Star Wars

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seeker
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Re: Star Wars

Beitrag von seeker » 13. Jan 2017, 12:31

positronium hat geschrieben:Aber eigentlich rechnen wir hier nur Unsinn. Zur Zerstörung eines Planeten muss man nicht jedes Atom ins Unendliche befördern, oder jede chemische Bindung lösen. Gerade bei der chemischen Energie könnte man viel sparen, indem man einen Planeten z.B. nur in 1 m³-Brocken zerlegt.
Klar! Es ging halt darum, wenn man denn unbedingt alles verdampfen möchte... wenn man auch noch die die Atomkerne zertrümmern möchte, sieht die Energierechnung nochmal ganz anders aus. Interessant war für mich halt der Vergleich gravitative Energie zu chemischer Energie.

Wenn ich einen Planeten annihilieren möchte würde ich das eh ganz anders machen: Ich würde ein Mini-SL erzeugen (gerade groß genug, dass es wegen der Hawkingstrahlung noch lange genug stabil ist, reicht da 1 Tonne Masse?) und dieses dann auf den zu vernichtenden Planeten fallen lassen und gut ist! :mrgreen:
(Ansonsten macht man das besser so wie in Star Trek mit der roten Materie, nicht wie in Star Wars, viel weniger Aufwand. :) )

Gruß
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Grüße
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Re: Star Wars

Beitrag von belgariath » 2. Aug 2017, 19:37

Es dauert nicht mehr lange, dann gibt's wieder Flugzeuge zu sehen... :D :) :wink:

Star Wars Episode 8 Teaser

Scheint recht Luke- und Rae-lastig zu werden, was aber nicht verwunderlich ist.
Der harmonische Oszillator ist die Drosophila der Physiker (Carsten Honerkamp)
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Re: Star Wars

Beitrag von ralfkannenberg » 2. Aug 2017, 23:41

belgariath hat geschrieben:
2. Aug 2017, 19:37
Scheint recht Luke- und Rae-lastig zu werden, was aber nicht verwunderlich ist.
Hallo belgariath,

das hoffe ich auch !


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: Star Wars

Beitrag von Frank » 3. Aug 2017, 09:21

belgariath hat geschrieben:
2. Aug 2017, 19:37

Scheint recht Luke- und Rae-lastig zu werden, was aber nicht verwunderlich ist.
Jo, die dritte Triologie muss ja auch wieder ernsthaft weitergehen.
Mit freundlichen Grüßen

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Re: Star Wars

Beitrag von belgariath » 20. Dez 2017, 13:03

Hat denn schon jemand die Episode 8 gesehen und erste Meinungen? Ist der Film sehenswert? Gibt es neue Einblicke / Thematiken? Oder ist es nur ein weiterer Abklatsch der üblichen Star Wars Elemente?
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Re: Star Wars

Beitrag von ralfkannenberg » 20. Dez 2017, 18:52

belgariath hat geschrieben:
20. Dez 2017, 13:03
Hat denn schon jemand die Episode 8 gesehen und erste Meinungen? Ist der Film sehenswert? Gibt es neue Einblicke / Thematiken? Oder ist es nur ein weiterer Abklatsch der üblichen Star Wars Elemente?
Am Sonntag frug mich meine Frau, ob wir uns den Star Wars-Film anschauen wollen. Solche Momente muss man nutzen, d.h. ich liess alles stehen und liegen und wir gingen ins Kino.

Da lernten wir dann erst einmal vier Leute kennen, die nicht bis 3 zählen können, also Ihr wisst schon: {1,2, "keine Ahnung"}.

Was war passiert: das Kino war voll, wir haben zwei Plätze am Rand aber mit guter Sicht bekommen. Diese beiden Plätze trugen die Nummer "1" und "2". Kurze Zeit nach uns kamen dann 4 Personen und überlegten laut, wohin sie sich setzen müssen und diskutierten das. Ihrer Diskussion entnahm ich, dass sie die Plätze "3", "4", "5" und "6" hatten. Schliesslich nahmen sie Platz, doch der Platz neben mir blieb frei.

