Edgar Mitchell (6. Mensch auf dem Mond) packt aus...

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Edgar Mitchell (6. Mensch auf dem Mond) packt aus...

Beitrag von Stephen » 16. Jun 2016, 08:41

Stammt schon aus dem Jahr 2015, bin aber jetzt erst darüber gestolpert...
http://www.focus.de/wissen/weltraum/er- ... 77187.html

Das kratzt man sich dann doch schon mal am Kopf :wink:
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Re: Edgar Mitchell (6. Mensch auf dem Mond) packt aus...

Beitrag von Frank » 16. Jun 2016, 09:14

Kommt darauf an, aus welchem Grund du dich am Kopf kratzt? :wink:
Wäre Herr Mitchel jetzt nicht zufällig Astronaut gewesen, dann würde kaum einer Notiz nehmen, von seinem "Glauben".
Ab 84, obwohl ich jetzt niemand zu nahe treten will, kommt zuweilen schon mal vor das Realität und Fiktion ein "bisschen " verschwimmen.

Es bleibt dabei. E.T. ist uns bis jetzt genauso einen (einzigen!)Beweis schuldig geblieben, als der liebe Gott !
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Re: Edgar Mitchell (6. Mensch auf dem Mond) packt aus...

Beitrag von Stephen » 16. Jun 2016, 09:38

Frank hat geschrieben:Wäre Herr Mitchel jetzt nicht zufällig Astronaut gewesen, dann würde kaum einer Notiz nehmen, von seinem "Glauben". Ab 84, obwohl ich jetzt niemand zu nahe treten will, kommt zuweilen schon mal vor das Realität und Fiktion ein "bisschen " verschwimmen.
Das ist natürlich vollkommen richtig. Selbst ein Peter Falk - alias Inspector Columbo - war ja im Alter nur noch ein Schatten seiner selbst (bzw. der Figur, die er einst so genial verkörpert hat).

Es war also keine Häme von mir sondern nur ein "sich wundern"...
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Re: Edgar Mitchell (6. Mensch auf dem Mond) packt aus...

Beitrag von Frank » 16. Jun 2016, 10:09

Astronauten müssen schon seit Jahrzehnten für diverse Geschichten, Aliens und Verschwörungstheorien herhalten.

Hier mal ein "Zusammenfassung"von 2004(!)

http://www.freenet.de/nachrichten/wisse ... 02462.html

Daran kannst du sehen was hier schon seit dem Internetzeitalter los ist.

Interessant wäre mal , darüber zu diskutieren warum diese Geschichten nicht tot zu kriegen sind und warum Menschen sich hier verbeissen wie die Terrier?
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Re: Edgar Mitchell (6. Mensch auf dem Mond) packt aus...

Beitrag von Stephen » 16. Jun 2016, 13:28

Im Jahre 1978 nun sprach Cooper vor einem Ausschuss der Vereinten Nationen erstmals offiziell von UFOs. Cooper:
Ich glaube, dass unser Planet von Fahrzeugen und Besatzungen anderer Planeten besucht wird, die uns technisch überlegen sind. Ich denke, wir sollten auf höchster Ebene ein Projekt ins Leben rufen, um Daten über solche Begegnungen zu sammeln und sie wissenschaftlich zu analysieren.
Quelle: obiger Link
Das ist sooo dämlich, dass es fast schon wieder zum Lachen ist - ok, ist ja nun auch schon 36 Jahre her seit diesem Zitat von Cooper.
Ein Projekt ins Leben rufen, um die Außerirdischen zu analysieren - zu köstlich ;a
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Re: Edgar Mitchell (6. Mensch auf dem Mond) packt aus...

Beitrag von gravi » 16. Jun 2016, 18:10

Wieso glaubt ihr diesen "Fachleuten" nicht?
Sucht nur mal kurz auf YT, da findet ihr Hunderte von Videos von UFO's, alles real selbstverständlich... :wink:

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Re: Edgar Mitchell (6. Mensch auf dem Mond) packt aus...

