig, lediglich ein paar Kommentare dazu:
1. Es ist tatsächlich so, dass der Sinus immer gerade dann maximal, bzw. minimal ist, wenn der Coainus Null ist und umgekehrt. Das hat einen tieferen Grund, zu dem wir später noch kommen.
2. Der Wert
Allerdings gilt das selbe für 45°, bzw.
Warum Sinus und Cosinus hier gleich sind, und gerade diesen Wert annehmen, lässt sich leicht erklären. Schau dir die angehängten Bilder an. Im ersten siehst Du einfach den Winkel 45° und das rechtwinklige Dreieck, das sich daraus ergibt. Die Diagonale in diesem Dreieck hat die Länge 1 (Radius des Einheitskreises) und wenn man genau hinschaut, sieht man, dass das Dreieck gerade ein halbes Quadrat ist. Da dieses Dreieck als halbes Quadrat insbesondere gleichschenklig ist, stimmen schonmal Sinus und Cosinus überein, denn sie sind einfach das Verhältnis aus Kantenlänge des Quadrats und Länge seiner Diagonalen.
Da wir wissen, dass Sinus und Cosinus nur vom Winkel abhängen und nicht von der Größe des Dreiecks, können wir anstelle des Dreiecks mit Diagonale 1 auch ein Dreieck mit Kantenlänge 1 betrachten (zweites Bild).
Nun weiß man (Pythagoras), dass die Diagonale in einem Quadrat mit Kantenlänge 1 immer die Länge
Das aber nur am Rande