Daraufhin frug ich den auf dem übernächsten Platz, ob er nicht neben mir sitzen müsse, worauf mich die Gruppe auslachte.

Na ja, ist mir eigentlich auch egal.


Was 5 Minuten später passierte brauche ich vermutlich nicht näher zu erläutern :D


Freundliche Grüsse, Ralf


P.S. Tipp: die Person mit dem Ticket für Platz "7" war gekommen.

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Re: Star Wars

Beitrag von ralfkannenberg » 20. Dez 2017, 19:36

Hallo zusammen,

ich weiss nun nicht, wieviel ich verraten darf. Sagen wir mal so viel:

1. vor der Pause war der Film schwach (nett und langweilig), nach der Pause war der Film stark
2. der viel gescholtene Schauspieler von Luke, Mark Hamill, spielt eine sehr starke Rolle - das hätte ich ihm nicht zugetraut und das hat mir sehr gut gefallen
3. Kylo Ren und Rey machen ihre Sache ordentlich
4. Leia ist etwas besser als in "The Force Awakens"
5. der Film selber ist fast so gut wie "The Force Awakens" und auf jeden Fall auch für Nicht-Fans sehenswert
6. der Film hat einige wenige aber wirklich starke Szenen, die alleine es lohnen, sich den Film anzuschauen
7. wer da Leichenteile herumfliegen sehen will und dazu viel Blut geht mit Vorteil in einen anderen Film
8. wer da Sex-Szenen sehen will geht mit Vorteil in einen anderen Film; in dieser Hinsicht könnte der Film in einem Kloster gedreht worden sein
9. und ja, ich gehe noch (mindestens) ein zweites Mal


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: Star Wars

Beitrag von Dares » 20. Dez 2017, 19:44

Hallo Ralf,
ralfkannenberg hat geschrieben:
20. Dez 2017, 18:52
Daraufhin frug ich den auf dem übernächsten Platz, ob er nicht neben mir sitzen müsse, worauf mich die Gruppe auslachte.
:D Wahrscheinlich hat die Gruppe das etwas anders interpretiert als Du es gemeint hattest. So schnell können dann
Mißverständnisse entstehen.................... :)

Freundliche Grüsse

Dares

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Re: Star Wars

Beitrag von ralfkannenberg » 21. Dez 2017, 09:49

SPOILER
(edited by tomS)
belgariath hat geschrieben:
20. Dez 2017, 13:03
Hat denn schon jemand die Episode 8 gesehen und erste Meinungen? Ist der Film sehenswert? Gibt es neue Einblicke / Thematiken? Oder ist es nur ein weiterer Abklatsch der üblichen Star Wars Elemente?
Hallo belgariath,

tatsächlich gibt es eine neuen Einblick, nämlich warum Ben Solo böse geworden ist und zu Kylo Ren mutiert ist. Dem liegt ein Missverständnis zugrunde, wobei ich die Position Kylo Ren's sehr gut nachvollziehen kann.

Zudem bricht Kylo Ren einen Angriff auf einen Raumkreuzer sofort ab, als er über die Macht spürt, dass da seine Mutter an Bord ist. Möglicherweise gibt es also ein bislang noch unbekanntes Gesetz, dass die Macht verhindert, dass sich Verwandte töten. Zwar hat Kylo Ren in der Episode 7 seinen Vater Han Solo getötet, aber der war nicht über die Macht geschützt.