Beitrag von seeker » 18. Jun 2016, 14:18

Also aus wissenschaftlicher Sicht ist es m. E. vernünftig an solchen Sachen zu zweifeln (so wie eben immer!), so lange keine empirisch wasserdichten Fakten vorliegen, die solches 'beweisen' würden. Andererseits ist es auch vernünftig hier nichts kategorisch auszuschließen (man weiß nie zu 100%).

Daher wird der typische Wissenschaftler sich zurücklehnen und sagen: "Bring mir gewichtige Belege! So lange du das nicht kannst, muss ich stark an der Anwesenheit von fremden Wesen auf der Erde zweifeln - und ich kümmer mich dann derweil lieber um wichtigere Dinge!"

Das gilt auch dann, wenn für bestimmte Phänomene noch keine einleuchtende 'konventionelle' Erklärung gefunden werden konnte.
Denn auch in diesem Fall heißt das ja noch lange nicht, dass dann von all den tausend möglichen Erklärungen für das Phänomen ausgerechnet die Erklärung "Außerirdischer von einem fernen Stern" die richtige sei.
(Das ist der heutige Stand der Dinge zu diesem Thema, denn es gibt durchaus einige Phänomene/Beobachtungen, die wir nicht, vielleicht noch nicht konventionell-einleuchtend erklären können.)

Psychologisch gesehen hat der Mensch sicher immer noch eine abergläubische Ader (magisches Denken). Da haben auch Jahrhunderte der Aufklärung nichts bewirkt, das bekommt man nicht ganz weg, da wohl genetisch verankert. Der Mensch liebt das Magische, kleine Kinder durchlaufen in ihrer Entwicklung alle dieses Stadium: Sie leben einige Jahre in einer fantasievollen magischen Welt. Und wir alle lieben Geschichten, gute Geschichten! Wir sind "Homo Narrans", der Geschichten-erzählende Mensch. In allem was wir tun! Z.B. erzählen wir uns auch ständig selbst eine Geschichte über uns selbst und unser Leben.

Und wenn der Mensch dann mit Phänomenen konfrontiert wird, die nicht immer direkt 'vernünftig' zu erklären sind, dann fängt er an zu spekulieren, dann zu glauben und dann überzeugt zu sein - und im schlimmsten Fall wird er dann auch noch fanatisch. (Das kommt davon, wenn ein Mensch aufhört zu zweifeln...)
Die Erklärungen sind dabei durch die Lebenswelt bedingt, in der der Mensch lebt. So wurden unerklärliche Phänomene früher eher Göttern oder Geistern zugeschoben, heute ist das durch unsere technische Kultur eben in Richtung technische Erklärungen verschoben worden, die irgendwie noch zu unserem modernen Weltbild passen.
Denn: Die Erklärung "Außerirdischer, aus einer technischen Hochzivilisation" und nicht eben "Feengeister aus dem geheimen Reich Fantasia" oder "Engel aus dem 7. Himmel, die von Gott zu unserem Schutz gesandt wurden" ist eben eine technisch geprägte Erklärung (für das Unbekannte).

Im Grunde geht es um eben dieses "Unbekannte":
Hält man die Unsicherheit der eigenen Beschränktheit aus, hält man es aus nicht alles zu wissen, hält man den Zweifel aus oder flüchtet man sich lieber in den trügerischen Schutz von gefälligen, schnell und leicht verfügbaren Erklärungen?


Bedenkenswert ist vielleicht noch, dass in einem Szenario, in dem tatsächlich technisch und ethisch hochstehende Außerirdische die Erde besucht hätten, zu erwarten wäre, dass sie sich in etwa so verhalten, wie Mitchell sich das vorstellt:
Sie würden im Hintergrund agieren, niemals offen eingreifen bzw. in Erscheinung treten, denn sie wüssten, dass das für unsere Kulturen absolut zerstörerisch wäre. Sie würden uns stattdessen möglichst verdeckt beobachten und studieren. Den Untergang ihres Studienobjekts würden sie dabei wohl doch zu verhindern suchen, ja. Vielleicht hätten sie auch einen langfristigen Plan mit uns, etc.

Aber wie gesagt:
Das ist eben eine gefällige Geschichte. Schon deshalb sollte man hier vorsichtig sein, denn die Realität ist meist viel weniger gefällig.


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Re: Edgar Mitchell (6. Mensch auf dem Mond) packt aus...

Beitrag von gravi » 18. Jun 2016, 19:07

Du hast das wirklich sehr schön verdeutlicht, dass man öfter mal mit seinen Äußerungen zurückhaltender sein sollte (wie Dieter Nuhr sagt "Wenn du keine Ahnung hast, lieber die Fresse halten").
Es ist auch richtig, dass wir die Welt noch nicht komplett wissenschaftlich (physikalisch) kennen. Allerdings hat die Physik inzwischen ein hohes Niveau erreicht, neue Naturgesetze werden kaum noch gefunden und die weitere Wissensbildung geht nur noch in kleinen Schritten voran. Was ich damit sagen will, dass es zweifelhaft ist, dass andere Zivilisationen (so es sie überhaupt gibt!) die bisher bekannte Physik knicken können und mit Warp- Antrieb oder durch Wurmlöcher nach Belieben durchs All düsen können. Und ausgerechnet zu uns gefunden haben - sich aber völlig geschickt total im Hintergrund halten und uns nicht kontaktieren.

Vielleicht sollte man einmal die Wahrscheinlichkeitsrechnung bemühen und die Chancen errechnen, dass ET uns tatsächlich aufgesucht hat. Sie dürften extremst gering ausfallen. Eher noch können wir Zeus auf dem Olymp besuchen.
Daher meine ich, dass man sich durchaus das Recht nehmen kann zu behaupten, die Ufologie sein einfach nur Kokolores. Selbstverständlich können die "Gläubigen" auch ihrem UFO's treu bleiben, sie haben das gleiche Recht dazu. Es gibt ja weder Beweis noch Gegenbeweis. Aber alles, was ich bisher aus Astronomie/Astrophysik an Erkenntnissen gewonnen habe sagt mir: Noch sind wir allein.

Netten Gruß
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Re: Edgar Mitchell (6. Mensch auf dem Mond) packt aus...

Beitrag von seeker » 18. Jun 2016, 22:02

gravi hat geschrieben:Du hast das wirklich sehr schön verdeutlicht, dass man öfter mal mit seinen Äußerungen zurückhaltender sein sollte (wie Dieter Nuhr sagt "Wenn du keine Ahnung hast, lieber die Fresse halten").
Danke! :)
gravi hat geschrieben:Vielleicht sollte man einmal die Wahrscheinlichkeitsrechnung bemühen und die Chancen errechnen, dass ET uns tatsächlich aufgesucht hat. Sie dürften extremst gering ausfallen. Eher noch können wir Zeus auf dem Olymp besuchen.
Tatsächlich? Oder nur in Anbetracht unseres gegenwärtigen Horizontes?

Um nur mal ein Beispiel zu nennen:

Stell dir eine Zivilisation vor, die 100 Millionen Jahre weiter ist als wir.
Dann stell dir noch vor, dass die seehr viel Zeit haben, dass sie in ganz anderen Zeitskalen leben und denken und dass die Lebensspanne eines solchen Wesens viele Millionen Jahre beträgt und dass die vielleicht auch gern mal 1 Million Jahre durchschlafen.
Und nun?
Welches Hindernis könnte sie noch davon abhalten die Galaxis zu bereisen? Wenn du genug Zeit hast, ist die Entfernung plötzlich kein großes Hindernis mehr...
Und hätten sie uns nicht auch schon ganz sicher vor ca. 100 Millionen Jahren mit ihren Superteleskopen entdeckt, zumindest, dass die Erde ein interessanter Kandidat ist, den es zu untersuchen lohnt, da die Gaszusammensetzung der Erdatmosphäre, per Spektroskopie ermittelt, sehr vielversprechend ist?