Des weiteren fällt mir auf, dass Rey immer etwas Lobenswertes an Kylo Ren findet; zwar schimpft sie über ihn die ganze Zeit, sucht aber immer wieder über die Macht den Kontakt zu ihm und hält auch irgendwie zu ihm und hofft die ganze Zeit, er könne wieder zur guten Seite der Macht zurückkehren. Umgekehrt übrigens auch: auch Kylo Ren sucht die ganze Zeit den Kontakt zur Rey. Und da das ganze komplett unerotisch vonstatten geht, vermute ich immer mehr, dass die beiden ebenfalls verwandt sind, indes gibt es nach wie vor keinerlei Indizien, dass Rey die Tochter von Luke Skywalker ist. Allerdings ist nichts über die Geburt von Kylo Ren berichtet - vielleicht ist Rey doch eine Zwillingsschwester von Kylo Ren und Leia und Han Solo wussten das - aus welchem Grunde auch immer - nicht. Aber wie gesagt: keinerlei Indizien.

Ganz zum Schluss des Filmes sieht man ein Kind, welches putzen soll und den Besen statt ihn einfach zu nehmen über die Macht zu sich zieht; ich habe dieses Detail gar nicht bemerkt, aber meine Frau hat es gesehen. Vielleicht liegt hier ein Schlüssel.


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: Star Wars

Beitrag von tomS » 25. Dez 2017, 20:12

Kein schlechter Film, aber manchmal etwas zu viele Verwicklumgen und plötzliche Lösungen. Wieder ein paar Ideen geklaut aus den ersten Filmen. Und manchmal etwas viel Disney - die geradlinigen Storylines der alten drei Teile (heute Episode IV bis VI) werden nicht erreicht. Aber deutlich besser als Ep. I und wohl auch II.
Gruß
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Re: Star Wars

Beitrag von Pippen » 25. Dez 2017, 22:10

Ich bin da wie ein fundamentalistischer Christ: die drei originalen Teile und alles andere ist Häresie. Und allein, wenn ich sehe, dass da Disney produziert, da muss ja familientauglicher "es allen recht machender" Mischmasch rauskommen.

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Re: Star Wars

Beitrag von Frank » 25. Dez 2017, 22:59

Das was ihr als gradlinig bezeichnet wurde seinerzeit von den Kritikern so erfasst.
Die Zeit nahm den Film 1978 äußerst kritisch auf, nämlich „ziemlich öde und langweilig.“ Statt eines Weltraum-Märchens sah sie ein „eiskaltes Spekulationsobjekt, das sich von den schönen Traditionen Hollywoods, die George Lucas hier bedenkenlos plündert, so weit entfernt hat wie der Rebellen-Kreuzer „Millenium Falcon“ von unserer Milchstraße.“ Darsteller Alec Guinness „wirkt wie ein rührendes Relikt aus freundlicheren Zeiten.
Der Spiegel meinte ebenfalls 1978, dass der Film wie ein Märchen wirke, „in dem Gut und Böse fein säuberlich getrennt sind und die zu erlösende Prinzessin, […] so sexy wie Dornröschen ist.“ Das Science Fiction Genre schrumpft in Krieg der Sterne „endgültig auf die Größe kindlicher ‚Gadget‘-Phantasie, das Weltall wird zum Disney-Land, zum Abenteuerspielplatz der Plastik-Society.“ Jedoch hielt man George Lucas zu gute, dass er es verstanden hat, „mit seinem harmlosen Spektakel so etwas wie einen Gesamtkatalog gängiger Film-Genres zu vereinen.
Dazu wurde die erste Triologie total wegen ihrer Brutalität, dem verheizen von Menschenleben und der allgemeinen Verfherrlichung von Krieg und Gewalt zerissen.

Heute finden das natürlich alle genial.
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Star Wars

Beitrag von Pippen » 26. Dez 2017, 21:41

Ur-StarWars war ein Märchen für Erwachsene, das heutige StarWars ist für Kinder. Das beste Märchen für Erwachsene ist freilich immer noch die Bibel, denn selbst StarWars oder Herr der Ringe sind noch viel zu sanft und weich und zu kindlich angelegt. Game of Thrones kommt der Bibel schon näher. Nur mal so nebenbei.