Und wie wahrscheinlich ist es, dass es in der Milchstraße Zivilisationen gibt, die viel, viel älter als wir sind?
Das ist die Gretchenfrage...
Aber wenn man der Meinung wäre, dass die Milchstraße nur so von Leben wimmeln müsste, dann könnte man schon ins Grübeln geraten...
Welche Wahrscheinlichkeit ergäbe sich dann? Und wohlgemerkt: Hier haben wir uns unbekannte Physik bzw. mögliche Schlupflöcher und Kniffe, die uns noch unbekannt sind und die man evtl. für schnelle interstellare Reisen nutzen könnte, noch gar nicht berücksichtigt.

Wie gesagt:
Wir wissens nicht und wir haben derzeit keine stichhaltigen Beweise an der Hand, weder dafür, noch dagegen. Aber sag niemals nie...
Und lehn dich auch lieber zurück und warte, ob irgendwer doch noch einen richtigen Beweis beibringen kann. Bis dahin sei entspannt.

Gruß
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Re: Edgar Mitchell (6. Mensch auf dem Mond) packt aus...

Beitrag von Skeltek » 19. Jun 2016, 07:15

Place over matter.
Gerade als kurz lebende Spezies ist es wichtig gerade dann die Wahrscheinlichkeit ungewöhnlicher Umgebungsvariablen in Betracht zu ziehen, wenn man sich in einer sehr unwahrscheinlichen Situation befindet.
Die plausibelste Erklaerung jedes hinreichend komplizierten Systems ist falsch

Unentscheidbarkeit für Dummies: Dieser Satz ist wahr
oder
Diese Menge hat zwei Elemente: A und B

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Re: Edgar Mitchell (6. Mensch auf dem Mond) packt aus...

Beitrag von Stephen » 19. Jun 2016, 08:08

... da ist natürlich was dran. Ich fand es eben nur seltsam, dass Mitchell (übrigens am 6. Februar 2016 im Alter von 85 Jahren verstorben) 45 Jahre lang kein Wort in dieser Richtung geäußert hat. Vielleicht durfte er es vorher nicht? Oder man kommt im fortgeschrittenen Alter auf seltsame Ideen, wobei ich das keineswegs diskriminierend meine!
Ich denke, bei so einem Flug zum Mond hat man zu 99% nur eines vor Augen: den Tod. So etwas kann Halluzinationen auslösen wie zum Beispiel Delirium - also Wahrnehmungsstörungen oder zeitweiser Ausfall der Psychomotorik.
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Re: Edgar Mitchell (6. Mensch auf dem Mond) packt aus...

Beitrag von gravi » 19. Jun 2016, 18:22

seeker hat geschrieben: Stell dir eine Zivilisation vor, die 100 Millionen Jahre weiter ist als wir.
Dann stell dir noch vor, dass die seehr viel Zeit haben, dass sie in ganz anderen Zeitskalen leben und denken und dass die Lebensspanne eines solchen Wesens viele Millionen Jahre beträgt und dass die vielleicht auch gern mal 1 Million Jahre durchschlafen.
Da erhebt sich die Frage, ob eine Zivilisation so alt werden kann... :wn:

Im Grunde bleibt alles nur so lange Spekulation, bis wir irgendwann "echten" Besuch erhalten oder wir irgendwie mit "den anderen" kommunizieren können. Klar, es macht Spaß, sich alle möglichen oder auch unmöglichen Szenarien auszumalen. Sich Superzivilisationen mit einer Superphysik auszudenken. Wer hätte das noch nicht gemacht? Aber bis zum ersten "Contact" können wir uns getrost zurück lehnen und Tee trinken. Und "sie" noch ein wenig schlafen lassen :wink:

Schönen Gruß
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Re: Edgar Mitchell (6. Mensch auf dem Mond) packt aus...