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Re: Star Wars

Beitrag von ralfkannenberg » 27. Dez 2017, 10:27

tomS hat geschrieben:
25. Dez 2017, 20:12
Aber deutlich besser als Ep. I und wohl auch II.
Kann ich nicht teilen - meiner Meinung nach ist die Episode I nach wie vor unerreicht, trotz des unerträglichen Jar Jar Binks. Und ob die Episode 8 nun wirklich besser als die zwei ist ? "Händchenhalten über die Macht" (ok, warum auch nicht ?) versus immerhin einer normalen Ehe, bei der ein Jedi-Ritter und eine Prinzessin involviert sind ?

Mir hat die "zwei" jedenfalls besser als die "7" und die "8" gefallen, auch wenn die "7" und die "8" selbstverständlich sehenswert sind.


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: Star Wars

Beitrag von ralfkannenberg » 27. Dez 2017, 10:28

Pippen hat geschrieben:
26. Dez 2017, 21:41
Das beste Märchen für Erwachsene ist freilich immer noch die Bibel, denn selbst StarWars oder Herr der Ringe sind noch viel zu sanft und weich und zu kindlich angelegt.
Das Buch Ezechiel war nur Männern erlaubt zu lesen, die älter als 30 Jahre alt waren und die verheiratet waren.

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Re: Star Wars

Beitrag von tomS » 27. Dez 2017, 10:35

ralfkannenberg hat geschrieben:
27. Dez 2017, 10:27
Kann ich nicht teilen - meiner Meinung nach ist die Episode I nach wie vor unerreicht, trotz des unerträglichen Jar Jar Binks. Und ob die Episode 8 nun wirklich besser als die zwei ist ? "Händchenhalten über die Macht" (ok, warum auch nicht ?) versus immerhin einer normalen Ehe, bei der ein Jedi-Ritter und eine Prinzessin involviert sind ?
Bei Ep. I nerven auch die Naboo - neben Jar Jar Bings. Und in Ep. II nervt insbs. die Arena-Szene.

Generell hat Luca in I - III zu viel Klamauk reingepackt. Die "reduzierte" Story ist jeweils gut und hätte deutlich mehr Aufmerksamkeit verdient.

Gleicher Fehler wie in VI - die Ep. wäre ohne den ausufernden Hofstaat von Jabba und ohne die blöden Ewoks ein echter Klassiker (die Javas in IV haben eine kurze Rolle, und damit ist's auch gut).
Gruß
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Re: Star Wars

Beitrag von ralfkannenberg » 27. Dez 2017, 12:31

tomS hat geschrieben:
27. Dez 2017, 10:35
Bei Ep. I nerven auch die Naboo - neben Jar Jar Bings. Und in Ep. II nervt insbs. die Arena-Szene.
Hallo Tom,

fairerweise sollte ich erst einmal schreiben, dass ich eigentlich ein "Treckie" bin: Mr.Spock hat mein Leben beeinflusst, nicht Darth Vader.

Zudem habe ich Star Wars "rückwärts" gesehen, d.h. zuerst 1983 Episode VI, weil meine damalige Freundin halt Fan war. Ich habe wirklich nichts verstanden - ich kannte ja nicht einmal die Charatere. Warum die im Kino alle freudig aufgeschrien haben, als der eine Typ da aufgetaut wurde und ich keine Ahnung hatte, wer das überhaupt war und warum der überhaupt tiefgefroren wurde. Dann das Abballern der armen Teddybären - ich bin halt nicht für sowas.

Ein Jahr später lief dann 1984 nochmals die Episode V; ok, ich habe nun manches besser verstanden, aber die Grundidee war mir immer noch unklar.