Beitrag von Stephen » 20. Jun 2016, 10:01

gravi hat geschrieben:Da erhebt sich die Frage, ob eine Zivilisation so alt werden kann...
Man kann da wohl nichts ausschließen. Vielleicht noch nicht einmal die Frage, ob es denn unbedingt ein Raumschiff sein muss, mit dem man die schier unüberwindlich erscheinenden Entfernungen überbrücken muss (Stichwort: beamen).
Das Beamens aus Star Trek ist - ebenso wie Lichtschwert oder Pod-Renner in Star Wars - vom heutigen Stand der Technik gesehen völlig illusorisch (ganz abgesehen vom Millenium Falcon von Han Solo).
Aber: das Thema fasziniert uns (naja, einige) ebenso wie manche geheimnisvollen Kornkreise, Verschwörungstheorien oder andere ungelöste Rätsel des Universums wie z.B. DM oder DE.
"Und das ist gut so", würde der ehemalige regierende Bürgermeister von Berlin sagen :mrgreen:

Nur noch ein Wort zum "Beamen". Wenn man einen Menschen "kopieren" könnte, dann sicher nicht nur ein einziges Mal. Was da für ein Chaos entstehen könnte, kann sich jeder selbst ausmalen...

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Re: Edgar Mitchell (6. Mensch auf dem Mond) packt aus...

Beitrag von seeker » 20. Jun 2016, 13:37

Ich möchte das nochmal kurz zum Kern führen. Bei dem, worüber ich spreche, handelt es sich nämlich in Wesentlichen um das sog. "Fermi-Paradoxon":
Der weit verbreitete Glaube, es gäbe in unserem Universum viele technologisch fortschrittliche Zivilisationen, in Kombination mit unseren Beobachtungen, die das Gegenteil nahelegen, ist paradox und deutet darauf hin, dass entweder unser Verständnis oder unsere Beobachtungen fehlerhaft oder unvollständig sind.
D.h., man kann nicht gleichzeitig annehmen, dass das Universum bzw. die Milchstraße höchstwahrscheinlich voller Leben sei (und damit auch voller Zivilisationen) und dass uns höchstwahrscheinlich noch nie Außerirdische besucht hätten.
Eine der beiden Annahmen muss man fallen lassen...

Ich finde, das ist ein sehr interessantes Problem.

Alle Argumente, die das Problem dahingehend lösen wollen, indem sie behaupten, dass die Entfernungen zwischen den Sternen unüberbrückbar wären, halte ich (wie schon argumentiert) für nicht stichhaltig bzw. zu kurz gedacht bzw. fadenscheinig. Sie können nur nahelegen, dass das nach heutigem Wissen wahrscheinlich nicht in (nach menschlichem Maßstab) kurzer Zeit möglich ist. Gegen die Besiedlung/Bereisung der Galaxis über (nach menschlichem Maßstab) lange Zeitspannen hinweg liefern sie kein Argument.

Nach meiner Ansicht sind andere Dinge viel wichtiger zu bedenken:

ENTWEDER sind wir die ersten oder praktisch oder völlig allein (was auf dasselbe hinausläuft, denn wenn es viele Zivilisationen gibt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass wir bei weitem nicht die ersten sind).

ODER praktisch jede Zivilisation stagniert oder degeneriert wieder nach kurzer Zeit (das halte ich für rel. unwahrscheinlich, denn falls das auch nur für eine Zivilisation nicht zugetroffen hat, löst sich das Problem nicht auf, denn eine genügt um die Galaxis in einigen Millionen Jahren zu besiedeln)

ODER alle anderen Zivilisationen haben eine völlig andere Psychologie als wir Menschen, was dazu führt, dass sie alle kein anhaltendes Interesse am Weltraum zeigen (auch das ist unwahrscheinlich, denn dann könnten wir nicht davon ausgehen, dass wir in der kosmischen Familie durchschnittlich wären, wir wären ein ganz spezieller Sonderfall)

ODER sie waren oder sind längst da (dann fragt sich, warum wir sie nicht unzweifelhaft nachweisen können, eine plausible Antwort darauf wäre z. B. eine Art "oberster Direktive" der Nichteinmischung, ich halte das für wahrscheinlich, gesetzt den Fall, es gäbe eine solche Alien-Zivilisation, die uns besucht hätte: Zivilisation können nur dann lange überleben ohne zu stagnieren oder zu degenerieren, wenn sie neben der Technik auch hohe ethische Prinzipien entwickeln und verankern).