Erst im Jahre 1997 (?) lief dann nochmals die digitalisierte Star Wars Saga und da habe ich dann endlich auch mal die Episode IV gesehen, , die noch eine weitere Szene mit Jubba the Hutt und Han Solo enthielt, dann nochmals die V und dann nochmals die VI.

Die VI halte ich nach wie vor für überflüssig: die paar wirklich gelungenen Szenen wie die Befreiung von Han Solo, das Outing von Leia sowie am Ende die Konvertierung von Darth Vader zurück zu Anakin Skywalker hätte man problemlos ans Ende von "The Empire strikes back" anhängen können.

Die I hat mir immer sehr gut gefallen, die war nicht so gewalttätig und dass den eigentlich gelungenen Darth Maul dasselbe Schicksal wie den blöden Snoke ereilt hat war ja nicht blutrünstig zu sehen. Auf den alten Opa-Apprentice der Episode II, dessen Namen ich schon längst vergessen habe, hätte man von mir aus auch gerne verzichten können - der tauchte doch nur völlig aus dem Nichts auf und wurde dann auch etwas an den Haaren herbeigezogen von Anakin im III auf Geheiss des Emperors (damals noch Kanzlers) umgebracht.

tomS hat geschrieben:
27. Dez 2017, 10:35
Gleicher Fehler wie in VI - die Ep. wäre ohne den ausufernden Hofstaat von Jabba und ohne die blöden Ewoks ein echter Klassiker (die Javas in IV haben eine kurze Rolle, und damit ist's auch gut).
Der Hofstaat von Jabba war m.E. noch ok und ein Abbild unserer Gesellschaft, aber eben - das Abknallen der armen Teddybären, also der Ewoks, war überflüssig.


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Re: Star Wars

Beitrag von tomS » 27. Dez 2017, 13:36

Ich sehe schon, wir kommen da nicht zusammen.

Für mich sind Ep. IV und V die beiden, die die Maßstäbe setzen.

Und Star Trek ist Star Wars schon waffentechnisch unterlegen. Jeder Jedi ist dem Logiker Spok aufgrund der Macht überlegen. Die Bösen in Star Trek sind auch nur ein kleines bisschen böse. Es geht um die Zerstörung von Planeten, nicht die Unterjochung einer Galaxie.

Ich mag Star Trek auch, aber es ist kein Vergleich.
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Re: Star Wars

Beitrag von ralfkannenberg » 27. Dez 2017, 15:57

tomS hat geschrieben:
27. Dez 2017, 13:36
Ich sehe schon, wir kommen da nicht zusammen.
Hallo Tom,

den Eindruck habe ich offen gestanden nicht.

tomS hat geschrieben:
27. Dez 2017, 13:36
Für mich sind Ep. IV und V die beiden, die die Maßstäbe setzen.
Für mich auch. Die Episode I kam an die beiden auf charmante Art heran, die anderen eben nicht. Hingegen sind die Jugenderlebnisse bei Star Trek überhaupt nicht gelungen - während die Star Wars-Akteure in der Episode I einen sehr charmanten Charakter erhalten, erhalten die jungen Kirk und Spock einen eher sehr unangenehmen Charakter. So kannte ich diese Personen nicht aus meiner Kindheit. Natürlich gab es Gründe, "wie" das passieren konnte, aber bei Star Wars ist dieser Wechsel sehr gelungen und bei Star Trek eben überhaupt nicht.

tomS hat geschrieben:
27. Dez 2017, 13:36
Und Star Trek ist Star Wars schon waffentechnisch unterlegen.
Das wiegt das Triumvirat Kirk-Spock-McCoy bei weitem auf. Oder auf mehr sanfte Art auch das Duo Piccard-Data.

tomS hat geschrieben:
27. Dez 2017, 13:36
Jeder Jedi ist dem Logiker Spo[c]k aufgrund der Macht überlegen.
Das gefällt mir an Star Trek: da gibt es keine "Force", ohne die das ganze Star Wars null und nichtig wäre.