Die plausibelste Schlussfolgerung aus all dem ist m. E., dass es in der Michstraße höchstens sehr wenige Zivilisationen gibt und dass von den wenigen nur die allerwenigsten längere Zeiträume überleben und sich dauerhaft für den Weltraum interessieren. Damit stiege die Chance enorm, dass wir zu den allerersten gehören und dass die dann vielleicht einzige andere Zivilisation in der Milchstraße, die die nötigen Voraussetzungen hätte, noch keine Zeit hatte die gesamte Galaxie zu bereisen und überall Kontakt aufzunehmen. Vielleicht sind wir auch ganz allein.

Es könnte außerdem auch sein, dass die Chance, dass sich aus Leben auch eine Zivilisation entwickelt verschwindend gering ist.
Auf der Erde ist das in 4 Mrd Jahren ja auch nur genau 1x passiert...

Wenn man das in die Drake-Gleichung eingeben würde, dann säh's wohl doch nicht mehr ganz so optimistisch aus, was dann rauskäme...


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Re: Edgar Mitchell (6. Mensch auf dem Mond) packt aus...

Beitrag von Stephen » 20. Jun 2016, 14:16

seeker hat geschrieben: Vielleicht sind wir auch ganz allein.
Ich tendiere inzwischen zu dieser Meinung, obwohl eigentlich alles dagegen spricht...

Warum? Eine Zivilisation, die uns "nur" 10.000 Jahre voraus wäre (und das ist ein Wimpernschlag bezogen auf 15 Milliarden Jahre Existenz des Universums) würde uns entweder vernichten oder Kontakt aufnehmen. Beides ist bisher nicht offiziell geschehen.
seeker hat geschrieben: Alle Argumente, die das Problem dahingehend lösen wollen, indem sie behaupten, dass die Entfernungen zwischen den Sternen unüberbrückbar wären, halte ich (wie schon argumentiert) für nicht stichhaltig bzw. zu kurz gedacht bzw. fadenscheinig.
Also für "fadenscheinig" oder nicht "stichhaltig" halte ich das nicht! Zu "kurz gedacht" vielleicht.

Ich will da jetzt auch nicht die 50.000 Jahre anführen, die wir mit "herkömmlichen" bzw. uns bekannten Mitteln brauchen würden, um den nächsten Stern zu erreichen. Wir wissen nicht, wie wir die Physik in dieser Hinsicht "austricksen" können...

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Re: Edgar Mitchell (6. Mensch auf dem Mond) packt aus...

Beitrag von gravi » 20. Jun 2016, 19:14

Ich sehe es auch wie seeker: Wahrscheinlich sind wir ziemlich allein in der Galaxis, höchstens eine von wenigen Zivilisationen. Man muss sich nur einmal vor Augen halten, welche "krummen" Wege das Leben nehmen musste, um bis zu uns zu führen. Eine schier unübersichtliche Fülle an Zufällen, die dazu erforderlich waren. Plattentektonik, klimatische Schwankungen, Meteoriteneinschläge ("Dinosterben!"), afrikanischer Grabenbruch, um nur einige zu nennen. Überzeugt bin ich, dass es eine ganze Anzahl von Planeten gibt in der Milchstraße, die Leben tragen. Aber Leben muss nicht zwangsläufig zu intelligenten Wesen führen.

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Re: Edgar Mitchell (6. Mensch auf dem Mond) packt aus...

Beitrag von seeker » 20. Jun 2016, 22:29

Was vielleicht noch in dem Zusammenhang interessant wäre:

Unsere Sonne gehört ja zu den Population I - Sternen und ist in der Milchstaße (incl. der Erde dann natürlich) nach heutigen Erkenntnissen gerade zu dem Zeitpunkt entstanden, wo die Bildungshäufigkeit dieser Population an metallreichen Sternen in der Milchstraße ihr Maximum hatte.
Hohe Metallizität bedeutet hier wohl auch hohe Wahrscheinlichkeit für die Bildung von für das Leben geeigneter Planeten...
D.h. umgekehrt: Bei früheren Sternenpopulationen (Population II, Population III, ...) war dies nicht gegeben, diese bildeten wahrscheinlich kaum bis keine Systeme mit genügend schweren Elementen, wie man sie für geeignete Planeten(-systeme) braucht.

Wenn wir also gerade am Maximum der letzten Sternpopulationsbildung mitenstanden sind, dann sind wir in dieser Hinsicht zeitlich ein fast schon perfekter Durchschnitt gewesen, für Systeme, die prinzipiell Leben hervorbringen können. Andererseits könnte man aus diesem Umstand heraus vermuten, dass es auch eine ganze Menge "Mitbewerber" gegeben haben muss, die genauso viel Zeit hatten wie wir, um zu einer Zivilisation zu kommen...
Viele Systeme hatten aber auch einen zeitlichen Vorsprung und genauso viele sind erst erheblich nach uns entstanden.

Gleichzeitig haben wir festgestellt, dass es plausibel scheint, dass es die meisten lebenstragenden Planeten nicht zu einer Zivilisation schaffen, jedenfalls nicht so schnell wie wir...


Und damit komme ich zu meiner Frage:

War die Zeitspanne, die die Evolution auf der Erde seit ihrer Entstehung gebraucht hat, um zu einer Zivilisation zu führen, im galaktischen Vergleich schnell oder durchschnittlich oder langsam?
(Meine bisherigen Schlussfolgerungen legen ja nahe, dass das schnell gewesen sein muss, denn sonst wären wir ja nicht eine der ersten Zivilisationen. Aber lässt sich das untermauern?)
Kann man das abschätzen? Hätte die Evolution also im Prinzip z.B. auch schon vor 100 Millionen Jahren (oder noch viel früher) intelligentes Leben auf dem Planeten hervorbringen könnnen oder ist das praktisch ausgeschlossen, weil der notwendige Komplexitätsgrad des Lebens noch nicht erreicht war oder die Erde noch zu unruhig?
Wie wahrscheinlich ist unser Auftauchen gerade jetzt, nach 4,5 Mrd Jahren Existenz der Erde?
Wie schnell lief die Evolution hier ab? Hätte sie auch erheblich schneller oder langsamer ablaufen können?
Bei "langsamer" denke ich, dass das sicher gegangen wäre, dazu braucht es ja nur mehr/stärkere Katastrophen, die das Leben/die Evolution immer wieder zum Einzellerstadium zurückwerfen - oder fast dahin. Aber deutlich schneller? Wär das auch gegangen? Oder hatten wir hier einen perfekten Mix aus genau richtig dosierten Katastrophen und ruhigen Erholungsphasen? Hatten wir hier, im galaktischen Vergleich, sozusagen eine "Turbo-Evolution"?

Wahrscheinlich müsste man das einen Evolutionsbiologen fragen... aber was meint oder wisst ihr dazu?


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Re: Edgar Mitchell (6. Mensch auf dem Mond) packt aus...