tomS hat geschrieben:
27. Dez 2017, 13:36
Die Bösen in Star Trek sind auch nur ein kleines bisschen böse.
Als Christ mag ich die Bösen ohnehin nicht, wobei hier Star Wars einen Pluspunkt erhält: Darth Vader hat sich wieder zum Guten bekehrt und als da am Ende der Episode VI "die Drei" aus dem Jedi-Himmel im Hintergrund auftauchten, war völlig klar, dass der sympatische junge Mann neben Yoda und Obi-Wan Kenobi der vormalige Darth Vader ist.

tomS hat geschrieben:
27. Dez 2017, 13:36
Es geht um die Zerstörung von Planeten
Das ist aber nicht mehr böse, sondern überflüssig und menschenverachtend. Ein guter Film sollte so etwas nicht nötig haben.


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: Star Wars

Beitrag von tomS » 27. Dez 2017, 18:40

ralfkannenberg hat geschrieben:
27. Dez 2017, 15:57
Als Christ mag ich die Bösen ohnehin nicht ...
Es sind halt oft die spannenderen Rollen. Star Wars ohne Sith geht nicht (so wie Märchen nicht ohne Hexe funktionieren).
ralfkannenberg hat geschrieben:
27. Dez 2017, 15:57
Das ist aber nicht mehr böse, sondern überflüssig und menschenverachtend. Ein guter Film sollte so etwas nicht nötig haben.
Damit scheidet Star Wars für dich eigtl. komplett aus.
Gruß
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Re: Star Wars

Beitrag von ralfkannenberg » 27. Dez 2017, 19:39

Hallo zusammen,

mal was anderes: Ein Lichtschwert hat eine Leistung von 70 Autos


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Re: Star Wars

Beitrag von Frank » 27. Dez 2017, 20:50

ralfkannenberg hat geschrieben:
27. Dez 2017, 15:57

Für mich auch. Die Episode I kam an die beiden auf charmante Art heran, die anderen eben nicht. Hingegen sind die Jugenderlebnisse bei Star Trek überhaupt nicht gelungen - während die Star Wars-Akteure in der Episode I einen sehr charmanten Charakter erhalten, erhalten die jungen Kirk und Spock einen eher sehr unangenehmen Charakter. So kannte ich diese Personen nicht aus meiner Kindheit. Natürlich gab es Gründe, "wie" das passieren konnte, aber bei Star Wars ist dieser Wechsel sehr gelungen und bei Star Trek eben überhaupt nicht.
Die Episode 1 war die Schande der Leinwand. Angefangen von diesem unglaublich blöden Podrennen und einer Droidenarmee, die im Grunde wesentlich effektiver wäre, weil unverletzlicher , als die imperialen Sturmtruppen. Lucas konnte sich aber im Gegensatz zu den ersten drei Teilen hier austoben und das realisieren, was 1977 noch nicht gegangen ist. Die Sturmtruppen sollten ursprünglich nämlich auch Kampfroboter sein, man musste aber damals eben Menschen reinstecken und das führt zu der Lächerlichkeit, dass die "frühere" Zeit eine höher entwickelte Technologie und Waffentechnik hätte, als die erste Triologie.