Beitrag von Pippen » 21. Jun 2016, 01:12

@seeker: Ich meine, die Evolution hätte uns auch schon viel früher hervorbringen können. Eine besonders dreiste Mutation vor 400-200 Mio. Jahren und es wären intelligente Saurier entstanden. Warum nicht? Sicherlich gibt's eine Untergrenze, zB 1 Mrd. Jahre, weil gewisse Prozesse einfach eine gewisse Reifezeit brauchen. Aber das Leben vor 500-100 Mio. Jahren war wohl so ziemlich wie das heutige ohne den Menschen. Die damaligen Haie waren sicher nicht dümmer als die heutigen, so dass es keinen Grund gibt, warum der Prozeß der ab 65 Mio. Jahre v.C. in Gang kam nicht auch schon Mio. Jahre vorher stattgefunden haben könnte.

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Re: Edgar Mitchell (6. Mensch auf dem Mond) packt aus...

Beitrag von Skeltek » 21. Jun 2016, 02:52

seeker hat geschrieben: ODER alle anderen Zivilisationen haben eine völlig andere Psychologie als wir Menschen, was dazu führt, dass sie alle kein anhaltendes Interesse am Weltraum zeigen (auch das ist unwahrscheinlich, denn dann könnten wir nicht davon ausgehen, dass wir in der kosmischen Familie durchschnittlich wären, wir wären ein ganz spezieller Sonderfall)
Ich kann auch keinen Sinn darin erkennen, andere Planeten zu besiedeln, wenn man alles was man braucht bereits hier hat.
Das Streben nach den Sternen kommt doch nur durch den Expansionsdrang, Raffgier und Kompensation von Ressourcing-Unfähigkeit durch Nachschub immer neuer Rohstoffquellen...

Wozu woanders hin, wenn man den Aufwand lieber hier investieren könnte?
Man kann auch auf anderen Planeten gehen, seinen Metabolismus und die benötigten Pflanzen auf die dortige Elementmischung und Umgebung optimieren und endet dann mit Lebewesen, welche sich dort entweder ohnehin entwickelt hätten, oder dort langfristig ohnehin nicht stabiles Ökosystem aufbauen könnten.

Wichtiger für die art des stabilsten Ökosystems ist wohl eher die Chemie auf dem Planeten als rein die Temperatur.
Wir haben ja schon mit einem für uns optimierten Planeten Probleme die hochentropischen chemischen Verbindungen wieder brauchbar zu machen.
Die plausibelste Erklaerung jedes hinreichend komplizierten Systems ist falsch

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Re: Edgar Mitchell (6. Mensch auf dem Mond) packt aus...

Beitrag von Stephen » 21. Jun 2016, 06:15

seeker hat geschrieben:Wahrscheinlich müsste man das einen Evolutionsbiologen fragen... aber was meint oder wisst ihr dazu?
Aubrey de Gray (Biogeronthologe) - nicht erschrecken, der Mann sieht aus wie 70, ist aber erst Jahrgang 1963, wäre so ein Experte. Er will der Evolution jetzt auf die Sprünge helfen, denn er ist der Meinung, dass Menschen Hunderte, wenn nicht sogar Tausende Jahre alt werden können, wenn sich die biologische Uhr komplett stoppen lässt (kaputte Gene reparieren, Zellabbauprodukte beseitigen, verbrauchtes Baumaterial ersetzen etc.).
So will er z.B. die weißen Blutkörperchen (sie haben die Aufgabe, Giftstoffe zu vernichten) gentechnisch manipulieren und wesentlich leistungsfähiger machen.

Ich bin ja meistens skeptisch, wenn der Mensch versucht, der Natur ins Handwerk zu pfuschen.
Abgesehen davon würde es wohl sehr eng auf der Erde werden, wenn das Experiment glücken sollte. Aber ich denke eher, dass solche Behandlungen anfangs so teuer sein werden, dass es sich sowieso nur die oberen 10.000 leisten können...

Über die Frage, ob wir Menschen uns nun "normal" entwickelt haben oder nicht, lässt sich meiner Meinung nach nur trefflich spekulieren, solange wir keine Vergleiche ziehen können. Wir müssten eben mindestens eine andere Spezies finden, um unsere Evolution (grob) einordnen zu können.

Gruß
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