Star Trek hat die verkopfte Veranstaltung , für Nichttrekkies Unmöglichkeit der Geschichte zu folgen, elegant ins 21. Jahrhundert geführt. Endlich weniger Physik , Pazifismus , anything goes und Fachausdrücke. Bei Star Trek ist der Wechsel absolut gelungen, wärend Lucas stellenweise unglaubliche Logiklücken , versucht mit viel Hightech die eher an ein Videospiel erinnern, zu kaschieren.
ralfkannenberg hat geschrieben:
27. Dez 2017, 15:57
Als Christ mag ich die Bösen ohnehin nicht, wobei hier Star Wars einen Pluspunkt erhält: Darth Vader hat sich wieder zum Guten bekehrt
Als Anhänger einer der Großsekten solltest du aber eher Gefallen an Star Wars finden, da Lucas alles verhackstückelt(und klaut) was in der menschlichen Geschichte der Mythologie Rang und Namen hat. Von den Göttern der alten Griechen, über den Buddismus, den Hindusismus, auch über das Christentum. Du findest alles bei Star Wars.
Bei Star Trek wird jede Spezies, Religion und deren Lebensgewohnheit respektiert(auch wenn sie manchmal noch so dämlich ist), aber sie steht außer bei DS9 nie sonderlich im Mittelpunkt. Roddenberry war Pazifist, Revoluzzer , respektierte jede Art zu leben, hatte aber mit Religionen nicht viel am Hut.
Er war da ein Kind der 68er.

Btw: Auch dein Christentum ist ohne das Böse obsolet.
ralfkannenberg hat geschrieben:
27. Dez 2017, 15:57
und als da am Ende der Episode VI "die Drei" aus dem Jedi-Himmel im Hintergrund auftauchten, war völlig klar, dass der sympatische junge Mann neben Yoda und Obi-Wan Kenobi der vormalige Darth Vader ist.
Hier merkt man , dass du kein Star Wars Seher der ersten Stunde bist. Du schaust also die völlig abgeänderten Teile, der Neuauflage, der ersten Triologie.
Hättest du ein altes Original gesehen, würdest du den gerade gestorbenen Vater von Luke Skywalker sehen .(Mit Glatze und Bauchansatz) Das ist nur eine der unmöglichen "Korrekturen" von G.Lucas (Und da gibt es noch zig andere)

ralfkannenberg hat geschrieben:
27. Dez 2017, 15:57
Das ist aber nicht mehr böse, sondern überflüssig und menschenverachtend. Ein guter Film sollte so etwas nicht nötig haben.
Das nennt man Weiterentwicklung, und die Sith glauben nun mal nicht an das Gute. Nur das zählt,was die absolute Macht bringt. Da ist jedes Mittel recht. Die Zerstörung eines ganzen abtrünnigen Planeten erspart sehr viel eigene Ressourcen.
Mit freundlichen Grüßen

Frank

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Re: Star Wars

Beitrag von ralfkannenberg » 27. Dez 2017, 21:09

tomS hat geschrieben:
27. Dez 2017, 18:40
ralfkannenberg hat geschrieben:
27. Dez 2017, 15:57
Als Christ mag ich die Bösen ohnehin nicht ...
Es sind halt oft die spannenderen Rollen. Star Wars ohne Sith geht nicht (so wie Märchen nicht ohne Hexe funktionieren).
Hallo Tom,

wieviel Prozent der Märchen haben eine Hexe ? ;)
tomS hat geschrieben:
27. Dez 2017, 18:40
ralfkannenberg hat geschrieben:
27. Dez 2017, 15:57
Das ist aber nicht mehr böse, sondern überflüssig und menschenverachtend. Ein guter Film sollte so etwas nicht nötig haben.
Damit scheidet Star Wars für dich eigtl. komplett aus.
Was bedeutet "eigentlich komplett ausscheiden" ? Ich behaupte ja nicht, dass ich Fan von denen bin, obgleich ich die Rey und auch den Luke gut finde.


Freundliche Grüsse, Ralf

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Re: Star Wars

Beitrag von Herr5Senf » 27. Dez 2017, 22:02

Über was unterhaltet ihr euch denn hier ;?
bin ich im falschen Film - Jules Verne oder Stanislav Lem ?

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Re: Star Wars

Beitrag von ralfkannenberg » 28. Dez 2017, 00:44

Herr5Senf hat geschrieben:
27. Dez 2017, 22:02
Über was unterhaltet ihr euch denn hier ;?
Darüber, ob Kylo Ren wieder gut wird und Rey heiratet und sie dann viele süsse Babies bekommen. ;i

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